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Ramen selber machen: alles über die Nudelsuppe aus Japan!

Ramen – die deftige Nudelsuppe aus Asien – liegt voll im Trend. Aber zwischen Instantgericht und Sterneküche liegen Welten. Du kannst sie mit gesunden Zutaten auch ganz einfach selbst machen.

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Ein Blick auf die Liste von Lieferdiensten und Restaurantführern so mancher Metropole zeigt: Auf der ganzen Welt schlürfen Menschen Ramen. Die asiatische Nudelsuppe gibt es in den verschiedensten Variationen – als schneller Imbiss oder sättigendes Abendessen im Sternerestaurant.

Ursprünglich stammen die namensgebenden Nudeln aus dem chinesischen Kaiserreich. In Japan wurde das Gericht über Generationen weiterentwickelt. Hierzulande wird Ramen heute eher mit Japan in Verbindung gebracht – und hat auch schon den ein oder anderen westlichen Twist mitgemacht. Da wird anstatt von Miso-Paste auch mal die Gemüsebrühe ausgepackt oder die ausgekochten Knochen durch Räuchertofu ersetzt. Ob klassisch oder angepasst – ein Versuch ist Ramen auf jeden Fall wert.

Wie gesund ist Ramen eigentlich?

Frische Kräuter, Pilze, Pak Choi, Ingwer: Das sind nur einige Basics in der nahrhaften Suppe. Klingt gesund. Ist es auch! Besonders Miso, also das fermentierte Soja, das die Brühe von Ramen so würzig macht, ist gesundheitlich vielversprechend.
Besteht Ramen also aus vielen frischen Zutaten, ist sie durchaus eine gesunde Wahl.

Ganz anders ist das bei Instant-Ramen aus dem Supermarkt. Wie bei den meisten hoch verarbeiteten Fastfood-Gerichten. Hier findest du lediglich eine ellenlange Inhaltsliste an Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern, Salz und Fett. Alles andere als gesund! Zu viel davon kann deinen Blutdruck erhöhen und Gefäßkrankheiten fördern.

Tu deiner Gesundheit etwas Gutes und gönn dir die Suppe lieber in deinem Ramen-Restaurant des Vertrauens. Oder mach sie einfach selbst. Das ist kein Hexenwerk.

Zutaten für Ramen
Je bunter desto besser – Ramen kannst du mit vielen gesunden Zutaten verfeinern. © iStock / Getty Images Plus / UliU

Viele gute Zutaten: Was du für Ramen benötigst

Für eine klassische Ramen-Suppe brauchst du zunächst einmal die richtigen Nudeln. Neben Weizenmehl, Wasser und Salz bestehen diese auch aus Kansui. Das ist alkalisches Wasser und gibt den Nudeln ihre charakteristische gelbe Farbe. Die Nudeln kannst du in folgenden Varianten verwenden:

  • Kansōmen (getrocknet)
  • Namamen (frisch)
  • Mushimen (gedämpft)
  • Insutanto-Ramen (Instantnudeln)

Auch die Brühe gibt es in vier verschiedenen Varianten:

  • Shoyu-Ramen (Basis: Sojasauce)
  • Miso-Ramen (Basis: Miso-Paste aus fermentierten Sojabohnen)
  • Shio-Ramen (Basis: Salz, aber auch Fisch oder Meeresfrüchte)
  • Tonkotau-Ramen (Basis: gekochte Schweineknochen)

Möchtest du die Brühe selbst herstellen, kannst du auch eine Hühner- oder Gemüsebrühe als Basis verwenden.

Eine besondere Auswahl bietet sich dir bei den Toppings – das, was die Ramen-Suppe letztlich so vielfältig macht. Hier hast du die freie Wahl. Beliebte Zutaten sind beispielsweise:

  • gebratener oder gekochter Fisch
  • gebratenes oder gekochtes Fleisch
  • gekochte Eier oder Eierfäden
  • Shiitake-Pilze
  • verschiedene Gemüsesorten (Lauchzwiebeln, Mais, Soja- und Bambussprossen, Spinat, Karotten, Brokkoli, etc.)

Basisrezept: So machst du Ramen selbst

Bist du dem Ramen-Trend verfallen? Zuhause kannst du die Suppe ganz leicht nachkochen. In diesem Rezept dient dir Gemüsebrühe mit Miso-Paste als Basis.

