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Der Berg ruft: So wirst du zum Gipfelstürmer!

Du planst eine Bergtour? Wir haben die wichtigsten Tipps für die Vorbereitung und Ausrüstung und sagen dir, was beim Aufstieg zu beachten ist.

Eine gute Vorbereitung ist alles

Plane deine Tour vorab immer im Detail. Welche Strecke willst du gehen? Passt die Distanz für die Zeit, die dir zur Verfügung steht oder ist die Strecke eventuell zu lang? Wo sind die besten Punkte für eine Pause, wo die Stellen, die du auf keinen Fall verpassen solltest (Ausblicke!), wo solche, an denen es brenzlig werden könnte und an denen sogar Absturzgefahr droht? Bei der Planung deiner Route hilft ein Blick auf das Tourenportal www.alpenvereinaktiv.com, ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins. Hier erhältst du neben Tourenvorschlägen vor allem auch aktuelle Infos zu Sperrungen, zum Bergwetter und zur Lawinenlage. Für die östliche Alpenregion bieten die Garmin Alpenvereinskarten V4 jetzt neues, umfangreiches Kartenmaterial.

Equipment / Ausrüstung

Auch die Multisportwatches der fēnix 5 Plus-Serie von Garmin sind bei der Planung nützlich: Die Uhren schlagen dir auf Wunsch One-Way-Routen oder Roundtrips vor, aus denen du je nach persönlichem Interesse und Leistungsanspruch die für dich passende Strecke auswählen kannst. Auf der Tour selbst sind die Uhren dann dank vorinstallierter topografischer Europa-Karten, integrierter Navigationssensoren sowie der Unterstützung mehrerer Satellitensysteme deine perfekten Wegbegleiter. Sie sorgen dafür, dass du niemals die Orientierung verlierst und informieren dich sogar laufend über „Points of Interest“, wie Hütten, Übernachtungsmöglichkeiten oder landschaftliche Highlights in deiner Nähe.

Tipp: Sage immer auch einem Freund oder Familienmitglied Bescheid, wann du planst auf welcher Route unterwegs zu sein und wann du planst zurückkehren. Meldest du dich nicht zurück, kann so jemand gezielt Hilfe alarmieren.

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Bereite dich auch körperlich auf die Tour vor

Eine Bergtour fordert dich körperlich und mental heraus und beansprucht deinen Körper anders als Sport am Boden. Durch die Anstiege werden deine Muskeln und Ausdauer intensiver gefordert. Trainiere vor dem Aufstieg vor allem deine Kondition und Kraft.

Für anspruchsvolle Hochtouren, etwa vor einer 4.000er-Besteigung in den Alpen, solltest du dich darüber hinaus in speziellen Vorbereitungskursen von Profis in den Themen Spaltenbergung und Anseilen schulen lassen (buchbar über die meisten Bergschulen oder den Deutschen Alpenverein e.V.). Wenn du dich unsicher fühlst oder bei Hochtouren, in denen der Einsatz von Steigeisen, Eispickel und Klettergurten zum Anseilen nötig ist, buche gerade als Einsteiger unbedingt einen erfahrenen Bergführer, der dich auf deiner Tour begleitet.

Wichtig

Gerade bei herausfordernden Touren rät der Deutsche Alpinverband e.V. zu Vorsicht: Sei niemals alleine unterwegs, breche immer nur bei guter Sicht auf und bestimme regelmäßig deinen Standort. Bei Gewittergefahr suche Schutz und meide Drahtseile und exponierte Stellen frühzeitig. Im Notfall Ruhe bewahren, 112 wählen und anderen erste Hilfe leisten.

Dein Körper muss sich an die Höhe anpassen

Bei Hochtouren ist außerdem ein Punkt besonders wichtig: das Thema Akklimatisation. Denn Bergluft ist sauerstoffärmer als die Luft am Boden. In mittleren Höhen von 1.500–2.000 Metern genügt meistens noch die Sofortanpassung des Körpers auf das verringerte Sauerstoffangebot: Atmung und Herzschlag beschleunigen sich. In großen Höhen ab 2.500 Metern reicht diese Sofortmaßnahme jedoch nicht mehr aus. Eine Akklimatisation, also vollständige Anpassung des Körpers an die dünne Luft, ist nötig, bevor es auf die nächste Höhenstufe geht.

Eine Bergtour beansprucht deinen Körper anders als Sport am Boden. | © DAV/Silvan Metz

Wie lange das dauert ist individuell sehr verschieden. Plane für eine Hochtour deshalb genug Zeit ein. Reise in den Alpen zum Beispiel zwei Tage vor dem eigentlichen Gipfeltag an. Starte mit ein oder zwei leichteren Bergtouren und nutze die Nächte zur Akklimatisation.

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Dabei hilft es, den Sauerstoffgehalt deines Blutes zu überwachen, um zu checken, wie gut sich dein Körper bereits an die Umgebung angepasst hat und um einer Überbeanspruchung vorzubeugen.

