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Ab an den Strand: Nach seiner erfolgreichen Ulramarathon-Mission heißt es für Sebastian nun erst mal Füße hochlegen. | © Sebastian Medwed

Ziel erreicht – 5 #BeatYesterday-Tipps von Ultramarathoni Sebastian

Sebastian hat seinen ersten Ultramarathon geschafft. Mit diesen 5 Tipps erreichst auch du dein persönliches #BeatYesterday-Ziel. Ob Sebastian schon ein neues hat?

Hello again,

ich grüße dich als Ultrarunner. Über zwei Monate ist es jetzt her, dass ich mir meinen Traum vom Ultramarathon erfüllt habe und nach zwei Jahren Vorbereitung vom Nichtläufer zum Ultramarathoni geworden bin. Ich gebe zu, es erfüllt mich mit Stolz, 73,9 Kilometer entlang des Rennsteigs durch den Thüringer Wald in 10:56:46 Minuten gelaufen zu sein und mich fortan Ultraläufer nennen zu dürfen. Stolz mir selbst gegenüber, denn ich habe mein Ziel erreicht, mein persönlicher #BeatYesterday-Moment ist wahr geworden.

Gefühlt ist es schon eine Ewigkeit her, als ich mir vor zwei Jahren – ohne je wirklich weiter als 10 Kilometer gelaufen zu sein – mein Ziel Ultramarathon gesetzt habe und einfach mit dem Laufen anfing.

In dieser Zeit durfte ich viel über das aktive Läuferdasein und auch über mich selbst lernen. So habe ich erfahren, was es heißt, ein selbst gestecktes sportliches Ziel langfristig bis zum Schluss zu verfolgen, an der Herausforderung zu wachsen, aber auch mit Rückschlägen umzugehen und dennoch weiterzumachen.

ACAI Bowl zum Frühstück und am Abend einen leichten Salat. | © Sebastian Medwed
Ein guter Salat ist nicht nur für Sebastian das beste an heißen Sommertagen. | © Sebastian Medwed

Sebastians gesunde Ernährung geht weiter ...

Einen Teil meiner Erfahrungen möchte ich gerne mit dir teilen:

