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In der Ruhe liegt die Muskelkraft: Langsamkeit zahlt sich auch beim Krafttraining. | © iStock.com/nd3000

#BeatYesterday-Telegramm Vol. 2

Was gibt es Neues in Sachen Fitness, Gesundheit und Ernährung? Du erfährst es – im #BeatYesterday-Telegramm Volume 2.

Muskelkater kannst du wegessen

Ein Muskelkater kann ziemlich unangenehm sein. Mitunter sind die Schmerzen so stark, dass du kaum die Treppe runterkommst. An Sport ist erstmal nicht zu denken. Autsch! Jetzt helfen nur Ruhe, Wärme – und das richtige Essen. Denn einige Lebensmittel und Gewürze können die Regeneration beanspruchter Muskeln beschleunigen. Lachs zum Beispiel. Er enthält neben muskelaufbauenden Proteinen auch viele Omega-3-Fettsäuren,die antientzündlich wirken und Muskelschmerzen nach harten Workouts reduzieren können. Auch Kurkuma wirkt schmerzlindernd und unterstützt die Regeneration deiner Muskeln (Tipp: lecker als Kurkuma Latte!). Und sogar Kaffee bringt offenbar Linderung, wenn dich ein fieser Muskelkater quält: Laut einer Studie der Universität Georgia kann ein moderater Koffeinkonsum von etwa zwei Tassen Filterkaffee Muskelschmerzen nach dem Training um bis zu 48 Prozent verringern.

Einbildung hilft beim Abnehmen

Die Kraft der Gedanken sollte man nicht unterschätzen. Denn sie haben Einfluss auf unser Handeln, auch das unbewusste. Dieser Effekt könnte auch beim Abnehmen helfen. Wissenschaftler der Universität Plymouth stellten fest, dass wenn man sich vorstellt, dünner zu sein, als man eigentlich ist, auch leichter Gewicht verliert. Der Schlüssel zum Erfolg lautet Functional Imagery Training (FIT). Dabei führst du dir deine Ziele bildlich vor Augen und stellst dir vor, wie es wäre, dieses Ziel zu erreichen. Mit allen positiven Emotionen, die das mit sich bringen würde. Die Studienteilnehmer, die FIT nutzten, nahmen innerhalb eines Jahres fast zehnmal mehr Gewicht ab als diejenigen, die bei der Studie von einem Diätberater durch motivierende Gespräche begleitet wurden, FIT aber nicht anwandten.

Wissenschaftler der Universität Plymouth stellten fest, dass Functional Imagery Training beim Abnehmen hilft. | © iStock.com/SIphotography

Nachschlafen geht möglicherweise doch!

Sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht empfehlen die meisten Experten, am besten immer im gleichen Rhythmus. Doch viele schaffen dieses Pensum unter der Woche einfach nicht. Sogenannte Eulentypen werden, anders als Lerchen, abends einfach erst spät müde, müssen aber morgens trotzdem im Alltag früh raus. Nur fünf Stunden Schlaf pro Nacht sind bei ihnen keine Seltenheit. Das wurde bislang immer mit einem erhöhten Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko in Verbindung gebracht. Wissenschaftler aus Schweden geben jetzt nach einer Langzeitstudie Hoffnung: Es ist möglicherweise ok, mehrere Tage in der Woche weniger zu schlafen als empfohlen, sofern das über die Woche angehäufte Schlafdefizit am Wochenende wieder ausgeglichen wird. Das sind doch mal wirklich gute Nachrichten für alle Wochenendlangschläfer.

Ingwer sorgt für frischen Atem

Kein Kaugummi dabei? Dann kannst du ersatzweise ein Stück frischen Ingwer essen. Denn auch die Knolle wirkt effektiv gegen Mundgeruch. Das fanden Forscher der Technischen Universität München heraus. Der Scharfstoff 6-Gingerol, der in Ingwer steckt, stimuliert die Bildung eines speziellen Speichelenzyms, das schlecht riechende Substanzen abbaut. Und das erfrischt den Atem. Auch den teils unangenehmen Nachgeschmack, der bei einigen Lebensmitteln wie Kaffee lange im Mund bleibt, kann Ingwer reduzieren. Eine ziemlich dolle Knolle.

Im Schneckentempo schneller zu mehr Kraft

Je schneller, desto besser? Nicht unbedingt. Ganz häufig ist sogar das Gegenteil der Fall. Und in der Ruhe liegt die Kraft. Über die Vorteile von Slow Food und den Trend Slow Jogging haben wir hier bereits berichtet. Jetzt fanden Wissenschaftler der Universität in Sao Paulo heraus, dass sich Langsamkeit auch beim Krafttraining auszahlt. Die Forscher aus Brasilien untersuchten, wie sich das Tempo beim Training mit freien Gewichten auf den Muskelaufbau auswirkt. Das Ergebnis: Die Studienteilnehmer, die die Übungen langsam ausführten und länger hielten, legten mehr Muskelmasse zu als die Teilnehmer, die schnell trainierten.

Veröffent­lichungsdatum: 15.10.2018
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07.02.2018

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