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Ein minimalistisches Leben sorgt für mehr Ordnung und innere Ausgeglichenheit. | © iStock.com/undrey

Minimalistisch leben: 7 Tipps, wie du dein Leben entrümpelst

Möchtest du dich von unnötigem Ballast befreien? Mit diesen Tipps für ein minimalistisches Leben sorgst du für mehr Ordnung und innere Ausgeglichenheit.

1. Arbeite mit System

Minimalistisch zu leben, gibt dir ein absolut befreiendes Gefühl. Dafür ist es überhaupt nicht notwendig, direkt deine ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen und alles wegzuwerfen, was dir in die Hände kommt. Das bereust du vielleicht auch bald. Gehe besser Schublade für Schublade, Regal für Regal oder Zimmer für Zimmer vor. Räume zum Beispiel erst einmal deinen Kleiderschrank aus und überlege dir, wo du sonst noch Kleidung verstaut haben könntest. Wenn du alles beisammen hast, kannst du sortieren. Wenn du mit System und quasi „Kategorie für Kategorie“ vorgehst, bekommst du einen besseren Überblick, was du besitzt, als wenn du wahl- und planlos entrümpelst.

2. Entscheide dich bewusst für deine Lieblingsstücke

Wir alle haben ein paar Dinge, die uns besonders wichtig sind. Diese solltest du auch behalten – du musst dich nicht im Namen eines minimalistischen Lifestyles von allem trennen, woran dein Herz hängt. Es kann dir helfen, Gegenstände in die Hand zu nehmen. So bekommst du ein besseres Gefühl dafür, ob dir Dinge wirklich wichtig sind. Spürst du keine echte Verbundenheit oder fragst dich gar, was du damit eigentlich sollst – weg damit. Überlege dir auch, was du schon seit einem Jahr nicht mehr angezogen oder benutzt hast. Diese Dinge kannst du direkt aussortieren, denn du wirst sie mit ziemlicher Sicherheit auch im nächsten Jahr nicht vermissen.

Minimalismus fängt bei der Kaufentscheidung an! | © iStock.com/monkeybusinessimages

3. Mach dir klar, welche Dinge du wirklich nutzt

80 Prozent unserer Zeit benutzen wir lediglich 20 Prozent der Dinge, die wir besitzen. Wenn du weißt, welche Dinge das sind, kannst du den Rest wesentlich einfacher aussortieren. Und wie findest du heraus, was du häufig benutzt? Ein guter Tipp ist, sich irgendwo außerhalb (zum Beispiel in einem Park) hinzusetzen und in Gedanken die Wohnung durchzugehen. Welche Einrichtungsgegenstände, Geräte, Bücher und andere Dinge begegnen dir auf deiner imaginären Entdeckungstour? Mach dir eine Liste. Wenn du die zuhause noch einmal durchgehst, wirst du überrascht sein. Denn an vieles hast du mit Sicherheit gar nicht gedacht – und das heißt: Vermutlich sind diese Dinge auch gar nicht wichtig für dich. Statt jetzt alles auszusortieren, das nicht auf deiner Liste vorkam, kannst du auch eine Routine einführen: Jede Woche mistest du zum Beispiel fünf Gegenstände aus, die nicht zu den 20 Prozent deiner Besitztümer gehören, die du regelmäßig benutzt. So kommst du dem Ziel, minimalistisch zu wohnen, Woche für Woche etwas näher.

4. Räume deinen Kühlschrank aus und kauf weniger Lebensmittel

Du fragst dich häufig, was du heute kochen könntest, stehst unschlüssig vor dem übervollen Kühlschrank, und dein Gewürzregal quillt über vor exotischen Pülverchen, die du noch nie benutzt hast? Das kannst du dir auch deutlich leichter machen. Es gibt nämlich viele leckere Gerichte, die du schnell und mit nur wenigen Zutaten zubereiten kannst. Wenn du deinen Kühlschrank und dein Küchenregal ausmistest, reduzierst du deine Optionen. Behalte nur die Dinge, mit denen du wirklich gern und vor allem häufig kochst. So wird es dir auch deutlich leichter fallen, dich für ein Gericht zu entscheiden.

Für alle Strecken unter einem Kilometer: Nimm das Fahrrad oder geh zu Fuß. | © iStock.com/bernardbodo

5. Frage dich vor jedem Kauf: Brauche ich das wirklich?

Manchmal kaufen wir Kleidungsstücke oder andere Dinge und stellen nach einiger Zeit fest, dass an ihnen noch das Preisschild hängt oder wir sie noch nicht ein einziges Mal benutzt haben. Das kannst du ganz einfach verhindern. Stell dir vor jedem Kauf bewusst die Frage: Besitze ich schon etwas Ähnliches? Brauche ich es wirklich? Natürlich gibt es auch Dinge, die nicht wirklich notwendig sind, uns aber trotzdem ziemlich viel Freude bereiten können. Ist aber beides nicht der Fall, lass es besser im Laden. So kannst du dich nach und nach minimalistisch einrichten. Denn natürlich hörst du dem Minimalismus zu Liebe nicht völlig auf, dir neue Dinge zuzulegen.

6. Räum dein digitales Leben auf und schalte einfach mal ab

Nicht nur in deiner Wohnung, sondern auch auf deinem Computer herrscht Chaos? Kein Wunder, denn im Durchschnitt haben wir etwa sechs Profile bei sozialen Netzwerken, E-Mail-Anbietern, Messaging-Diensten und Co. – und bekommen jeden Tag unzählige Nachrichten und E-Mails. Es wird sich deshalb für dich absolut befreiend anfühlen, deinen Desktop aufzuräumen und dich von Newslettern oder von Plattformen, auf denen du ohnehin nie unterwegs bist, abzumelden. Und wenn du fertig bist, klapp den Laptop einfach mal zu. Etwas Abstand von unserem digitalen Leben sorgt nämlich auch für Ordnung – und zwar im Kopf!

7. Für alle Strecken unter einem Kilometer: Nimm das Fahrrad oder geh zu Fuß

Oft denken wir gar nicht mehr daran, unsere Füße oder das Fahrrad für kürzere Wege zu benutzen. Diese minimalistische Art der Fortbewegung schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Geld. Überlege dir doch das nächste Mal ganz bewusst, ob du das Auto nicht einfach stehen lassen kannst, auf den Bus verzichtest und dich stattdessen auf dein Rad schwingst. Die frische Luft wirkt erfrischend, hält dich fit und sorgt für einen freien Kopf – ganz im Sinne eines minimalistischen Lebens.

Veröffent­lichungsdatum: 22.03.2018
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