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Welches Board für dich ideal ist, hängt von mehreren Faktoren ab. | © iStock.com/George Rudy

Trend Stand Up Paddling: Das passende SUP-Board finden

Stand Up Paddling ist relaxt und gleichzeitig ein effektives Training, macht dabei auch noch riesig Spaß! Wir helfen dir, das passende SUP-Board zu finden.

Große Unterschiede bei den SUP-Boards

Stand-Up-Paddling-Boards sind speziell ans Stehpaddeln angepasste Surfbretter, es gibt sie als feste Boards und als aufblasbare Variante für den einfachen Transport. Beim Paddeln stehst du in der Mitte des Bretts, die Füße hüftbreit auseinander. Du kannst dich zur Eingewöhnung aber auch erst einmal kniend auf dem Wasser fortbewegen. Für den Antrieb sorgen deine Muskelkraft und das SUP-Paddel.

SUP-Boards unterscheiden sich je nach Einsatzbereich. Je länger das Board, desto schneller fährt es. Je breiter und kürzer das SUP-Board, desto wendiger und kippfester ist es. Anfänger sollten also mit einem breiteren, kürzeren SUP-Board beginnen. Solche Allrounder-Boards haben eine Breite von etwa 78 bis 91 Zentimetern. Als kurz gelten Boards mit einer Länge unter 3 Metern, ab 3,6 Meter gelten sie als lang. Übrigens: Die Maße von SUP-Boards werden häufig in der in den USA gebräuchlichen Maßeinheit Inch angegeben. 1 Inch (oder auch 1 Zoll) entspricht 2,54 Zentimetern.

Die Höhe der Boards beträgt zwischen 10 und 15 Zentimeter. Je höher sie sind, desto größer ihr Volumen und ihre Stabilität und umso stärker die Wasserverdrängung – und desto mehr Auftrieb. Für dich bedeutet das: Je größer dein Körpergewicht ist, umso höher sollte auch das Board sein.

Grundsatzfrage: Hardboard oder aufblasbares SUP?

Es gibt zwei Grundtypen von SUP-Boards: aufblasbare Boards, die ISUPs, sowie Hardboards, die starr wie ein klassisches Surfbrett sind.

  • ISUP
    Die Abkürzung steht für Inflatable Stand Up Paddling und bezeichnet aufblasbare Boards. ISUPs sind deutlich verbreiteter als starre Boards, du kannst sie innerhalb von Minuten mit einer Luftpumpe befüllen. Noch schneller und komfortabler klappt es mit einer Akkuelektropumpe. Hochwertige ISUPs sind aufgepumpt fast so stabil wie Hardboards.Der größte Vorteil von aufblasbaren SUP-Boards liegt auf der Hand: Sie lassen sich viel einfacher transportieren als starre Boards. Du kannst ein ISUP in eine handliche Transporttasche oder einen Rucksack packen, bis ans Wasser tragen und dort aufpumpen. In den Urlaub kannst du dein Board auch relativ leicht mitnehmen. Für ein steifes SUP-Board benötigst du dagegen einen Autodachgepäckträger, im Flieger musst du das Board als teures Extragepäck aufgeben.
    Der Nachteil von ISUPs: Aufgrund der runden, etwas dickeren Kanten ist ein aufblasbares SUP-Board ein wenig wackeliger als ein Hardboard. Im Flachwasser kein Problem, bei kleinen Wellen kann sich das aber bemerkbar machen.
  • Hardboard
    Feste SUP-Bretter sind in der Regel bis zu vier Meter lang, sie bestehen aus laminiertem Holz oder Epoxidharz. Das Fahrgefühl ist direkter, die Fahrleistung etwas besser als bei den aufblasbaren Boards. Wohnst du in der Nähe zum Wasser, sparst du dir das Aufpumpen.
    Nachteil: Hardboards sind empfindlicher gegen Stöße, können brechen und sind wesentlich unhandlicher als ISUPs. Für die Lagerung eines Hardboards zu Hause benötigst du mehr Platz als für ein aufblasbares SUP-Brett.
Stand Up Paddling: Relaxt und gleichzeitig ein effektives Training. | © iStock.com/GeorgeRudy

Die verschiedenen SUP-Boards im Vergleich

Es gibt verschiedene Arten von Stand-Up-Paddling-Boards, die sich jeweils besonders für bestimmte Einsatzzwecke eignen.

