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Wenn du ausgiebig wandern willst, ist jedes Kilo weniger auf deinem Rücken Gold wert. | © iStock.com/Morozov67

Wanderrucksack packen: 5 Tipps für dein Backpack-Abenteuer

Wenn du ausgiebig wandern willst, ist jedes Kilo weniger auf deinem Rücken Gold wert. Hier sind fünf Tipps, die dir beim Packen des Wanderrucksacks helfen.

1. Gewicht: Überschreite dein individuelles Limit nicht

Der wohl wichtigste Tipp vorneweg: Teste vor deinem Wandertrip, wie viele Kilo du dir auf dem Rücken zumuten willst. Vor allem, wenn du mehrere Wochen unterwegs bist, solltest du die Strapazen eines schweren Rucksacks nicht unterschätzen. Als Faustregel gilt: Teile dein Körpergewicht durch vier, wenn du recht gut in Form bist. Dann hast du das maximale Gewicht, das dein Rucksack wiegen sollte. Ist es um deine Fitness nicht ganz so gut bestellt, teile durch fünf. Mehr als 20 Kilo sind allerdings fast nie nötig. Vor allem wenn du Kletterpassagen vor dir hast, solltest du deutlich unter deinem Maximalgewicht bleiben. Am meisten Gewicht kannst du bei der Kleidung sparen, denn auf fast allen Campingplätzen und in Hostels und Hotels gibt es Waschmaschinen und Trockner.

Aufgesetzt und los: Mehr als 20 Kilo sind allerdings fast nie nötig. | © garmin

2. So verteilst du deine Sachen im Rucksack

Ein Wanderrucksack hat mehrere Fächer, die du auf keinen Fall wahllos bestücken solltest. Wichtig ist, dass du beim Packen fürs Backpacking die schwersten Dinge möglichst körpernah und über der Hüfte platzierst, damit dich der Rucksack nicht unnötig nach hinten oder unten zieht. Der Schwerpunkt des Rucksacks kann dein Wohlbefinden während der Wandertour stark beeinflussen. Einzig vor längeren Kletterpassagen solltest du dir die Zeit nehmen, den Schwerpunkt weiter nach unten zu verlagern, da die Arme so freier in ihrer Bewegung sind.

Leichte, voluminöse Gegenstände kommen ins Bodenfach, das gut gefüllt sein sollte. Mittelschwere Dinge packst du nach außen. Dazu gehören auch Sachen, die du schnell mal benötigst – wie eine Regenjacke oder einen dicken Pulli. Ins Deckelfach gehören Kleinigkeiten, die du ebenfalls unterwegs benötigst, wie Sonnencreme, dein Handy oder die Wanderkarte.

3. Packe Sachen zusammen, die zusammengehören

Ein guter Tipp, um deinen Wander- oder Trekkingrucksack richtig zu packen: Rolle deine T-Shirts und Hosen zu Würsten auf. Auf diese Weise kannst du sie der Rucksackform entsprechend am besten verstauen. Verwende entweder feste Gummibänder oder kleine Gefrierbeutel, um Sachen zusammen zu verpacken, die zusammengehören, wie Hygiene-Artikel oder Essen. Zu viele Einzelteile führen oft zu Chaos im Rucksack. Packe die Beutel aber nicht zu prall, um Luftlöcher zu vermeiden. Die Gewichtsersparnis gegenüber herkömmlichen Kultur- und Hartschalentaschen ist enorm. Für größere Dinge wie Seile, Sicherungsgeschirr oder Steigeisen eignen sich zudem Packsäcke aus Nylon.

4. Nichts am Rucksack baumeln lassen

Du hast die Tipps zum Packen zwar befolgt, aber trotzdem passt nicht alles in den Rucksack? Dann kannst du Dinge wie die Wasserflasche natürlich auch außen festbinden. Empfehlenswert ist das allerdings nicht. Denn zum einen verschlechtert das den Schwerpunkt, zum anderen kannst du in unwegsamem Gelände leichter hängen bleiben und dich im Geäst verheddern. Einzig die Isomatte schnallst du entweder quer vor das Bodenfach oder hochkant vor den Wander- oder Trekkingrucksack, ohne dass dich die Schlafunterlage stören wird.

Gut gepackt ist schon halb gewonnen: Was du benötigst, kommt jedoch auf die speziellen Gegebenheiten an. | © iStock.com/Gilitukh

5. Die Packliste für eine Mehrtagestour

Was du genau benötigst, kommt auf die speziellen Gegebenheiten an – bei 25 Grad zu wandern, stellt eine andere Herausforderung an deinen Wanderrucksack als eine Schneetour. Aber es gibt einige Dinge, die auf fast jede Packliste gehören:

  • Mindestens 3 Funktions-T-Shirts, je nach Wetterlage lang- oder kurzärmlig
  • Wasserfeste Jacke und Hose
  • Mindestens 3 Funktions-Unterhosen und Funktions-Socken
  • Bei Bergwanderungen: Fortbewegungshilfen wie Seil, Gurt, Sicherungsmaterial
  • Hygieneartikel: Toilettenpapier, Deo, Tampons etc.
  • Je nach Übernachtungsart: Schlafsack und Isomatte
  • Karten und GPS-Empfänger/Satelliten-Kommunikationsgerät oder Kompass
  • Erste-Hilfe-Set und Reiseapotheke
  • Ausweis oder Pass, Bargeld, EC-Karte und Handy, Versicherungsscheine
  • Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Stirnlampe
  • Trinkflasche, 0,5 bis 1 Liter
  • Powerfood wie Nüsse, Müsliriegel oder Obst
  • Je nach Wetterlage: Mütze, Stirnband, Handschuhe, Schal, Sonnenhut
  • Leichte Schuhe (bei warmer Witterung auch Flip-Flops) für abends
Veröffent­lichungsdatum: 16.04.2018
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