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Die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit erfolgt immer am letzten Oktobersonntag eines Jahres. | © iStock.com/stevanovicigor

Zeitumstellung: So gelingt dir der Wechsel zur Winterzeit

Alle sechs Monate drehen wir an der Uhr – und bringen damit unseren Biorhythmus durcheinander. Mit diesen Tipps fällt dir die Zeitumstellung leichter.

Zeitumstellung: Wann wird die Uhr auf Winterzeit gestellt?

Die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit erfolgt immer am letzten Oktobersonntag eines Jahres. 2018 werden die Uhren also in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober 2018 umgestellt. Und zwar eine Stunde zurück, von 3 Uhr nachts auf 2 Uhr nachts. Die Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt stets am letzten Sonntag im März, dann eine Stunde vor, von 2 Uhr auf 3 Uhr nachts.

Allgemein

Allen, die mit der Sommer- und Winterzeit durcheinanderkommen und sich immer wieder fragen, in welche Richtung die Uhr gestellt wird, hilft diese Eselsbrücke: Im Sommer stellst du die Gartenstühle in den Garten raus, VOR das Haus (Zeit wird vorgestellt), im Winter stellst du sie zurück in den Keller (Zeit wird zurückgestellt).

Durch die Sommerzeit soll Energie gespart werden

Auf EU-Ebene wurde die Sommerzeit 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Der Gedanke: Werden die Uhren im Sommer eine Stunde zurückgestellt, dann ist es abends eine Stunde länger hell – und das spart Strom, da wir weniger künstliches Licht brauchen. Belege für so eine Energieersparnis fehlen allerdings. Auch das Umweltbundesamt sagt, dass die Zeitumstellung in dieser Hinsicht keinerlei Effekt hat. Kein Wunder also, dass die Zeitumstellung immer wieder in der Kritik steht. Zuletzt sprachen sich in einer nichtrepräsentativen EU-Umfrage die meisten der 4,6 Millionen Teilnehmer für ihre Abschaffung aus.

Durch die Zeitumstellung kann es zu einer Art Mini-Jetlag kommen. | © iStock.com/lolostock

Was bei der Zeitumstellung im Körper passiert

Warum sind so viele gegen die Zeitumstellung? Weil sich das Drehen an der Uhr direkt auf unseren Biorhythmus auswirkt und die innere Uhr aus dem Takt bringt. Es kann zu einer Art Mini-Jetlag mit Einschlafproblemen, verstärkter Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten kommen. Gerade beim Umstellen auf die Sommerzeit, wenn die Nacht um eine Stunde verkürzt wird. Drei bis sieben Tage kann es dauern, bis du dich an den neuen Hell-Dunkel-Rhythmus angepasst hast.

Allgemein

Helligkeit und Dunkelheit beeinflussen die Hormonproduktion in unserem Körper. Wird es dunkel, produziert der Körper vermehrt das Schlafhormon Melatonin. Der Blutdruck sinkt, die Atemfrequenz wird ruhiger und wir werden müde. Lichtstrahlen führen zur Produktion des Stress- und Wachmacherhormons Cortisol, die Körperfunktionen werden beschleunigt, damit du optimal in den Tag starten kannst. Die Zeitumstellung verschiebt auf einen Schlag das Zubettgehen und Aufstehen um eine Stunde – eine erzwungene Umstellung, der der Körper meist nicht so schnell folgen kann. In der Folge kann der Hormonhaushalt für eine Weile durcheinandergeraten.

Die Winterzeit schlägt aufs Gemüt

Bei der Umstellung auf die Winterzeit scheint es zunächst kein Problem zu geben – immerhin geht es zurück in die „normale“ Zeit, und wir kriegen in der ersten Nacht sogar eine Stunde geschenkt. Doch der Winter schlägt vielen ohnehin mit seinem nasskalten Wetter aufs Gemüt. Und nun wird es auch noch eine Stunde früher dunkel. Gehst du immer um 23 Uhr ins Bett, ist es jetzt außerdem eigentlich erst 22 Uhr. Du bist wahrscheinlich noch nicht müde und kannst schlecht einschlafen.

