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Der 11-jährige Paul hat die vivofit jr. 2 Action-Watch für Kinder von Garmin getestet. | © Paul/privat

Im Test: So erleichtert eine Action-Watch den Familienalltag

Schritte zählen, Schlaf und Aktivitäten aufzeichnen: Smartwatches liegen voll im Trend. Sind sie auch für Kinder geeignet? Mutter und Sohn haben es getestet.

Der Rat der Weltgesundheitsorganisation ist klar: Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 17 Jahren sollen jeden Tag mindestens 60 Minuten körperlich aktiv sein. Doch laut einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts erreichen nur 22,4 Prozent der Mädchen und 29,4 Prozent der Jungen dieses Ziel. Die Folge: Immer mehr Kinder sind übergewichtig und unsportlich. Experten sprechen von „Bewegungsmuffeln“, gar „Bewegungslegasthenikern“.

Doch vielen Eltern ist gar nicht klar, wie viele Schritte ihr Kind am Tag zurücklegt, wie aktiv es ist. Eine Action-Watch für Kids kann da Aufschluss geben. Aber: Wie gut funktionieren die Modelle? Nehmen die Kinder sie überhaupt an? Wir haben es getestet. Der elfjährige Paul hat für vier Wochen die vivofit jr. 2 Action-Watch von Garmin getragen. Anschließend haben wir mit ihm und seiner Mutter über die Erlebnisse gesprochen.

Alle Funktionen sowie die Bedienung der Action Watch sind nahezu selbsterklärend, findet Paul. | © Paul/privat

Paul

Für mich war gleich klar, für welches Modell ich mich entscheide: BB-8 aus den neuen Star Wars-Filmen. Anfangs kam mir die Uhr sehr klein und eng vor, doch durch das Silikonarmband ist sie sehr bequem und gut zu tragen. Auch nachts habe ich ihn anbehalten. Da die Uhr auch noch wasserfest ist, habe ich sie eigentlich fast nie abgelegt.

Die ersten Tage habe ich regelmäßig geguckt, wie viele Schritte ich gegangen bin. Auch meine Freunde wollten das immer wissen. Mit der Zeit habe ich daran ein bisschen das Interesse verloren und das nicht mehr so regelmäßig gecheckt – außer an Tagen, an denen ich besonders viel unterwegs war.

Super finde ich die Erinnerungsfunktion. Einen Tag in der Woche muss ich immer etwas eher aus einer Schul-AG nach Hause gehen. Das habe ich früher manchmal verpasst – mit der Uhr war das easy: Ich habe einen Alarm eingestellt und sie hat mich durch leises Piepen daran erinnert. Überhaupt sind alle Funktionen einfach und die Uhr ist leicht zu bedienen. Alles erklärt sich eigentlich von selbst.

Gefallen hat mir auch, dass nicht nur die Zeit angezeigt wird, sondern auch das Datum. Das ist in der Schule praktisch. Das App-Spiel, das je nach Aktivität immer weiter freigeschaltet wird, fand ich prima für zwischendurch – in meinem Fall waren das Star Wars-Abenteuer von BB-8 auf dem Planeten Jakku.

Als meine Mutter mich gefragt hat, ob ich die Action-Watch testen möchte, habe ich sofort zugestimmt. Ich fand es lustig, mal zu wissen, wie viele Schritte ich tatsächlich gehe. Inzwischen ist die Uhr mein ständiger Begleiter geworden. Jetzt – da die Testphase vorbei ist - wünsche ich mir deshalb eine eigene.

Pauls Fazit
Paul ist sportbegeistert und im Alltag sehr aktiv. | © Paul/privat

Pauls Mama

Bei der Installation der App auf meinem Smartphone werde ich aufgefordert, für meinen Sohn ein Konto anzulegen – also ist seine Uhr künftig automatisch mit meinem Handy verbunden und synchronisiert. Das finde ich anfangs komisch. Ich komme mir vor, als würde ich heimlich meinen Sohn überwachen. Andererseits: Mit seinen gerade mal elf Jahren weiß ich auch so noch ganz gut, wann er schlafen geht oder beim Fußball ist. Insofern werden keine verfänglichen Informationen an mich übermittelt.

Da Paul ohnehin viel Sport macht und ein aktives Kind ist, war für uns die Funktion des Schrittzählens und die Aktivitätsmessung eher zweitrangig – jeden Tag erreicht er locker mehr als 10.000 Schritte und hat deutlich mehr als die gewünschten 60 Aktivitätsminuten auf der Uhr. Zumindest im Alltag ist das kein Thema. Sportunterricht in der Schule, zweimal die Woche Fußball und dazu eine Stunde Tennis – an keinem Wochentag hat Paul weniger als 100 aktive Minuten. Dennoch findet er es cool zu sehen, wie viele Schritte er dann wirklich an manchen Tagen gegangen ist.

Als Mutter waren für mich die Zusatzfunktionen praktisch. Nicht immer hat mein Sohn Lust, nach der Schule noch zum Training zu gehen. Über App und Uhr kann man den Kindern Aufgaben zuteilen, regelmäßig wiederkehrende, aber auch besondere. Erledigen sie die Aufgaben und haken sie ab, werden sie mit virtuellen Münzen belohnt. In Rücksprache legt man fest, welche Belohnungen damit verknüpft werden: In unserem Fall war der Kompromiss schnell gefunden – wenn er jedes Mal zum Training ging, durfte er in der Woche eine halbe Stunde mehr an der Playstation spielen.

Klar, das hätten wir auch ohne Action-Watch hinbekommen – aber es hat uns doch die ein oder andere Diskussion zu Hause erspart.Sinnvoll fand ich auch die Funktion des Schlaftrackings: Wir als Eltern sind in der Hinsicht doch manchmal nicht konsequent genug. Da ist es schon ganz lehrreich, wenn wir schwarz auf weiß sehen, wie sehr die Schlafenszeiten unseres Sohnes schwanken (und auch wie kurz sie manchmal sind).

Wir fanden die Action-Watch in jeder Hinsicht praktisch. Sie erfüllt spielerisch viele sinnvolle Funktionen und kann helfen, den Alltag etwas leichter zu gestalten.

Mamas Fazit

Weitere Infos

  • Misst und speichert Daten zu Schrittanzahl, Schlaf und Aktivität.
  • Fürs Schwimmen geeignet.
  • Verstellbares Armband, Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr (ohne Aufladen).
  • Anpassbares, individualisierbares Display.
  • Synchronisierung mit kostenloser App –neben der Datenerfassung, können Aufgaben verwaltet und Kalenderalarme eingestellt werden.
  • Erreichen die Kinder ihr tägliches Aktivitätsziel, kommen sie in den jeweiligen App-Abenteuern weiter – das motiviert!

Über #BeatYesterday-Autorin Bruntje Thielke


Job und Familie halten die Hamburger Journalistin Bruntje Thielke (44, verheiratet, ein Sohn) ordentlich auf Trab. Was früher nur Bauchgefühl war, spiegelt sich in Zahlen wider, seit die Food-Expertin eine Fitness-Uhr trägt. An den meisten Tagen zeigt das Gerät weit mehr als die empfohlenen 10.000 Schritte an, die wir pro Tag zurücklegen sollten.

Veröffent­lichungsdatum: 09.04.2018
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Garmin vívosport
07.02.2018

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