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Der perfekte Partner für den Garmin Forerunner 645 Music: das Earebel Bluetooth Headband. | © David Siems

Laufen mit dem Garmin Forerunner 645 Music & Earebel-Kopfhörern

Ein starkes Team! Autor David hat seine perfekte Laufbegleitung gefunden. Warum er mit der Forerunner 645 Music nicht nur Ballast spart, erzählt er hier.

Laufen gehen, ob Minirunde im Park oder Halbmarathon, ist eigentlich wie italienisches Essen: einfach, aber gut. Rein in die Schuhe und Klamotten, los geht’s. Der Equipment-Bedarf ist im Vergleich zu anderen Sportarten recht überschaubar, doch wer etwas tiefer einsteigt, erkennt auch hier die Besonderheiten. Die Suche nach dem geeigneten Laufschuh ist dank Laufband und 3D-Fußvermessung zu einer eigenen Wissenschaft geworden und ähnlich verhält es sich mittlerweile auch bei der Suche nach der passenden Laufuhr. Mehr noch: Ein Großteil aller Läufer will nicht nur seine Aktivität tracken und aufzeichnen, sondern das eigene Leistungsvermögen (und den Spaß) mittels Musik pushen. Unter Umständen schleppt man also Handy, Laufuhr und Kopfhörer mit. Dabei geht die Kombi „Musik & Laufuhr“ auch ganz einfach, etwa mit dem neuen Garmin Forerunner 645 Music, mit dem ich meine Runden drehe. Dank der Musik-Funktion lasse ich mein Smartphone zu Hause auf dem Sideboard links liegen.

Garmin Forerunner 645 Music: Smartwatch und Musikplayer in einem

© Garmin Deutschland GmbH

Mit der neuen Garmin-Uhr verschmelzen smarte Funktionen und Musik ganz spielerisch. Wie die meisten (Hobby-)Läufer stelle ich mir vor allem in den wärmeren Monaten die gleiche Frage: Wohin mit meinem Smartphone? Wer keine Lust auf Hüft- und Armgurt hat und am liebsten so wenig wie möglich beim Laufen dabei hat, bekommt bei Garmins Forerunner 645 Music die Möglichkeit, seine Lieblingssongs auf die Uhr zu laden. Knapp 500 Titel (3,6 GB) passen drauf, was für jede noch so ausgedehnte Trainingseinheit ausreichend sein sollte. Die Songs (oder Podcasts) werden vom PC oder Mac via Garmin Express auf die Uhr geladen. Via Bluetooth ertönt die Musik im Kopfhörer, so dass man einwandfrei jede Laufeinheit musikalisch genießen kann. Ed Sheeran? David Guetta? Oder doch lieber die Beatles? Habe ich alle bei meiner Laufrunde dabei.

Equipment / Ausrüstung

Der Garmin Forerunner 645 Music vereint über den integrierten Musikplayer hinaus alle gängigen Features einer guten Smartwatch:

  • Pulsmessfunktion am Handgelenk
  • Neben der Schrittzählfunktion, gibt es eine Auswahl verschiedener bereits integrierter Aktivitäten, die getrackt werden können, beispielsweise Krafttraining, Yoga oder Crosstraining, aber auch Skifahren, Rudern oder Stand-Up-Paddling.
  • Im Laufen-Modus kann man zwischen freier Aktivität, Laufband und Hallenbahn wählen.
  • Einstellung von individuellen Trainingsintervallen
  • Weitere Apps können über Connect IQ auf die Smartwatch geladen werden.
  • integrierte Stresslevelmessung
  • integrierte Messung der Sauerstoffsättigung als Gradmesser der Ausdauerleistungsfähigkeit (VO2-Max-Messung)
  • Akkulaufzeit beträgt im GPS-Modus etwa 14 Stunden (reduziert sich, je nach zeitgleicher Nutzung anderer Modi)
  • Garmin Pay kompatibel, für kontaktloses Bezahlen (bisher in Deutschland und der Schweiz möglich)

Kontaktlos zahlen mit Garmin Pay

© Garmin Deutschland GmbH

Mit einem praktischen Feature sorgen einige Garmin-Smartwatch-Modelle derzeit für viele “Ahs” und “Ohs”. Die Rede ist von der kontaktlosen Bezahlfunktion Garmin Pay. Ob nach der sonntäglichen Morgenrunde beim Bäcker oder beim Café-Besuch übernimmt für mich der Forerunner 645 Music das Bezahlen. Das einzige, was ich tun muss: den Arm ausstrecken und die Uhr an das Kartenlesegerät halten. Es piept, meine Uhr brummt – fertig. Das ist Bezahlen 2018, ohne Münzen oder Scheine in den Taschen. Die Blicke der anderen Kunden sind mir sicher, und in puncto Aufmerksamkeit konkurriert der Forerunner 645 Music für einen kurzen Moment mit einem weiteren Accessoire – auf meinem Kopf.

