Seit dem ersten Edge von Garmin revolutionieren Fahrradcomputer die Ausfahrten auf dem Drahtesel. Vom nächsten Evolutionssprung der Technologie profitieren nun besonders Radfahrende, die ambitioniert fahren – oder gerne neue Strecken ausprobieren.
Noch dazu konnten die Ingenieurinnen und Ingenieure von Garmin die Hardware entscheidend verbessern. Das bringt mehr Akkulaufzeit und einen sehr bequemen Vorteil in der Bedienung. Was der neue Edge 840 noch kann? Du erfährst es in diesem Beitrag.
1. Climb Pro: Jetzt auch ohne geladene Strecken
Bei den großen Radrennen in Frankreich, Italien oder Spanien leiden sogar hart gesottene Profis, wenn sie sich in den Serpentinen über kilometerlange Steigungen winden.
20 Kilometer bergauf fahren – da streiken manche Oberschenkel. Auch wenn du auf deinen Touren solche Pässe wahrscheinlich selten fährst, hilft dir Garmin sicher über jeden großen und kleinen Berg. Entscheidend dafür ist die Funktion Climb Pro.
Diese zeigt auf dem Edge-Display viele nützliche Informationen an. Wie lang der Anstieg insgesamt ist. Wo du dich innerhalb der Passage momentan befindest. Und natürlich, welche Reststrecke dich erwartet. Klar, das ließe sich auch berechnen. Aber besonders am Berg strömt das Blut eher in die Waden als ins Rechenzentrum.
Wichtig: Auf dem Display erhältst du zusätzlich Informationen zur durchschnittlichen Steigung. Durch das dargestellte Streckenprofil siehst du außerdem die schwierigsten Stellen weit bevor du sie bewältigen musst. Mit diesen Hinweisen kannst du deine Kräfte viel besser rationieren.
Die Climb Pro Funktion ist nicht nagelneu, sie war schon auf älteren Edges verfügbar. Es gibt aber eine Besonderheit: Mussten Radfahrende früher die Stecken zuvor auf den Fahrradcomputer laden, erkennt der Edge 840 nun ohne abgespeicherte Strecke den nächsten Anstieg. Dafür nutzt er deine aktuellen GPS-Daten. Du musst deine Touren also nicht mehr digital planen. Auf unbekannten Routen wirst du außerdem nicht mehr von der Zähigkeit einer Steigung überrascht.


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2. Power Guide: Sicher ans Ziel
Noch wertvoller als Climb Pro erscheint die neue Power Guide Funktion. Was sie kann? Nicht weniger als dich sicher ins Ziel bringen.
Einfach erklärt: Du nimmst dir 120 Kilometer vor. Das wäre ein neuer Rekord für dich. Du weißt, dass du die Strecke theoretisch bewältigen kannst. Du ahnst aber auch, dass du deine Kraft gut einteilen musst. Genau das ist oft ein Problem. Weil es anfangs zu gut läuft, investierst du zu viel Energie in das Tempo. Doch schlimmstenfalls fehlt dir dann hinten raus die Kraft. Mit dem Power Guide von Garmin passiert dir das nicht.
Anhand deines Gewichts, der Masse des Zubehörs (Rad, Rucksack, etc.), der geplanten Strecke (inklusive Höhenprofil und Bodenbeschaffenheit) und deinem Leistungsniveau ermittelt dein Edge die für dich perfekte Rennstrategie.
Auf dem Display siehst du demnach nicht nur die aktuelle Wattzahl, die du trittst, sondern auch den Wert, den dir der Edge empfiehlt. Gehst du mit zu viel Kraft in eine Steigung, erkennst du mithilfe des Fahrradcomputers, dass du für dein eigentliches Ziel etwas Tempo rausnehmen musst. Der Power Guide hilft nicht unbedingt beim schnellsten, dafür aber beim definitiven Ankommen.
Der Edge 840 Solar in Zahlen
Abmessungen | 57,8 x 85,1 x 19,6 mm |
Anzeigegröße (Breite x Höhe) | 66 mm (2,6-Zoll) Diagonale |
Anzeigeauflösung (Breite x Höhe) | 246 x 322 Pixel |
Gewicht | 88,9 g |
Batterielaufzeit | bis zu 32 Stunden |
Speicher- und Leistungskapazität | 32 GB |
Wasserdichtigkeit | IPX7 |
Aktivitätenspeicher | bis zu 200 Stunden |
Routen | 100 Strecken |
3. Popularity Karten: Neue Strecken automatisch entdecken
Sobald du einen Rundkurs für deine Radaktivität eingestellt hast, sorgt der Edge dafür, dass du aus bisherigen Routinen ausbrichst. Verantwortlich dafür ist die Funktion Trendline Popularity Karten.
Während du fährst, beginnt dein Edge automatisch mit der Navigation. Der Fahrradcomputer nutzt dafür Daten, die andere Radfahrende mit einem Garmin-Gerät in deiner Umgebung aufgezeichnet haben. Du wirst von deinem Edge 840 also über die beliebtesten Strecken deiner Region geführt. Übrigens auf der Straße UND im Gelände.
Du profitierst aber nicht nur von dieser Funktion. Durch die Nutzung der Popularity Karten kannst du der Community etwas zurückgeben. Durch deine Aktivitäten sorgst du dafür, dass Garmin das Routing für alle anderen langfristig verbessert. So dient eine Ausfahrt mit dem Edge von Garmin immer der Gemeinschaft. Ist doch ein gutes Argument, wenn so manche deiner Ausfahrten familiär hinterfragt wird.
4. Solar: Mehr Akkupower für den Edge

Das Laden des Edge vergessen und eine längere Strecke steht an? Wer enthusiastisch Rad fährt, stand bestimmt schon mal vor diesem Problem. Und anders als beim Laufen, wo oft hartnäckige fünf Prozent auf der Smartwatch locker für eine kleine Schleife reichen, dauert eine ordentliche Ausfahrt zwei, drei oder mehr Stunden.
Der neue Edge 840 Solar von Garmin ist auf dieses Problem vorbereitet. Der Fahrradcomputer hält im GPS-Modus, also während der Streckenaufzeichnung, bis zu 32 Stunden durch. Fährst du tagsüber in der Sonne, holst du etwa 25 Minuten pro Stunde raus. Nach dem Mathematiker Adam Ries sind das fast 14 Stunden zusätzliche Akkulaufzeit.
5. Bedienbarkeit: Endlich Tasten und Touch
Es ist nur eine Kleinigkeit. Doch bei den ersten Nutzerinnen und Nutzern des Edge 840 ist diese Neuerung extrem beliebt: Du kannst den Fahrradcomputer via Touch UND Tasten nutzen.
Durch die Steuerung über das Display bewegst du dich abseits des Sattels noch rascher durch die Funktionsvielfalt. Während des Fahrens – und Schwitzens – kannst du dank der Tasten selbst mit feuchten Fingern den Edge zielführend bedienen. Die Steuerung des Edge über Touch und Knöpfe war ein lang gehegter Wunsch der Community. Dieser wurde jetzt erfüllt.
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