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Radtour mit Kids? Mit unseren Tipps haben alle was davon. | © iStock.com/noblige

Radtour mit Kindern: So macht’s auch den Kleinen großen Spaß!

Eine Radtour mit Kindern macht der ganzen Familie Spaß – wenn für Abwechslung gesorgt ist und die Kinder nicht überfordert werden. Wie du das hinkriegst, verraten wir dir hier.

Die Radtour mit Kindern richtig planen

Husch, husch aufsatteln und losradeln? Für eine Radtour mit Kindern ist schon etwas Planung nötig, damit alles rund läuft und alle auf ihre Kosten kommen. Wir haben einige Tipps für euch, die bei der Vorbereitung helfen:

  • Fahrräder und Sicherheitscheck:
    Wenn ihr selten mit dem Fahrrad unterwegs seid, solltet ihr vor der Radtour mit Kindern eure Fahrräder checken. Sind Lenker und Sattel richtig eingestellt, stimmt der Reifendruck, sind die Räder verkehrssicher? Und natürlich müssen die Räder für die jeweilige Strecke geeignet sein. Ein Cityrad gehört auf die Straße, nicht in den Wald. Ganz wichtig: Alle fahren mit Helm! Eure Sichtbarkeit könnt ihr mit praktischen Fahrrad-Gadgets wie Laser-Rücklicht oder Fahrrad-Blinker erhöhen. Im Sommer außerdem Sonnenbrille und Sonnencreme nicht vergessen.
  • Radeln statt rasen:
    Es geht bei einem Familienausflug mit dem Fahrrad nicht darum, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Ihr wollt euch an der frischen Luft bewegen und gemeinsam die Natur erleben. Anhalten und eine Pause einlegen könnt ihr, wo es euch gefällt. Den groben Ablauf der Tour besprecht ihr aber besser vorab mit den Kids, damit es keine Mäkeleien gibt. Fahrt in Etappen, gute Ziele für Zwischenstopps sind zum Beispiel Zoo, Schwimmbad, Abenteuerspielplatz und Ausflugslokal.
  • Altersgerechte Distanzen:
    Bei der Streckennavigation sind Fahrradcomputer wie der Garmin Edge 1030 eine praktische Hilfe. Wie lange die Strecke maximal sein sollte, lässt sich nicht pauschal sagen. Das ist abhängig von Alter, Entwicklung und Fitness des Kindes. Kids zwischen sechs und acht Jahren, die regelmäßig Fahrrad fahren, schaffen auf weitestgehend gerader Fahrbahn locker zehn bis 15 Kilometer. Mit Neun- bis Zwölfjährigen sind bis zu 30 Kilometer machbar, Teenager können sogar bis zu 50 Kilometer bewältigen. Idealerweise ist die Strecke abwechslungsreich und führt nicht nur schnurstracks geradeaus an Feldern vorbei. Zu viel Verkehr sollte natürlich auch nicht herrschen, wenn ihr auf Straßen mit Autoverkehr unterwegs seid.
  • Auf der Fahrradtour bestimmen die Kinder das Tempo:
    Du musst beim Fahrradfahren mit Kindern Rücksicht nehmen und achtsam sein. Das erfordert Konzentration. Ideal ist es, wenn zwei Erwachsene mitfahren: Der eine fährt vorneweg, der andere hinter dem Kind oder den Kids. Bist du allein mit Kind unterwegs, fährst du hinter ihm und hast so alles im Blick. Beim Tempo richten sich die Erwachsenen natürlich nach den Kindern und nicht umgekehrt. Plant die Fahrradtour mit Kindern so, dass ihr möglichst vor der Dämmerung zurück seid. Vermeidet Fahrten in der prallen Mittagshitze und legt bei Wärme jede halbe Stunde eine Trinkpause im Schatten ein.
  • Proviant und Kleidung mitnehmen:
    Nehmt auf die Radtour mit Kindern ausreichend Getränke und gesunde Snacks mit. Außerdem solltet ihr Wechselkleidung und gegebenenfalls Regenbekleidung dabeihaben. Das Gepäck kommt am besten in Satteltaschen oder auf den Gepäckträger, die Kinder sollten besser keine Lasten mit sich herumschleppen. Zum Radfahren empfiehlt sich atmungsaktive Kleidung, damit ihr weder auskühlt noch überhitzt.
Und nicht die Pausen vergessen ... | © iStock.com/Solovyova

