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Über sich hinauswachsen pusht - no risk no gain! | © Felix D./privat

#40TageBeatYesterday – “Kein Friede Freude Eierkuchen!”

Manchmal ist es nicht der innere Schweinehund, der uns von unseren Zielen abzubringen droht. Sondern schlichtweg höhere Gewalt. Wie bei Felix.

Vielleicht hast du es schon auf meinem Instagram-Account verfolgt: Mein Start in die #40TageBeatYesterday-Challenge lief alles andere als grandios. Ich habe ihn sogar verpasst, um genau zu sein. Zwei Wochen vor dem Startschuss war ich bereits krank und zum Auftakt machten meine Nebenhöhlen dann komplett dicht. Der Arzt verordnete mir ein Antibiotikum und verhängte ein Sportverbot. Ungünstig, wenn man sich zur Challenge gemacht hat, ab jetzt alle längeren Strecken mit dem Rad zurückzulegen – auch die jeweils 18 Kilometer hin zur Arbeit und wieder zurück nach Hause. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, dachte ich optimistisch und verschob ich das tägliche Pedaletreten auf eine Woche später.

Schnee und Eis machen für Felix das tägliche Radfahren zum Risikosport. | © Felix D./privat

Schlechte Kondition und eisige Temperaturen

Die erste Tour zur Arbeit war dann ernüchternd: Schon nach wenigen Kilometern wurde mir schmerzlich bewusst, wie sehr mich die drei Wochen Krankheit konditionell doch zurückgeworfen hatten. Eine weitere Herausforderung: Die Temperaturen waren zu diesem Zeitpunkt bereits in den Minusbereich gesunken. Schnee und Eis auf den Straßen machten Radfahren zum Risikosport. „Ist ja nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen beim Yesterday Beaten“, versuchte ich mich zu motivieren und legte dennoch alles mit dem Bike zurück. Gut, dass nach zwei Tagen bereits Wochenende war und ich die lange Pflichtstrecke zur Arbeit nicht bewältigen musste – denn am Sonntag ging gar nichts mehr. Ich lag nur auf der Couch.

Mein Start in die #40TageBeatYesterday-Challenge lief alles andere als grandios.

Felix D., seine Challenge: nur mit dem Rad von A nach B

The struggle is real!

Am Montag sanken die Temperaturen weiter auf eisige minus 10 Grad Celsius. Meine Ausrüstung war für Schnee und Kälte nicht wirklich optimal. Ich war verunsichert, ob ich es überhaupt bis zur Arbeit schaffen werde. Oder ob ich auf dem Weg dorthin nicht ganz schlimm stürzen oder gar als Eisklotz irgendwo stehen bleiben würde. Ich gönnte mir einen weiteren Regenerationstag und fuhr ausnahmsweise mit der Bahn zur Arbeit. Auf dem Nachhauseweg ergatterte ich noch eine geeignete Funktionsjacke, die dem frostigen Gegenwind trotzen konnte. Für mich war klar: Morgen geht es wieder aufs Bike! Denn wenn ich es nicht wenigstens versuchte, würde ich nie erfahren, ob es nicht doch zu schaffen wäre.

Eine leichte Schneeschicht bedeckte die vereiste Straße, als ich dann am nächsten Morgen das Haus verließ. Entsprechend beunruhigt stieg ich auf mein Rad. „Wird schon klappen“, versuchte ich meine letzten Zweifel zu vertreiben. Und ja, es war die richtige Entscheidung! Ich kam heil bei Garmin an.

Über sich hinauswachsen pusht - no risk no gain!

Dieses Erlebnis fachte meinen Ehrgeiz regelrecht an. Mir wurde klar: Ich kann dem harten Winter, mit dem keiner mehr gerechnet hat, trotzen. Und ich möchte ihm auch trotzen – schließlich habe ich eine Abmachung mit mir selbst.

Challenge unter erschwerten Bedingungen: vereiste Straßen und Temperaturen weit unterm Gefrierpunkt! | © Felix D./privat

Verrückt ist das Wetter trotzdem (bisheriger Temperaturrekord: - 15 Grad!). Die Vaseline im Gesicht hilft zum Glück. Eine dickere Hose muss noch her und auf der Heimfahrt kommt seit ein paar Tagen Zeitungspapier zum Isolieren in die Schuhe.

Felix D., trotz der Eiseskälte und verfolgt eisenhart seine Challenge

Im Hier und Jetzt

Irgendwie gewöhne ich mich tatsächlich langsam an das Arktisgefühl. Für lange Touren schnalle ich mir noch einen Brustgurt um und fahre brav im mittleren Herzfrequenzbereich. So baue ich langsam wieder meine Kondition auf und weiß, dass ich meinen Kreislauf nicht überstrapaziere. Verrückt ist das Wetter trotzdem (bisheriger Temperaturrekord: – 15 Grad!). Die Vaseline im Gesicht hilft zum Glück. Eine dickere Hose muss noch her und auf der Heimfahrt kommt seit ein paar Tagen Zeitungspapier zum Isolieren in die Schuhe. Womit wir bei einer weiteren Hürde wären, dem unterschätzten Organisationsaufwand.

