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Solo-Reise-Tipp für Anfänger: ein Kurztrip nach Cornwall

Großbritannien ist ein ideales Reiseland für Einsteiger und das kleine Cornwall eine der schönsten Ecken des Landes. So erkundest du die kontrastreiche Landschaft.

Türkise Buchten, weiße Sandstrände, malerische Küstenorte … wer würde bei solchen Bildern zuerst an Großbritannien denken? Tatsächlich hält die Küste der Atlantikinsel aber so einige Schätze bereit, und Cornwall gehört definitiv dazu.

Die kleine Grafschaft im äußersten Südwesten des Landes ist unter Briten schon lange kein Geheimtipp mehr und wird auch bei anderen Touristen immer beliebter. Die Landschaft ist wunderschön und unglaublich kontrastreich, von wild tosenden Wellen und steilen Felsklippen bis hin zu blumenbewachsenen Grashängen mit weidenden Schafen und den so typischen weißen Steinhäuschen. Das Wetter ist für englische Verhältnisse oft ziemlich gut, und wenn es doch mal regnet und stürmt, locken gemütliche Cafés mit der nächsten Runde Cream Tea. Zudem blickt Cornwall auf eine lange und spannende Geschichte zurück, die immer noch vielerorts in Form von Burgruinen, Hügelgräbern und anderen Relikten der Vergangenheit sichtbar ist. Neben Rosamunde-Pilcher-Idylle, englischer Kultur und Geschichte finden Reisende hier aber vor allem eines: Ein wahres Outdoor-Paradies! Neben unzähligen Wandermöglichkeiten und Radstrecken ist Cornwall auch ein Hotspot für Surfer.

Egal, ob du dich körperlich verausgaben oder einfach mal die Seele baumeln lassen möchtest – Cornwall ist ein tolles Reiseziel, auch für Alleinreisende. Denn dort findest du eine gute touristische Infrastruktur, jede Menge freundliche und hilfsbereite Menschen, die (logischerweise) alle englisch sprechen und für jeden Geschmack die passende Aktivität und Unterkunft.

© Kathrin Heckmann
© Kathrin Heckmann
© Kathrin Heckmann

Egal, ob du dich körperlich verausgaben oder einfach mal die Seele baumeln lassen möchtest – Cornwall ist ein tolles Reiseziel, auch für Alleinreisende.

10 Dinge, die du in Cornwall nicht verpassen solltest

  1. Godrevy Lighthouse, ein idyllischer weißer Leuchtturm auf einer kleinen Insel
  2. Land’s End und die Lizard Peninsula, die südwestlichste Spitze des Landes
  3. Bedruthan Steps, eine spektakuläre Klippenformation mit mehreren freistehenden Felsen
  4. Tintagel Castle, die spektakulär auf einer Halbinsel gelegenen Überreste einer mittelalterlichen Burg
  5. St. Ives, ein malerisches Küstenstädtchen und die heimliche Hauptstadt Cornwalls
  6. Bodmin Moor, eine mystische und für Großbritannien sehr typische Hochmoorlandschaft im Inland
  7. Scilly Islands, insgesamt 140 vorgelagerte Inseln mit fast schon karibischem Flair
  8. Cream Tea, Cornish Icecream und Fish & Chips mit Blick aufs Meer
  9. Surfer beobachten oder selbst surfen am Fistral Beach in Newquay
  10. Wandern auf dem South West Coast Path, einem rund 1.000 km langen Küstenwanderweg

Cornwall – Anreise und Fortbewegung

Die nächstgelegenen Flughäfen sind in Newquay und Exeter. Von Deutschland werden sie teilweise direkt angeflogen. Alternativ kannst du aber auch größere Flughäfen wie Bristol oder London anfliegen und von dort aus in einigen Stunden mit dem Zug oder Mietwagen nach Cornwall weiterfahren.

Und auch vor Ort kannst du ziemlich flexibel reisen. Die Südküste Englands ist gut für einen Roadtrip mit dem Mietwagen geeignet. So kannst du überall anhalten, wo es dir gefällt und bist nicht an Fahrzeiten gebunden. Falls dir die Sache mit dem Linksverkehr zu heikel ist oder du einfach nicht Auto fahren möchtest, kannst du dich aber auch mit Zug und Bus hervorragend von A nach B bewegen. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist in diesem Teil Großbritanniens sehr gut ausgebaut.

© Kathrin Heckmann
© Kathrin Heckmann
© Kathrin Heckmann

Cornwall ist unter Briten schon lange kein Geheimtipp mehr und wird auch bei anderen Touristen immer beliebter.

Cornwall – Unterkünfte

Die beste Art in Großbritannien zu übernachten sind zweifelsohne die Bed & Breakfasts, die überall im Land zu finden sind. Hierbei übernachtest du in einem Privathaus bei Einheimischen inklusive Frühstück. Vor allem für Alleinreisende sind B&Bs eine tolle Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und ein bisschen in das echte britische Leben einzutauchen.

Daneben gibt es Pensionen und Hotels in allen Varianten und Preisklassen sowie einige schöne Hostels, in denen du besonders leicht Anschluss zu anderen Reisenden findest und zudem sehr günstig übernachten kannst. Viele Hostels in Großbritannien bieten übrigens auch Halbpension an, sodass du preiswert essen kannst, ohne selbst kochen zu müssen. Zudem gibt es hier oft auch Einzelzimmer, du musst also nicht zwingend in einem Schlafsaal schlafen, wenn du das nicht möchtest.

Auch unter Campern ist Cornwall sehr beliebt, daher gibt es vor Ort zahlreiche Campingplätze.

Vor allem in der Hauptsaison und rund um britische Schulferien und Feiertage solltest du deine Unterkünfte auf jeden Fall möglichst früh vorbuchen, in den übrigen Monaten ist auch ein flexiblerer Reiseplan gut möglich.

Cornwall – beste Reisezeit und Klima

Die besten Reisemonate für Cornwall sind Mai und Juni sowie September und Oktober. Auch der Sommer ist prinzipiell gut geeignet, allerdings herrscht dann Hauptsaison und es wird dementsprechend voll an Stränden und in Ferienorten. Der Winter kann ebenso eine tolle und auf seine ganz eigene Art faszinierende Reisezeit für Cornwall sein. Allerdings musst du dich dann auf jeden Fall auf ungemütliches Wetter und auf teilweise geschlossene Cafés und Unterkünfte einstellen.

Die Temperaturen in Cornwall sind ganzjährig vergleichsweise mild und im Sommer kommt mit gerne mal 25 Grad und mehr durchaus Strandfeeling auf, das Wetter kann jedoch wie überall in Großbritannien und insbesondere an der Küste sehr wechselhaft sein. Sowohl Regenjacke als auch Sonnencreme dürfen also nie im Rucksack fehlen!

Über #BeatYesterday-Autorin Kathrin Heckmann


Kathrin ist erst so richtig glücklich, wenn sie mit Wanderschuhen an den Füßen in irgendeiner menschenleeren Landschaft steht, das Meer vor ihrem Zelt rauschen hört oder den Sonnenuntergang von einem Berggipfel aus betrachtet. Für solche Erlebnisse wandert die 30-jährige Münchnerin dann auch schon mal 1.000 Kilometer durch Westaustralien oder reist bis nach Alaska. Aber auch die heimischen Alpen haben es ihr angetan! Hauptsache draußen eben – ganz getreu dem Motto ihres Outdoor-Reiseblogs Fräulein Draußen, auf dem sie seit 2013 von ihren Abenteuern berichtet.

Veröffent­lichungsdatum: 04.03.2019
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