Die fēnix 5X Plus von Garmin unterstützt dich dabei mit einem ganz neuen Feature: dem Pulse Ox-Sensor. Er misst direkt am Handgelenk die Pulsoximeter-Akklimatisierung und informiert dich über die aktuelle Sauerstoffsättigung deines Blutes (mehr zum Thema Sauerstoffsättigung liest du hier).

Die GPS-Multisport-Smartwatch misst außerdem deine Herzfrequenz direkt am Handgelenk und liefert dir mit dem ClimbPro-Widget Echtzeitinformationen zu den aktuellen und nächsten Anstiegen. Neigung, Distanz, Höhenunterschied, Fortschritt und verbleibende Distanz werden dir auf dem Display angezeigt – das hilft dir, deine Kräfte einzuteilen.

Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich.

Edmund Hillary (1919-2008), Neuseeländischer Bergsteiger und Erstbesteiger des Mount Everest

Checkliste: die Ausrüstung für deine Bergtour

Je nachdem, ob du auf einem einfachen Bergweg oder aber einer alpinen Route unterwegs bist, je nach Höhe, Wetterlage und Länge der Tour brauchst du eine andere Ausrüstung. Immer gilt aber: Nimm so viel wie nötig und so wenig wie möglich mit. Zu deiner Grundausstattung sollten stets folgende Dinge gehören:

  • gut eingelaufene Bergschuhe – die stützen den Fuß, sorgen für sicheren Halt und schützen vor Nässe, Schnee, und Geröll. Auch deine Wandersocken sollten eingelaufen sein.
  • Funktionsunterwäsche, ein atmungsaktives Shirt, ein wärmender Fleecepulli oder eine Fleecejacke
  • eine Tourenhose aus strapazierfähigem Funktionsmaterial
  • eine dünne, wind- und wasserabweisende Jacke (das Wetter kann sich auf dem Berg schnell ändern)
  • je nach Jahreszeit evtl. Mütze oder Stirnband und Handschuhe
  • leichte Ersatzwäsche zum Wechseln
  • Rucksack
  • Karten, auf schweren Bergwegen und alpinen Routen außerdem Kompass, Höhenmesser, GPS. Tipp: Moderne Wearables wie die fēnix 5 Plus-Uhren von Garmin liefern alle diese Funktionen in einem Gerät. Sie unterstützen nicht nur die bewährten GPS- und GLONASS-Satelliten, sondern auch Galileo. Damit hast du sogar in schwierigen Umgebungen Satellitenempfang.
  • Sonnenbrille, Sonnencreme, evtl. Hut: Die Sonne hat in der Höhe extra viel Power!
  • ausreichend Getränke
  • Verpflegung für den Energie-Kick zwischendurch
  • ein Erste-Hilfe-Set
  • eine Rettungsdecke
  • ein Satelliten-Telefon oder ein viel leichteres inReach von Garmin
  • evtl. Teleskopstöcke
  • bei anspruchsvollen Touren Klettersteig-, Felskletter- und/oder Gletscherausrüstung
Die Ausrüstung für deine Bergtour: Nimm so viel wie nötig und so wenig wie möglich mit. | © DAV/Silvan Metz

Nützlich sind außerdem

  • Taschenmesser
  • Taschen- oder Stirnlampe
  • Biwacksack

Bei Mehrtagestouren und Hüttenübernachtungen brauchst du dazu noch

  • Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe
  • Ersatzkleidung
  • Waschzeug und Handtuch

Sicher auf dem Berg

Stürze sind die häufigsten Unfälle auf dem Berg. Bist du zu schnell unterwegs oder unkonzentriert, weil die Tour zu lang ist, stolperst du schneller. Achte auf dein Tempo, mache regelmäßig Pausen und überfordere dich nicht. Bleibe immer in den markierten Bereichen, gerade bei Schnee lauern abseits der Wege gefährliche Passagen. Und last, but not least: Respektiere die Umwelt. Pflücke keine Pflanzen und Blumen und lasse deine Abfälle nicht einfach so liegen. Dann steht dem ultimativen Gipfelglück nichts mehr im Wege.

Nicole Benke
© Martin Szymanski

Über #BeatYesterday-Autorin Nicole Benke


Nicole Benke liebt gutes Essen – am liebsten selbst gekocht aus frischen Produkten der Saison. Von Crash-Diäten hält die Food-Journalistin gar nichts. Sie findet: Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen, darf nicht verkrampft sein und muss auch mal Raum für Genuss bieten. Denn strikte Verbote machen nur schlechte Laune. Und wer kann die schon gebrauchen?

Veröffent­lichungsdatum: 10.09.2018
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Garmin fēnix 5 Plus-Serie
17.04.2018

GPS-Multisport-Smartwatch in 3 Größen und Designs

  • Umfangreiche Multisportfunktionen – Schwimmen, Radfahren, Ski, Golf u.v.m.
  • Vorinstallierte TopoActive Europe-Karten
  • Integrierter Musikspeicher für bis zu 500 Songs
  • Garmin Pay™ – mobiles Bezahlen per Smartwatch
  • 24/7 Herzfrequenzmessung am Handgelenk
  • Fenix 5S Plus: Kompaktes Design für schmale Handgelenke
  • Fenix 5X Plus: Puls Ox Sensor zum Überwachen der Blutsauerstoffsättigung

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