Im August letzten Jahres fiel der Startschuss für die von eVivam, Computer Bild, Sport Bild und #BeatYesterday initiierte Fitness-Challenge. Ob “runter von der Couch für mehr Bewegung im Alltag”, oder das Erreichen konkreter körperlicher Veränderungen durch strikte Ernährungsumstellung und intensives Training, oder die erfolgreiche Teilnahme an offiziellen Wettbewerben – die Ziele sind dabei so unterschiedlich wie die Challenger selbst.
Der Weg ist das Ziel
Nun ist ein halbes Jahr um. Das liest sich für dich vielleicht wie eine Ewigkeit. Doch zwischen ambitionierten Trainingsplänen, portionsgenauen Mahlzeiten und dem ganz normalen Alltagswahnsinn vergehen die Tage für die Teilnehmer wie im Fluge. Höhen und Tiefen inklusive! Denn allen ist mittlerweile bewusst: Eine tägliche Sportroutine wird nicht durch einmaliges Hebelumlegen in den Alltag integriert, sondern findet innerhalb eines längeren Prozesses statt. Auf Unvorhergesehenes muss das Training manchmal angepasst oder gar reduziert werden, Highlights und Erfolgserlebnisse hingegen können als Motivationsturbo auf das nächste Level pushen.
Smarte Garmin-Wearables und bildgebende Gadgets wie die VIRB-Action-Kamera, mit denen die Teilnehmer von uns ausgestattet wurden, sind für das Erreichen des jeweiligen Ziels ein weiterer Ansporn und versorgen uns nebenbei mit tollen Bildern sowie handfesten Ergebnissen. Wir fassen zusammen:

Meine Lust am Rennradfahren ist ungebrochen. Das Wetter ist egal.
Anke Drescher, ist ein Fitness-Guru und fast jeden Tag sportlich aktiv
Never resting Anke Drescher trainiert witterungsbedingt momentan vor allem ihre Ausdauer. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt muss sie auf das Höhenmetersammeln verzichten. Deshalb ist ihr Ziel, den Turmberg in Karlsruhe so oft zu besteigen, dass am Ende 8.848 Höhenmeter – entspricht dem Mount Everest – auf der Uhr stehen, ganz und gar nicht auf Eis gelegt. Dafür trainieren geht nämlich auch trotz Kälte. Die Sportskanone schwingt sich gut gelaunt aufs Rad und macht was für ihre Kondition. „Meine Lust am Rennradfahren ist ungebrochen. Das Wetter ist egal.“ Bei so viel Enthusiasmus verzeihen wir ihr auch die ein oder andere Ernährungssünde während der Arbeit. Weiter so!

Ultramarathoni Dominik Schenker (geb. Wallat) verfolgt sein Ziel, ganze 120 Kilometer pro Woche zu laufen und einen Platz auf dem Siegertreppchen gleich mehreren Ultra-Wettkämpfen zu ergattern, eiskalt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Bei Extrem-Läufen in den tschechischen Bergen oder am Nürburgring trotzte er bereits Minusgraden und Schneefall und kämpfte sich jedes Mal unter das erste Zehntel der Teilnehmer. Jetzt ist er nicht nur für die Europameisterschaft qualifiziert, sondern auch sein Ehrgeiz ist ungebrochen. Neben einem eisernen Willen hilft ihm seit Neuestem ein Trainingstagebuch dabei, den Überblick über seinen Trainingsumfang zu behalten. Läuft bei dir, Dominik!

Fußballerin Anne Lehmann musste sich von ihrem Traum, sich zur Schiedsrichterin ausbilden zu lassen, nach zwei komplizierten Knieoperationen vorerst verabschieden. Im Rahmen der Fitnessherausforderung trainiert sie seit einem halben Jahr jedoch dafür, wieder auf die Beine zu kommen. Das funktioniert laut ihren Angaben ganz hervorragend. Sogar so hervorragend, dass die noch vor ein paar Monaten stark gehandicapte Kickerin ihren Mitspielerinnen mittlerweile wieder davonläuft. Geschafft hat sie das mit vier Sporteinheiten pro Woche. Hut ab!

