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Schlagfertigkeit stärkt dein Selbstbewusstsein! | © iStock.com/master1305

Schlagfertigkeit lernen: 5 Strategien für treffende Konter

Schlagfertigkeit und du, ihr lebt bisher in zwei verschiedenen Welten. Die gute Nachricht: Du kannst sie lernen. Wir liefern dir das Handwerkszeug dazu.

Mit einem lockeren Spruch auf den Lippen entschleunigst du jede verbale Attacke und unangenehme Situation. Etwa, wenn dich ein Typ am Bahngleis angerempelt hat, ein Kollege dich im Meeting zur Schnecke macht oder du vor versammelter Belegschaft stolperst.

Außerdem helfen dir schlagfertige Antworten dabei, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Du frisst das Geschehene nicht stillschweigend in dich hinein, sondern zeigst Grenzen auf, wenn jemand zu weit geht. Im Grunde übernimmst du die Kontrolle, wenn etwas Unerwartetes geschieht. Andere werden dich dafür respektieren und du wirst es leichter haben, dich durchzusetzen.

So weit die Theorie. Doch wie kannst du Schlagfertigkeit überhaupt lernen? Leider gehörst du nicht zu jenen Menschen, die mit einem flotten Mundwerk geboren sind. Macht nichts, denn es gibt verschiedene Techniken, mit denen du Schlagfertigkeit trainieren kannst.

1. Lege dir ein paar pfeffrige Antworten zurecht

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Damit du einen einfacheren Einstieg in das Universum der schnellen Zungen findest, überlege dir im Voraus einige Sprüche, die du in verschiedenen Situationen anwenden kannst – klauen ist erlaubt! Achte jedoch auf Originalität. Bei ausgelutschten Sprüchen wie „kein Kommentar“ wird dein Gegenüber allenfalls gähnen.

Hier eine kleine Auswahl, die dir aus der Patsche hilft:

  • „Und nächstes Mal mache ich einen Flickflack dazu.“ (wenn du stolperst oder hinfällst)
  • „Wie buchstabiert man eigentlich deinen Namen?“ (wenn du den Namen deines Gegenübers vergessen hast)
  • „Kürzlich blieben an der Kreuzung sogar die Autos stehen.“ (wenn dir jemand sagt, dass du rot im Gesicht wirst)
  • „Du sprichst hörbar aber nicht verstehbar.“ (wenn du keine Ahnung hast, was dein Gegenüber eigentlich von dir will)
  • „Das macht die immer, wenn ihr jemand unsympathisch ist.“ (wenn deine Hand zittert)
  • „Mein Nachbar duscht sogar immer darunter.“ (wenn du besonders stark schwitzt)
  • „Ich passe mich nur meiner Umgebung an.“ (wenn dir beispielsweise vorgeworfen wird, frech zu sein)
  • „Weißt du, was ich an dir besonders mag? Nein? Ich auch nicht.“ (wenn dich jemand neckt/ärgert)

Wichtig: Setz dich nicht unter Druck! So lässt es sich schlecht lernen. Wenn dir Antworten erst viel später einfallen, zeigt dies, dass dein Gehirn zu kreativen Lösungen fähig ist. Es scheitert lediglich noch am Timing. Mit etwas Übung wirst du jedoch immer besser.

2. Stelle Rückfragen

Zwischen Schlagfertigkeit und Boshaftigkeit besteht manchmal ein schmaler Grat. Bleib auf der eloquenten Seite der Macht, ohne beleidigend zu werden – selbst, wenn du mit Vorwürfen konfrontiert wirst. Eine einfache Strategie, deinem Kontrahenten den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist, eine Gegenfrage zu stellen. Wenn dir beispielsweise jemand unterstellt, du seist kein guter Teamplayer, dann frage ganz offen: „Wie kommst du zu dieser Meinung?“. Auf diese Weise begibst du dich nicht auf die Rechtfertigungsebene und verschaffst dir einen Moment, um dir weitere Gesprächsstrategien zu überlegen.

3. Stimme deinem Gegenüber zu

So sorgst du garantiert für eine Überraschung und vielleicht zauberst du deinem Angreifer sogar ein Lächeln ins Gesicht. Der Vorteil: Die Strategie ist leicht umzusetzen. Wenn dir beispielsweise dein Gegenüber sagt: „Sie wollen mir doch nur etwas verkaufen“, dann antworte mit „Sehr richtig. Dafür werde ich bezahlt.“ – die Wahrheit kann entwaffnend sein.Vorausgesetzt natürlich, der Vorwurf stimmt und geht nicht unter die Gürtellinie – dann ist eine härtere Gangart angebracht.

4. Übertreibe, aber so richtig!

Die Zustimmungstechnik kannst du auf die Spitze treiben, indem du maßlos übertreibst. Wenn dein Angreifer kackfrech sagt, dass du heute schlecht aussiehst, dann entgegne belustigt: „Ich war auch schon beim Arzt. Der hat mir einen Totenschein ausgestellt.“

5. Schlagfertigkeit lernen für Fortgeschrittene: Verwende Bilder

Schlagfertigkeit zu lernen, bedeutet auch, sich auf einen kreativen Pfad zu bewegen. Willkommen sind Bilder und Vergleiche. Wenn jemand deine Verspätung bemängelt, dann kontere beispielsweise: „Das ist wie in der Politik. Da ticken die Uhren auch anders.“ Aber Vorsicht: An deinem Arbeitsplatz und vor allem deinem Chef gegenüber solltest du mit flotten Sprüchen auf der Hut sein. Hier wirkt ein freches Auftreten schnell unprofessionell oder provoziert mitunter Rachegelüste und du machst dir mehr Feinde als Freunde.

Veröffent­lichungsdatum: 12.02.2018
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