Radtour mit Kindern: Die ganz Kleinen fahren im Anhänger mit

Kindergartenkinder können zwar häufig schon recht gut Fahrrad fahren, Strecken von mehreren Kilometern Länge solltest du ihnen aber nicht zumuten. Bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren sind die Kids während der Fahrradtour am besten in einem speziellen Fahrradanhänger für Kinder aufgehoben.

Im Fahrradanhänger sitzt das Kind geschützt und sicher. Es kann während der Fahrt spielen oder schlafen. Im Inneren kannst du zudem ein wenig Proviant und Spielzeug verstauen. Die meisten Fahrradanhänger für den Transport von Kindern sind mit einem schützenden Fliegengitter ausgestattet. Haltet es bei der Fahrt möglichst geschlossen und bleibt mit eurem Gespann auf befestigten Straßen. Wenn du nur ab und zu eine Radtour mit kleinen Kindern unternimmst, musst du dafür keinen Fahrradanhänger kaufen: Anhänger lassen sich ausleihen.

Bedenke, dass du durch den Anhänger körperlich stärker gefordert bist und berücksichtige das bei der Streckenplanung, schließlich soll die Radtour ja keine Tortur für dich sein! Siehe das zusätzliche Gewicht als sportliche Herausforderung. Klasse Nebeneffekt: Fahrradfahren hilft beim Abnehmen – mit Anhänger und Kind verbrennst du Extrakalorien!

Und Action: Mit dem Elektro-Mountainbike ins Gelände

Auf asphaltierten Wegen immer nur geradeaus zu fahren – das ist langweilig. Für Erwachsene und erst recht für Kinder. Unser Vorschlag: Unternimm mit den Kids einen Abstecher ins Gelände. Dafür benötigst du natürlich passende Fahrräder, sprich Mountainbikes. Wir raten dir zu Elektro-Mountainbikes, mit denen die Kinder Steigungen ohne große körperliche Anstrengung bewältigen können. E-Mountainbikes gibt es für Kinder ab einer Körpergröße von 140 Zentimetern, die Räder lassen sich bei Bedarf in ihrer Leistungen drosseln. Mountainbikes mit Elektroantrieb sind vergleichsweise teuer, du kannst sie aber ebenso wie Fahrradanhänger mieten.

Wenn ihr mit E-Bikes auf Radtour seid, musst du bedenken: Die Akkus halten nicht ewig durch. Lange Strecken solltest du so planen, dass ihr unterwegs an Ladestationen Strom tanken könnt.

Equipment / Ausrüstung

Tipp: Filmt eure actionreiche Fahrt mit einer Action-Cam wie der Garmin Virb Ultra 30 und schaut euch das Spektakel später alle zusammen am Computer oder Tablet an – ein großer Spaß und auf der Radtour für die Kinder eine tolle Motivation.

© Thorsten Firlus

Über #BeatYesterday-Autor Thorsten Firlus


Die erste Begegnung mit Triathlon begann und endete für Schwimmer Thorsten Firlus 1989 nach der Aufwärmrunde von 6 Kilometern rund um den Maschsee. Danach noch mehr Sport? Undenkbar. Gut 20 Jahre dauerte es, bis der Wunsch nach mehr Gesundheit und weniger Gewicht ihn erst wieder aufs Rad, dann in die Laufschuhe und zurück ins Wasser brachten. Triathlon wurde 22 Jahre nach den Anfängen sein Hobby, Kochen und Wein waren schon immer seine Leidenschaft. Von seinen Erlebnissen zwischen Sieg und Niederlage im Alltag und im Wettbewerb berichtet der Redakteur übrigens auf blog.wiwo.de/schweinehund.

Veröffent­lichungsdatum: 26.06.2018
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