Zutaten für vier Personen

  • 250 g Ramen-Nudeln
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Wasser
  • 1 Seetangblatt (Nori)
  • 2 EL Miso-Paste
  • 200 g Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Rindfleisch oder Tofu
  • 2 Eier
  • 1 Chilischote
  • frischer Koriander nach Belieben (alternativ: Schnittlauch)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Karotte
  • Bambussprossen
  • Salz, Pfeffer und Sojasauce zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Zuerst kümmerst du dich um den flüssigen Teil. Die Basis. Dafür gibst du die Gemüsebrühe, das Wasser, die Miso-Paste und den Seetang in einen großen Topf und kochst alles vier bis fünf Minuten auf.
  2. Anschließend schneidest du das Fleisch oder den Tofu in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben. Das kochst du für zehn Minuten in der Brühe. Für den feurigen Geschmack vergiss die entkernte und halbierte Chilischote nicht. Tipp: Möchtest du den Umami-Geschmack der Brühe verstärken, hilft eine kleine Menge Sesam- oder Chiliöl.
  3. Während die Brühe köchelt und sich der Duft bereits in deiner Küche ausbreitet, nimmst du dir die Eier vor. Kochst du diese zwischen 6 und 7 Minuten, bleibt das Eigelb leicht flüssig. Abschrecken, schälen, halbieren. Fertig.
  4. Jetzt schneidest du die geschälten Karotten und die Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben. Sie landen als Topping kurz vor dem Servieren in der Suppe.
  5. Die Nudeln bereitest du nach Packungsanweisung zu und verteilst sie in große Schalen. Tipp: Achte darauf, dass du die Nudeln nicht zu weich kochst. Sie ziehen in der Brühe noch nach.
  6. Brühe kurz abschmecken und über die Nudeln gießen.
  7. Jetzt kommen deine vorbereiteten Toppings zum Einsatz. Ein halbes Ei und Kräuter wie Koriander oder Schnittlauch vollenden das Bild – und den Geschmack!
3 Freundinnen sitzen in einem japanischen Restaurant und essen Ramen Suppe
Ramen wird traditionell mit Stäbchen gegessen und geschlürft. © ABRAHAM GONZALEZ FERNANDEZ / E+ / Getty Images

Traditionell genießen: Tipps für dein Ramen-Erlebnis

Willst du bei deinen Freundinnen und Freunden richtig punkten, vergiss die Stäbchen nicht! Denn Ramen wird traditionell mit Stäbchen und lauten Schlürfgeräuschen gegessen. Was bei uns zu Gelächter führen kann, ist in vielen asiatischen Ländern wie Japan höchste Wertschätzung für die Köchin oder den Koch.

Tipp: Beiße die Nudeln nicht ab. Das kann als unhöflich empfunden werden. Schlürfe sie stattdessen in einem Stück. Das zeigt, dass du das Gericht genießt.

Traditionell gehören in eine Ramen-Suppe Fleisch und ein Ei. Für die Brühe werden häufig Tierknochen ausgekocht. Aber auch die vegane Küche hat sich dem beliebten Rezept angenommen und tolle Kreationen hervorgebracht. Hier wird auf mehr Gemüse, Shiitake-Pilze, verschiedene Algen und Gewürze gesetzt! Fleisch wird einfach durch Tofu oder Tempeh ersetzt.

Beide Varianten sind ein Erlebnis!

Was dich sonst noch vorwärts bringt
Quellen
  1. https://www.stern.de/genuss/essen/ramen-fuer-anfaenger–wie-man-die-japanische-nudelsuppe-richtig-isst-9165842.html
  2. https://ramen-suppe.de/ramen-knigge/
  3. https://asiastreetfood.com/rezept/ramen-nudeln-selbst-gemacht/
  4. https://1mal1japan.de/japanische-kueche/ramen-bruehe-und-topping/
  5. https://www.webmd.com/diet/what-to-know-about-ramen-noodles
  6. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1078349/umfrage/umfrage-zur-bekanntheit-von-bowls-und-ramen-im-deutschsprachigen-raum/
  7. https://www.projekt-gesund-leben.de/2016/03/gesund-essen-im-buero-healthy-instant-noodles-vegan-glutenfrei/
  8. https://www.stern.de/gesundheit/instant-nudeln–so-ungesund-ist-industrie-ramen-wirklich-7007316.html
  9. https://www.timeout.com/newyork/news/the-first-ever-michelin-starred-ramen-shop-in-the-world-is-opening-in-nyc-041321
  10. https://www.eatingwell.com/article/8050018/are-ramen-noodles-bad-for-you/#toc-ramen-noodles-nutrition-facts
  11. https://www.healthline.com/nutrition/ramen-noodles
    https://www.foodboom.de/kuechenwissen/ramen
  12. https://www.morgenpost.de/ratgeber/article237800699/instant-nudeln-ungesund-ernaehrung-expertin.html
  13. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Metabolisches-Syndrom-erkennen-und-behandeln,metabolischessyndrom102.html

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Über diesen Artikel

Eva Gür

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Eva Gür

Eva ist seit über 12 Jahren als Journalistin und Redakteurin aktiv. Für Themen rund um …

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