erg
Suche
© iStock.com/YelenaYemchuk

Top 5: die Saisonstars im Mai

Endlich Frühling – und prompt wird die Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten wieder größer. Hier kommen fünf Fitmacher, die du dir im Mai auf keinen Fall entgehen lassen solltest.

Runde Sache: Blumenkohl

Blumenkohl feiert als „local Superfood“ gerade sein Comeback. Gut so! Denn er ist nicht nur ein echter Vielseitigkeitsstar in der Küche, sondern im Vergleich zu anderen Kollegen aus der Kohlfamilie auch deutlich bekömmlicher und schmeckt weniger muffig. Neben Vitamin C, das zum Beispiel für starke Abwehrkräfte sorgt, stecken in ihm auch wichtige Mineralstoffe, nervenstärkende B-Vitamine sowie Vitamin K, das die Blutgerinnung reguliert.

23 kcal • 3 g Eiweiß • 2 g KH • 0,3 g Fett

Einkauf/Lagerung

Die Blätter sind welk? Dann lass den Kohl links liegen. Sind sie saftig grün und liegen eng an, hältst du frische Ware in den Händen. Im Kühlschrank hält sich Blumenkohl im Ganzen rund fünf Tage.

Zubereitungstipp

Wie für fast jedes Gemüse gilt auch hier: Langes Kochen zerstört viele Nährstoffe. Aber Blumenkohl eignet sich bestens zum nährstoffschonenden Dämpfen oder Dünsten. Das intensiviert auch seinen Geschmack. Wenn du mal ein völlig neues Aroma erleben möchtest, teile den Kohl in Röschen und röste ihn in einer Auflaufform etwa 20 Minuten im Ofen.

© iStock.com/Milkos

Erdbeeren – das Beauty-Food

Immer wieder werden Zitrusfrüchte als die Vitamin-C-Bomben gefeiert. Dabei enthalten Erdbeeren mehr davon als Orangen und Zitronen. Nämlich stolze 65 Milligramm pro 100 Gramm. Und das, obwohl sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Zum Vergleich: Zitronen kommen auf 53 mg Vitamin C, Orangen auf lediglich 50 mg. Das Power-Vitamin stärkt die Abwehr, wirkt gegen oxidativen Stress, der unsere Zellen beschädigen kann und strafft die Haut. Auch die vielen sekundären Pflanzenstoffe in Erdbeeren haben einen Beauty-Effekt: Sie wirken einer vorzeitigen Hautalterung entgegen. Dazu liefern Erdbeeren Ballaststoffe, Vitamin K, Folsäure, Biotin, Pantothensäure, Eisen und Kalium.

32 kcal • 1 g Eiweiß • 6 g KH • 0,4 g Fett

Einkauf/Lagerung

Lassen sich die grünen Blätter leicht lösen, sind Erdbeeren schön reif. Achtung: In Kunststoffbehältern verstecken sich oft Früchte mit Schimmel oder Druckstellen. Da solltest du vor dem Kauf genau hinschauen. Da sie so empfindlich sind, isst du Erdbeeren am besten am Einkaufstag.

Zubereitungstipp

Erdbeeren schmecken pur, im Mix mit Buttermilch als Shake, in Naturjoghurt gerührt oder als Topping fürs Müsli oder Smoothie Bowls. Richtig gut kommt ihr Aroma auch in herzhaften Gerichten zur Geltung. Im Frühling zum Beispiel in Kombination mit Spargel. Auch lecker: Erdbeeren mit frischem Pfeffer, Chili oder Balsamico.

© iStock.com/ehaurylik

Ziemlich verschärft: Radieschen

Fett und Kalorien? Fehlanzeige! Stattdessen punkten Radieschen mit ordentlich Vitamin C. Da freut sich die Abwehr, und nebenbei werden noch die Zellen geschützt und das Bindegewebe gestrafft. Und es kommt noch besser: Senföle geben Radieschen nicht nur ihren scharfen Geschmack, die sekundären Pflanzenstoffe wirken auch antibakteriell und als Turbo für die Verdauung. Ergänzt wird das Nährstoffpaket um Kalium, Calcium, Eisen (100 Gramm decken mehr als zehn Prozent des Tagesbedarfs) sowie Vitamin A und einige B-Vitamine.

