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Jumping Fitness: Springend fit werden

Der neue Sporttrend heißt Jumping Fitness. Beim Hüpfen auf dem speziellen Fitness-Trampolin mit Griff trainierst du deinen Körper auf besonders schonende Weise.

Fitness mit Trampolin: Spaßig und effektiv

War das Trampolin früher meist nur für die Kleinen reserviert, kommen jetzt auch die Großen voll auf ihre Kosten. Ein neuer Trend erobert die Sportstudios zahlreicher deutscher Städte: Jumping Fitness. Aus Tschechien stammt das reizvolle Konzept, das dem Lifestyle-Magazin „Fit for Fun“ zufolge gut 70 Prozent mehr Effektivität verspricht als eine Joggingrunde.

Um was geht es beim Jumping Fitness?

Das Grundprinzip von Jumping Fitness ist schnell erklärt: Im Rahmen einer großen Gruppe hüpfst du auf jeweils einem Minitrampolin mit Sportgriffen, trainierst dabei Muskeln, Balance und Ausdauer. Diese Eigenschaften sorgen für die nötige Sicherheit bei dem bewegungsintensiven Workout. Begleitet wird die spielerische Bewegung von coolen Beats. Das zugrunde liegende Trainingskonzept kommt dabei auch in der Physiotherapie zum Einsatz. Auch Menschen mit einer Verletzung trainieren hier teilweise auf Trampolinen.

Trampolin-Übungen: Von lässig bis wild

Beim Jumping Fitness werden sanfte Übungen um Phasen ergänzt, bei denen alle Kursteilnehmer Vollgas geben. Bewegungen und Struktur einer Session sind auf die Musik abgestimmt. Zu Beginn hüpfst du nur leicht auf und ab, in das Trampolin hinein und nicht nach oben. Die Intensität steigt langsam an, zum Hüpfen kommen verschiedene Bewegungen der Arme und Beine hinzu. Geht es mal schneller zur Sache, hältst du dich beim Hüpfen am Griff des Trampolins fest. Dann gilt es zum Beispiel, die Knie während des Springens bis zum Bauch zu ziehen. Ganz schön anstrengend!
So mischst du auf dem Trampolin während der Jumping-Fitness-Einheit Elemente aus Aerobic und Krafttraining. Auch Fitnessklassiker wie Sit-ups und Liegestütze können kurzerhand auf das Trampolin verlegt werden. Zwischendurch werden beispielsweise Balanceübungen eingestreut. Achte auch bei wilden Manövern stets darauf, deine Körperspannung zu kontrollieren und die Balance gerade bei der Landung nicht zu verlieren.

Schwingen für mehr Gesundheit und zum Abnehmen

Ein bisschen auf dem Trampolin hüpfen: Ist das wirklich so anstrengend? Ja! Was einfach klingt, hat es in sich, denn bei jeder Bewegung werden alle Zellen im Körper in Schwingung versetzt. Auch wenn du das Springen selbst nicht als anstrengend empfindest, werden deine Muskeln dennoch durch die Schwerkraft richtig beansprucht. Durch die Abwechslung von Spannung und Entspannung stärkst du Muskeln, Bänder und Sehnen und massierst sie gleichzeitig. Deine Gelenke schonst du dabei. Zusätzlich werden die Koordination und der Gleichgewichtssinn trainiert. Gerade Letzteres ist auch wichtig für die Aktivierung der Tiefenmuskulatur. So trainierst du mit Jumping Fitness auch spielerisch deine Rückenmuskeln.
Während des Vergnügens auf dem Trampolin entledigst du dich zudem einiger Kalorien: Laut dem Magazin „EatSmarter“ werden während 60 Minuten Jumping Fitness gut 750 Kalorien verbrannt.

© iStock.com/Dangubic

Übungen für das Minitrampolin zu Hause

Doch auch ohne Anleitung im Studio kannst du mit Schwung trainieren. Dazu brauchst du nur ein normales Minitrampolin. Die folgenden vier Übungen sind nach Angaben des Magazins „Vital“ genau das Richtige, um dich fit zu machen:

1. Schwingen
Als Einstieg ideal ist das Einschwingen auf dem Trampolin. Stell dich aufrecht auf das Minitrampolin, stell die Füße hüftbreit auseinander und schwinge einfach Beine und Arme. Anschließend wird stramm marschiert. Doch Achtung: Der Oberkörper bleibt fest, auch ein Zurückfedern sollte vermieden werden.

2. Springen
Nach dieser Aufwärmphase darfst du natürlich auch Hüpfen. Gehe zurück in den hüftbreiten Stand und hüpfe zunächst sanft auf und ab. Die Arme schwingen leicht und locker mit. Fang nun langsam mit dem Walken an. Dabei sollten die Füße immer Kontakt zur Matte haben. Jeder Schritt wird abgefedert. Während deines Marsches dürfen die Arme gegengleich zu den Beiden mitschwingen.

3. Twisten
Let‘s twist again! Bei diesem Schritt kommt noch mehr Bewegung ins Spiel. Stemme die Hände in die Hüfte und spring in die Luft. Doch diesmal drehst du die Beine bei jedem Sprung abwechselnd nach links oder rechts. Es ist also quasi ein springender Twist. Auch hier sollte der Oberkörper ganz ruhig bleiben. Anschließend walkst du wieder wie nach dem ersten Schwingen.

4. Aussschwingen
Bevor die Trampolin-Fitness sanft beendet wird, kommt eine letzte Übung. Hüpfe sanft und dreh deine Knie dabei abwechselnd nach innen und nach außen. Die Hände stützt du an den Hüften ab. Nach der Übung lässt du Arme und Beine leicht ausschwingen, ohne dass die Füße das Trampolin verlassen.

Jede der Übungen sollte etwa drei bis sieben Minuten andauern. Damit bist du schon gut dabei.

Veröffent­lichungsdatum: 14.09.2016
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