Anleitung / How to

Zeitumstellung: So beugst du dem Mini-Jetlag vor

Am Vorabend der Zeitumstellung auf die Winterzeit solltest du etwas später als normal ins Bett gehen und in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung eine halbe Stunde früher als üblich aufstehen (bei der Umstellung auf die Sommerzeit solltest du in den Tagen davor jeden Tag etwas früher als sonst ins Bett gehen). Wenn du abends wegen der Zeitumstellung Probleme beim Einschlafen hast, können diese Dinge dir zusätzlich helfen:

  • Verwende Handy und Laptop nicht mehr in der Stunde, bevor du ins Bett gehst. Das blaue Licht stört die Produktion des Schlafhormons Melatonin.
  • Verbanne dein Handy komplett aus dem Schlafzimmer. Kaufe dir einen echten Wecker, statt den Wecker deines Smartphones zu nutzen. Denn jeder Blick aufs Handy lenkt dich ab und verleitet dazu, doch noch mal schnell die News oder Social Feeds zu checken.
  • Lüfte, bevor du schlafen gehst. Die optimale Schlaftemperatur liegt bei ca. 16–18 °C.
  • Alkohol und zu schweres Essen stören den Schlaf. Verzichte also wenigstens an einigen Tagen in der Woche auf Alkohol und esse abends nicht zu spät.
  • Lavendel beruhigt und hilft beim Einschlafen: Verwende ein spezielles Raum- oder Kissenspray oder gib einen Tropfen ätherisches Lavendelöl auf deine Schläfen.
  • Wenn dich Gedanken oder Sorgen vom Einschlafen abhalten, lege ein paar Kühlpacks auf dein Kissen, bevor du schlafen gehst. Das hilft dir im wahrsten Wortsinn, einen kühlen Kopf zu bewahren und abzuschalten.
Handy weg vorm Zubettgehen: Das blaue Licht stört die Produktion des Schlafhormons Melatonin. | © iStock.com/Tero Vesalainen

Einfach besser schlafen – mit diesen Tools klappt es

Auch einige technische Gadgets helfen dir dabei, besser zu schlafen. Mit vielen Smartwatch-Modellen von Garmin kannst du deinen Schlaf tracken und detailliert analysieren. Die Uhren erfassen Bewegungen, deine Herzfrequenz und nutzen Informationen aus der Herzschlagvariabilität für die Schlafauswertung. Du siehst, wie ruhig oder unruhig du schläfst, und kannst über Garmin Connect ein Schlaftagebuch führen und deinen Schlaf analysieren. Dir werden Schlafdauer, Leicht-, Tiefschlaf- und REM-Phasen angezeigt. So kannst du etwa herausfinden, wann morgens deine Leichtschlafphasen sind, in denen du besser aufwachst. Und deinen Wecker gegebenenfalls daraufhin etwas früher stellen, um dir das Aufstehen zu erleichtern. Auch spezielle Lichtwecker erleichtern dir das Aufstehen im Winter. Sie simulieren den Sonnenaufgang und leiten so ganz natürlich deine Aufwachphase ein. Bei einigen Geräten kannst du dich zudem von speziellen Geräuschen, etwa dem Zwitschern von Vögeln, wecken lassen.

Nicole Benke
© Martin Szymanski

Über #BeatYesterday-Autorin Nicole Benke


Nicole Benke liebt gutes Essen – am liebsten selbst gekocht aus frischen Produkten der Saison. Von Crash-Diäten hält die Food-Journalistin gar nichts. Sie findet: Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen, darf nicht verkrampft sein und muss auch mal Raum für Genuss bieten. Denn strikte Verbote machen nur schlechte Laune. Und wer kann die schon gebrauchen?

Veröffent­lichungsdatum: 17.10.2018
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