Hier der Überblick:

  1. Allround-SUP
    Anfänger sind mit einem Allround-Board bestens beraten. Auf einem Einsteiger-Board mit abgerundetem Bug lernst du schnell. Es bietet ein gutes Verhältnis aus Stabilität, Geschwindigkeit und Wendigkeit, ist kürzer, runder und breiter als Racing-Boards. Du kannst auf ruhigem Gewässer Sportübungen wie beispielsweise SUP-Yoga darauf machen. Es gibt sogar spezielle Wind-SUPs mit Segel, die dich ohne Paddel voranbringen.
  2. Race-SUP
    Wie der Name verrät, kannst du mit einem vorne spitz zulaufenden Race-Board auf gerader Strecke hervorragend Tempo machen. Es ist schmal und vergleichsweise instabil und wenig wendig, für Einsteiger eine wacklige Angelegenheit. Fühlst du dich standfest genug und möchtest schnell fahren, probiere es einfach mal aus.
  3. Touring-SUP
    Touring-Boards sind ähnlich lang wie Race-Boards, aber breiter – und wiederum schmaler als Allround-SUP-Boards. Der Bug von Touring-Boards ist schmal und spitz, sie eignen sich insbesondere für längere Strecken. Die Traglast ist hoch, dein Gepäck verstaust du in Aufbewahrungsnetzen vorn und hinten auf dem Board.
  4. Wave-SUP
    Du bist versiert im Stand Up Paddling und stehst auf actionreiches Wellenreiten? Dann kann ein Wave-SUP-Board gut zu dir passen. Die unter drei Meter kurzen Boards sind sehr wendig, dadurch aber schwer zu beherrschen. Ein wenig Übung ist nötig. Aber wenn du den Dreh raus hast, erlebst du eine spannende Mischung aus Wellenreiten und Stand Up Paddling – Surfen mit Paddel!
  5. Wildwasser-SUP
    Strömungen und Wirbel sind dein Zuhause? Wildwasser-Boards sind bis zu 90 cm breit und äußerst stabil. Ihre Form erinnert an Wildwasserkajaks, und wie mit diesen kannst du dich mit dem Wildwasser-SUP im Wasser auf der Stelle drehen – was aber eine gehörige Portion Übung erfordert.

Zubehör fürs Stand Up Paddling

Das Paddel für das Stand-Up-Paddling-Board sollte etwa 20 Zentimeter länger sein als du groß bist – der Richtwert ist Körperlänge plus eine Blattlänge. Schneller vorankommen oder wendiger sein? Kleine, leichte Paddler wählen eher ein kleineres Blatt als große, kräftige Paddler. Denn je größer das Blatt, desto höher der Kraftaufwand beim Paddeln. Auf ruhigen Gewässern ist grundsätzlich ein größeres Paddelblatt empfehlenswert, bei Wellengang ein kleineres.

Günstige Paddel sind aus Aluminium, einem Aluminium-Polyester-Mix oder Epoxidharz gefertigt. Sogenannte Vario-Paddel haben den Vorteil, dass sie sich in der Länge verstellen lassen. Am widerstandsfähigsten, langlebigsten und hochwertigsten (und teuersten) sind komplett aus Carbon gefertigte Paddel, die günstigere Alternative ist ein Carbon-Fiberglas-Paddel.

Wertsachen, Wechselkleidung und Proviant beförderst du sicher in einem wasserdichten Transportbeutel oder einer Kunststofftonne. Sinnvoll ist außerdem ein Verbindungsseil (Leash) zwischen SUP-Board und Knöchel oder Knie. Fällst du vom Brett, kann dein SUP-Board so nicht unkontrolliert wegtreiben. Das ist vor allem in Gewässern mit Strömung sinnvoll, also auf dem Meer und auf Flüssen.

Allgemein

SUP-Board kaufen oder leihen?

Beschränkt sich der Paddelspaß auf drei- bis viermal im Jahr, fährst du mit einem Leih-Board günstiger. Für ein eigenes SUP-Board samt Paddel und Zubehör musst du mindestens 250 Euro zahlen. Ein gutes Einsteigerboard erhältst du ab etwa 500 Euro, ambitionierte Stand-Up-Paddler geben leicht 1.500 Euro und mehr für ihr Brett aus.

Veröffent­lichungsdatum: 02.07.2018
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