Ich denke, dass mein Ziel noch gut machbar ist, aber Tempo rausnehmen ist nicht drin, sonst könnte es knapp werden.
Jessica Kamieniorz, zieht ihren Plan eisern durch
Jessica Kamieniorz ebnet sich mit harten Trainingseinheiten und eisernem Ernährungsplan den Weg zu ihrem Ziel: die Teilnahme an einem Contest in der Bikini-Fitness-Klasse. „Ich denke, dass mein Ziel noch gut machbar ist, aber Tempo rausnehmen ist nicht drin, sonst könnte es knapp werden“, schätzt sie die Lage ein. Deshalb ist neben der Mahlzeiten auch ihr Training streng durchgetaktet. Auf dem Plan stehen momentan 3 intensive Kraft-, zwei Cardio- und zwei HIIT-Einheiten pro Woche. Auf dem Teller lotet sie gerade die für ihren Körper beste Makronährstoffverteilung und Kalorienmenge aus. Bei so viel Struktur und Willenskraft hat Jessica nicht nur bald die ersehnte wettbewerbsfähige Figur, sondern schafft es bei ihrer Premiere womöglich auch aufs Siegertreppchen. Wir drücken weiterhin die Daumen!

Momentan denke ich, dass ich mein Ziel bis August erreichen sollte, obwohl ich mich momentan wegen einer Grippe nicht anstrengen darf.
Lukas Heubeck, muss für sein Ziel im Schnitt 30.000 täglich gehen
I’am Walking! Lukas Heubeck zählt seit einem halben Jahr emsig Schritte. Nein, er zählt nicht nur, sondern hat sich mit seinem Jahresziel, zehn Millionen Schritte zu machen, die Messlatte sehr hoch gehängt. Durchschnittlich muss er nämlich 30.000 Schritte am Tag gehen oder laufen, um den unfassbaren End-Score zu erreichen. Wie läuft’s denn so? „Momentan denke ich, dass ich mein Ziel bis August erreichen sollte, obwohl ich mich momentan wegen einer Grippe nicht anstrengen darf.“ Bilanz ziehen wir eh erst am Schluss. Bis dahin legt Lukas eben ein paar extra Wanderungen im schönen Kanada ein, wenn er wieder fit ist. Er ist nämlich zu Beginn der Challenge in ein Work&Travel-Jahr nach Nordamerika gestartet. Always walk on the bright side of life – dann klappt es, Lukas!

Bei dem Marsch geht es ebenfalls um körperliche Fitness und Durchhaltevermögen. Gute Planung und Vorbereitung sind ebenfalls wichtig.
Thomas Rienecker, plant im Mai am Mammutmarsch in Berlin teilzunehmen
Der Freeletics-verrückte Thomas Rienecker trainiert planmäßig für die Teilnahme an einem Extrem-Hindernislauf wie Tough Mudder & Co. Auf dem Weg dorthin legt er sogar eine toughe Sondereinheit ein und plant im Mai am Mammutmarsch in Berlin teilzunehmen. Dort heißt es, 100 Kilometer in 24 Stunden abreißen, ohne Schlaf und nur mit kurzen Pausen. Das ist zwar kein Hindernislauf, aber: „Bei dem Marsch geht es ebenfalls um körperliche Fitness und Durchhaltevermögen. Gute Planung und Vorbereitung sind ebenfalls wichtig“, kommentiert er sein Vorhaben. Klingt nach einem guten Plan. Wir wünschen dir viel Erfolg für dieses Zwischenziel, Thomas!

Ich werde nachlegen und meine Ziele ausweiten.
Thomas Westphal, brennt auf eine neue Herausforderung
Muss wohl am Namen liegen – denn auch Thomas Westphal setzte sich einen Ultra-Run zum Ziel. So ambitioniert wie sein Trainingsplan war Thomas dann auch selbst und nahm schon weit vor Ende der Challenge erfolgreich an einem 100-Kliometer-Lauf teil. Auch sein zweites Ziel, neue und kompliziertere Hebefiguren mit seiner Tanzpartnerin aufs Parkett zu legen, hat er dank gezieltem Krafttraining bereits erreicht. Glückwunsch Thomas! Und nun? Ausruhen und alles zurück auf Anfang? „Keineswegs! Ich werde nachlegen und meine Ziele ausweiten.“ BeatYesterday – das ist die richtige Einstellung! Weiter so!

Rückschläge annehmen und das Beste draus machen: Marina Freer, findet berufsbedingt momentan weniger Zeit für Sport.

„Es ist erstaunlich, wie man sich über so lange Zeit immer wieder motivieren kann und man von Woche zu Woche fitter wird,“ ist Mark Brünger nach einem halben Jahr noch überrascht. | © eVivam.de

Arthur Preis möchte zunehmen – allerdings nur Muskelmasse! Auch wenn er gerade krankheitsbedingt nicht trainieren kann, nimmt er seine Fährte ins Ziel bald wieder auf. | © eVivam.de

Auch Frederik Neumann muss verletzungsbedingt einen Break auf dem Weg zu seinen Zielen einlegen. Bis zum Ende der Challenge möchte er nicht nur Muscle-Ups (anspruchsvolle Klimmzugvariante) und einen Handstand aus dem Stand schaffen, sondern auch mindesten
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