Meine 5 besten Tipps für das Erreichen deines persönliches #BeatYesterday-Ziels

  1. Setze dir ein Ziel
    Egal, ob dein Ziel Ultramarathon lautet oder nicht, wenn du einen Traum hast, belasse es nicht bei diesem Traum, mache ein Ziel daraus! Meiner Erfahrung nach wird dein innerer Wunsch erst in dem Moment konkret und erreichbar, wenn du diesen für dich formulierst. Mir hat es dabei sehr geholfen, aus meinem insgeheimen Wunsch, einmal einen Ultramarathon zu laufen, ein konkretes Ziel zu machen und mir einen festen Zeitrahmen zu setzen, bis wann ich meinen Ultramarathon erreicht haben möchte. Durch die zusätzliche öffentliche Bekanntmachung meiner Mission Ultramarathon via Instagram hat sich bei mir daraufhin noch ein zusätzlicher positiver Druck aufgebaut, denn von da an gab es für mich kein Zurück mehr.
  2. Fang einfach an
    Früher hatte ich die Angewohnheit, Dinge totzuplanen. Sobald ich ein Ziel ausgemacht hatte, wollte ich im Vorfeld schon möglichst alles darüber in Erfahrung bringen. Bloß nichts falsch machen. Wochenlang las ich alles, was ich in die Finger bekam und tüftelte an Plänen, um mein Ziel zu erreichen. Das Problem war nur, ich fing nie wirklich aktiv mit der Umsetzung an. Bei meinem Ultramarathon war das anders. Als Nichtläufer, ohne je einen Halbmarathon oder Marathon gelaufen zu sein, war ich mir bewusst, dass ich sehr wenig über das Laufen langer Strecken wusste. Im Gegensatz zu früher fing ich jedoch einfach mit der Umsetzung an und beschloss, mir mein mangelndes Läuferwissen auf meinem Weg zum Ultramarathon anzueignen. Letztendlich ging diese Strategie perfekt auf und ich lernte Schritt für Schritt beim Laufen. Also, fangt einfach an, euer Ziel zu verfolgen, alles Weitere lernt ihr schon noch auf dem Weg dorthin.
  3. Gib niemals auf
    Wirklich jeder, der etwas Neues lernt, fängt einmal bei null an und muss für das Erreichen seines Ziels die Komfortzone verlassen. Denn ohne Grenzüberschreitung gibt es keine Leistungssteigerung. Das ist die simple Gleichung von #BeatYesterday. Selbstverständlich zählen dazu auch Rückschläge. Ich hatte auf meinem Weg zum Ultraläufer beispielsweise mehrfach mit Krankheiten zu kämpfen. Im ersten Jahr zwang mich eine Lungenentzündung zu einer langen Trainingspause, im Jahr darauf waren es mehrere kleine Infekte. Wenn dann auch noch mein Training nicht so schnell wie erwartet die erhofften Fortschritte brachte, konnte mich das schon das eine oder andere Mal so richtig frustrieren. So etwas gehört jedoch dazu. Ich kenne keine Person, die für die Erreichung ihres Ziels nicht mit Rückschlägen umgehen musste. Wichtig ist nur: nicht aufzugeben und, egal was passiert, einfach weiterzumachen.
  4. Höre auf deinen Körper
    Viele und lange Trainingseinheiten wurden auf meiner Ultramarathonreise beinahe alltäglich. So waren mehrere Halbmarathondistanzen sowie regelmäßige Kräftigungsübungen innerhalb einer Woche am Ende meiner Vorbereitung normal für mich. Von Anfang bis hin zum Ultramarathon hat mich jedoch eine Faustregel durch mein gesamtes Training und auch während meines Ultras begleitet: Höre auf deinen Körper. Ob es darum ging, wann und wie viel ich während meiner Läufe trinken musste, welche und wieviel Nahrung ich während langer Läufe zu mir nahm und wie viel – ich konnte mich immer auf die Zeichen meines Körpers verlassen. Auch wenn das mal bedeutete, meine Trainingsrunde abzubrechen.
  5. Glaube an dich selbst!
    Ich nenne es die Quintessenz dessen, was ich während meines Ultramarathons gelernt habe: Es ist dein Kopf, der imstande ist, die eigenen Grenzen neu zu definieren, sowohl körperlich als auch mental. Deine Einstellung und dein Wille entscheiden darüber, was möglich ist – denn möglich ist alles! Auch wenn man solche oder ähnliche Aussagen fast überall liest, so richtig verstanden habe ich deren Bedeutung erst in dem Moment, als ich meinen Ultramarathon nach fast elf Stunden geschafft hatte. Etwas, was ich von mir selbst nicht für möglich gehalten hätte. Während dieser gesamten Zeit war es mein Wille, der meine Beine weitermarschieren ließ und mir ermöglichte, meine Grenzen neu zu definieren.
Das erste mal seit Jahren wieder im Fitnesstudio, aber auch das Laufen macht Sebastian weiterhin Spaß. | © Sebastian Medwed

Auf zu neuen Zielen!

Mein Ziel, einen Ultramarathon zu laufen, ist geschafft. Meine Reise hat jedoch gerade erst begonnen. Ich werde mir wieder ein neues Ziel setzen, das steht fest. Doch was das sein könnte und wann ich es angehe, lasse ich erstmal für mich offen. Ich habe mir vorgenommen mich hierbei nicht unter Druck zu setzen und in Ruhe zu überlegen, was mein nächstes Projekt wird. Fest steht jedoch, alles ist möglich!

Bis es soweit ist, werde ich selbstverständlich sportlich weiterhin aktiv bleiben und während des Laufens sowie im Alltag kleine #BeatYesterday-Momente leben.

Bis dahin: Stay strong. Stay positive and #BeatYesterday!

Sebastian

© Sebastian Medwed

Sebastians #BeatYesterday-Kolumne


Sebastian Medwed ist mittlerweile begeisterter Freizeitläufer. Er schreibt auf BeatYesterday.org über seinen #BeatYesterday-Weg und die damit verbundenen Herausforderungen und Erfahrungen im alltäglichen Sportlerdasein.

Veröffent­lichungsdatum: 10.08.2018
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