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Achtsamkeit ist in: für mehr Gesundheit und mehr Genuss! | © iStock.com/fizkes

Slow yourself down: Warum weniger manchmal einfach mehr ist

Im Alltag, beim Essen und beim Sport lohnt es sich, öfters mal einen Gang runterzuschalten. Für mehr Gesundheit und mehr Genuss!

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Höher, schneller, weiter, lautet das Motto häufig. Ein Leben auf der Überholspur mag dir vielleicht beizeiten sogar tatsächlich einen kleinen Kick verleihen. Langfristig fördert es jedoch Stress. Und der kann krank machen.

Achtsamkeit ist in

Es gilt, ab und zu bewusst Tempo aus deinem Alltag zu nehmen. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit quasi – und die ist bereits in vollem Gange. Das Angebot an Yoga- und Meditationskursen, an Entspannungsseminaren und Digital-Detox-Ratgebern ist riesig. Achtsamkeit ist in – und einer der besten Stress-Killer, die es gibt. Gezielt innezuhalten und zu üben, im Hier und Jetzt zu leben und deinen Körper besser wahrzunehmen, verbessert zudem deine Konzentration und Aufmerksamkeit.

Auch in Sachen Ernährung sagen immer mehr Menschen der Schnelllebigkeit den Kampf an. | © iStock.com/RossHelen

Slow Food: bewusst genießen

Auch in Sachen Ernährung sagen immer mehr Menschen der Schnelllebigkeit den Kampf an. Daraus ist sogar eine Bewegung entstanden: Der Slow Food e.V. setzt sich für besseres, nachhaltiges Essen und einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln ein. Das Ziel ist es, Verbraucher dazu zu animieren, nicht wahllos zu konsumieren, sondern Kaufentscheidungen kritisch zu hinterfragen. Wo kommt unser Fleisch her? Wie wurden die Hühner gehalten, deren Eier ich esse? Wie steht es um die Belastung unserer Lebensmittel?

Es geht auch darum, bewusst zu genießen. Also nicht ständig schnell etwas im Gehen zu essen, am Schreibtisch oder vor dem Fernseher. Sondern in Ruhe, ohne Ablenkung. Denn nur, wenn du dich auf dein Essen konzentrierst, merkst du, was dein Körper wirklich braucht und wann du satt bist. So zu essen ist gesünder, es schmeckt besser und intuitives Essen hilft sogar beim Abnehmen.

Allgemein

Auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln ist langsamer manchmal besser. Beim Sous-vide-Garen werden Lebensmittel im Vakuumbeutel bei Niedrigtemperatur schonend über eine lange Zeit gegart. Das bewahrt Geschmack und alle Nährstoffe. Auch Slow Juice punktet im Gegensatz zu „normalem“ Saft mit extra vielen Vitalstoffen!

Slow Jogging: Laufen auf die entspannte Art

Sogar im Fitnessbereich geht es gemächlicher zu. Slow Jogging ist ein Fitnesstrend aus Japan, erfunden vom Sportphysiologen Prof. Dr. Hiroaki Tanaka. Beim Slow Jogging geht es, ähnlich wie beim Chi-Running, nicht um Tempo. Du läufst im absoluten Wohlfühlbereich (super für Anfänger). Das Japanische Gesundheitsministerium empfiehlt Slow Jogging bereits seit 1989 als moderates Bewegungstraining zum Erhalt der Gesundheit. Und beruft sich dabei auf die Forschungsarbeiten von Prof. Tanaka. Das Zeitlupenlaufen ist besonders gelenkschonend, soll effektiver als Gehen und schnelles Laufen zum Runner’s High führen, bei gleicher Distanz doppelt so viele Kalorien wie Walken und genauso viele wie schnelles Joggen verbrauchen, beim Abnehmen helfen und auch die Blutdruck- und Cholesterinwerte positiv beeinflussen.

So geht’s: Beim Slow Jogging machst du möglichst kleine, flache Schritte mit hoher Frequenz und trittst nicht auf der Ferse oder den Zehenspitzen auf, sondern landest auf dem Mittelfuß. Die Haltung ist aufrecht, die Arme schwingen locker mit und du stößt dich nicht ab. In diesem Video wird die Technik erklärt:

Video

Am besten funktioniert Slow Jogging mit Laufschuhen, die keine zu starke Dämpfungssohle im Fersenbereich haben und die im Ballenbereich flexibel sind. Einen Versuch ist es allemal wert. Und Slow Jogging hat sogar noch einen netten Nebeneffekt: Du trainierst auch deine Achtsamkeit, weil du völlig entspannt alles um dich herum beobachten kannst. Win win!

Nicole Benke
© Martin Szymanski

Über #BeatYesterday-Autorin Nicole Benke


Nicole Benke liebt gutes Essen – am liebsten selbst gekocht aus frischen Produkten der Saison. Von Crash-Diäten hält die Food-Journalistin gar nichts. Sie findet: Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen, darf nicht verkrampft sein und muss auch mal Raum für Genuss bieten. Denn strikte Verbote machen nur schlechte Laune. Und wer kann die schon gebrauchen?

Veröffent­lichungsdatum: 28.09.2018
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