Der perfekte Partner für den Garmin Forerunner 645 Music: das Earebel Bluetooth Headband

Um die Musik-Funktion auch prima nutzen zu können, habe ich die Smartwatch beim Laufen mit einem Earebel Headband gekoppelt. Das ist aus 80 Prozent Polyamid sowie 20 Prozent Elasthan und bändigt nicht nur Haare, sondern vor allem Schweiß, der einem von der Stirn tropft. Die auffälligen Stirnbänder sind in verschiedenen Farben erhältlich und heißen Neo, Bella, Maricou oder Condell. Nur das Modell Safo ist in schlichtem Schwarz gehalten. Unser Test-Headband in Neongelb erinnert an glorreiche Zeiten von Tennis-Paradiesvogel Andre Agassi in den frühen 90er Jahren und sorgt automatisch für so manche neugierigen Blicke.

Autor David hat seine perfekte Laufbegleitung gefunden: Forerunner 645 Music und Earebel Headband. | © David Siems

Viel Bass, viel Power – das pusht meinen Lauf

Earebel-Kopfhörer sind vor allem für alle geeignet, die gerne einen basslastigen Sound lieben. Viele erschwinglichen Kopfhörermodelle haben nämlich genau dieses Manko: klarer Sound, aber kaum Bass. Dank Touch-Bedienfeld direkt am Kopfhörer kann ich die Lautstärke problemlos während des Laufens regulieren und Songs skippen. Vom Hersteller Earebel gibt es nicht nur Headbands, sondern auch Mützen (Beanies) mit integrierten Kopfhörern – so  gelingt es, Sport und Laufen auch mit einem Hauch Lifestyle zu verbinden.

Equipment / Ausrüstung

Alles fing mit Mamas selbst gestrickten Beanies an, in die der Gründer Manuel Kopfhörer integrierte. Mittlerweile ist ein Geschäftsmodell daraus geworden. Die Kopfhörer können in verschiedene Mützen- und Stirnband-Modelle eingesetzt werden und sogar in zahlreiche Earpads von Skihelmen.

Die Regelung der Lautstärke, das Skippen von Tracks oder das Aktivieren des Play- beziehungsweise Pause-Modus ist durch Touchfunktion am Kopfhörer möglich. Genauso wie das Annehmen von Telefonanrufen, denn durch das integrierte Mikrofon ist “handsfree” Telefonieren möglich.

Fazit: Weniger ist mehr!

Der Garmin Forerunner 645 Music ist neben Sportuhr auch noch Musikplayer und Portemonnaie in einem. Bargeld und Smartphone zu Hause lassen zu können, erleichtert meine Trainingseinheiten, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Für mich heißt es nur noch: Rein in die Laufklamotten und -schuhe, Stirnbandkopfhörer auf und Garmin Forerunner 645 Music ums Handgelenk geschnallt – ab geht die Laufrunde! Ach ja: Hausschlüssel nicht vergessen. Ein smartes Türschloss besitze ich nämlich noch nicht. Sollte das allerdings einmal der Fall sein, könnte die Garmin-Uhr mittels einer App auch das Türöffnen übernehmen.

Portrait David Siems

Über #BeatYesterday-Autor David Siems


David Siems wohnt in unmittelbarer Nähe der Hamburger Außenalster und hat damit die beste und schönste Laufstrecke der Stadt quasi vor der Haustür. Blöderweise hat er trotzdem regelmäßig mit Motivationsproblemen zu kämpfen. Früher lief er bei Marathon-Wettkämpfen gerne als Björn Borg oder Andre Agassi verkleidet (Schläger inklusive), um sich zu pushen. Heute reicht gute Musik auf den Ohren, etwa das „Revolver“-Album von den Beatles oder Leonard Cohen.

Veröffent­lichungsdatum: 31.07.2018
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Garmin Forerunner 645 Music
19.04.2018

GPS-Performance Laufuhr mit Musik

  • Integrierter Musikplayer – höre 4GB Musik direkt über Bluetooth Kopfhörer
  • Umfangreiche Lauffunktionen – wie Pace, Distanz, Auto Lap, Intervalltraining u.v.m
  • Erweiterte Performance Analyse – Übersicht von VO2max., Trainingsbelastung, etc.
  • Garmin Pay™ ready – Mobile Payment via NFC
  • 24/7 Herzfrequenzmessung am Handgelenk

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