Organisation ist momentan alles!

Zu Hause hülle ich mich vor der Abfahrt in mehrere Schichten Kleidung. Im Büro schäle ich mich wieder raus und hüpfe kurz unter die Dusche – seit der Challenge weiß ich den Vorteil einer Firmendusche noch mehr zu schätzen! Ich trage also sowohl meine Bike-Ausrüstung als auch ein alltagstaugliches Outfit immer mit mir herum. Dennoch begleitet mich stets die leise Vorahnung, dass ich eines Tages meine Wechselhose in der Hektik des Aufbruchs zu Hause vergesse und dann ohne im Büro stehe. Entsprechend muss ich mir genau überlegen: Was brauche ich wann und wo? Ein kurzer Abstecher auf ein Feierabendbier mit Freunden wird da schon eher schwierig. Zumal mir nach jeder Tour durch die Kälte als Erstes nach einer warmen Dusche ist.

Felix weiß seit der Challenge den Vorteil einer Firmendusche noch mehr zu schätzen. | © Felix D./privat

Bei Freunden bin ich der „Buhmann“

Ich muss mich auch schon mal als „Spalter“ betiteln lassen. Und das ist wortwörtlich gemeint, denn treffe ich mich mit Freunden und die Gruppe zieht noch weiter, schwinge ich mich aufs Rad, während der Rest Bahn oder Auto fährt. Und es ist nicht gerade die feine Art, meine Freundin nach einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant alleine in die Bahn zu setzen. Klar, das ist „Part of the Deal”, aber so versessen auf die Challenge bin ich dann auch nicht, deshalb mache ich nach der Arbeit momentan nur Dinge, die zu Fuß erreichbar sind. Sobald das Wetter besser wird, fährt meine Freundin auch selbst mit ihrem Fahrrad.

Den verspäteten Start und den einen Pausentag sehe ich nicht als ein frühzeitiges Scheitern an, sondern als nötigen Umweg, um die Challenge ab jetzt erfolgreich zu meistern. Nun freue ich mich auf die letzten 23 Tage und vor allem auf den Frühling!

Felix D., lebt den #BeatYesterday-Gedanken

Bisherige Zwischenbilanz

Mir ist schon zu Beginn der Challenge bewusst gewesen, dass ich mir – selbst beste Bedingungen vorausgesetzt – einen toughen Auftrag aufgebrummt habe. Dass die äußeren Umstände die Umsetzung allerdings so viel extremer werden lassen könnten, damit habe ich nicht gerechnet. Das Motto: „Kopf hoch und durch!“ hat sich bisher aber bezahlt gemacht. Ich bin über meine vermeintlichen Grenzen hinausgegangen. Das motiviert mich und macht mich stark. Den verspäteten Start und den einen Pausentag sehe ich nicht als ein frühzeitiges Scheitern an, sondern als nötigen Umweg, um die Challenge ab jetzt erfolgreich zu meistern. Nun freue ich mich auf die letzten 23 Tage und vor allem auf den Frühling!

© Felix D./privat

Felix D., 31, Inside Sales Specialist bei Garmin
#40TageBeatYesterday-Challenge: NUR MIT DEM FAHRRAD VON A NACH B


Für die nächsten 40 Tage werde ich komplett auf mein Auto und die Bahn verzichten und alle längeren Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Das bedeutet in jedem Fall täglich ca. 20 Kilometer zur Arbeit und 20 Kilometer wieder zurück. Ergänzt durch Strecken zum Einkaufen, zu Freunden, in den Baumarkt, und, und, und. Die Fortbewegung auf dem Rad in der Großstadt entlastet die Hauptverkehrsadern und ich integriere als Radler zusätzliche Bewegung in meinen Alltag. Dabei wird mein Kopf hoffentlich vor und nach der Arbeit frei. Dennoch wird es eine Herausforderung, früher aufzustehen und mich selbst bei Ekelwetter aufs Rad zu schwingen. Der definierte Zeitraum von 40 Tagen ist für meinen Selbsttest optimal und als symbolischer Handschlag auf mein Vorhaben gleichzeitig höchst motivierend.

Folge Felix auf seinen täglichen Radtouren auf Instagram.

© Garmin Deutschland GmbH

Die #40TageBeatYesterday-Challenge


Jeden Tag ein bisschen besser werden – egal bei was. Wir schaffen das!

Mehr zur Challenge und wer neben Felix aus dem Team von Garmin und auch der #BeatYesterday-Redaktion noch am Start ist, erfährst du hier.

Veröffent­lichungsdatum: 07.03.2018
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