15 kcal • 1 g Eiweiß • 2 g KH • 0,1 g Fett

Einkauf/Lagerung

Je kleiner sie sind, desto aromatischer schmecken Radieschen. Ein knackiges Grün spricht für Frische. Sind die Radieschen schon runzelig, stecken kaum noch gute Inhaltsstoffe drin. Im Kühlschrank halten sie sich zwei Tage, mit einem kleinen Trick auch deutlich länger: Einfach das Grün abschneiden, die Radieschen waschen und tropfend nass in einen Zip-Lock-Gefrierbeutel ins Gemüsefach legen.

Zubereitungstipp

Roh macht froh! Das gilt für kaum ein Gemüse so sehr, wie für Radieschen. Sie werten direkt jeden Salat auf, schmecken mit Frischkäse auf Brot oder – ganz aktuell – als Zutat in gesunden Superbowls. Übrigens: Die Blätter kannst du auch essen. Einfach waschen und hacken und ab in den Salat damit!

© iStock.com/barmalini

Spargel: Detox vom Feinsten

Noch bis zum 24. Juni läuft die Spargelsaison. Und bis dahin heißt es: zugreifen, was das Zeug hält. Denn ob grün oder weiß – die feinen Stangen sind mit nur 18 Kilokalorien pro 100 Gramm und einem verschwindend geringen Fettgehalt ein echtes Schlank-Food. Auch gesundheitlich hat Spargel es in sich: Folsäure kurbelt die Blutbildung und Zellerneuerung an, Kalium und Asparaginsäure pushen den Stoffwechsel und sorgen für einen reibungslosen Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper. So schmeckt uns Detox! Obendrauf gibt es noch Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink, die das Herz schützen, grüner Spargel enthält zudem viel Provitamin A.

18 kcal • 2 g Eiweiß • 2 g KH • 0,1 g Fett

Einkauf/Lagerung

Die Schnittstellen sind feucht und die Stangen quietschen, wenn du sie aneinander reibst? Dann ist der Spargel frisch. Wenn du ihn nicht direkt isst, wickle ihn in ein feuchtes Küchentuch, so hält er sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank.

Zubereitungstipp

Weißen Spargel schälst du vorsichtig von oben nach unten (Kopf auslassen). Bei grünem Spargel reicht es, das holzige Ende abzuschneiden. Ein bisschen Zucker im Kochwasser nimmt Spargel die Bitterkeit. Probiere ihn aber auch mal roh, gegrillt, aus dem Dampfgarer oder im Ofen gebacken. Lecker!

iStock.com/Lecic

Volle Nährstoff-Power: Spinat

Der Mythos vom hohen Eisengehalt ist längst widerlegt (statt 35 mg enthält Spinat „nur“ 3,5 mg Eisen). Und trotzdem: Spinat ist verdammt gesund. Jetzt gibt es zarten Babyspinat frisch vom Feld. Und der enthält neben Eisen (wichtig für die Blutbildung) unter anderem auch Folsäure (fördert das Zellwachstum), Calcium (stärkt Zähne und Knochen), Zink (reguliert den Stoffwechsel) sowie Vitamin C, E und Beta-Carotin, die Vorstufe vom Vitamin A (gut für die Sehkraft). Dazu kommen viele sekundäre Pflanzenstoffe, die wie Schutzschilder für unsere Zellen wirken. Low-Carb-Fans können sich besonders freuen: Spinat enthält ohnehin wenig Kohlenhydrate, und die werden zum Großteil auch noch unverdaut wieder ausgeschieden.

17 kcal • 3 g Eiweiß • 3 g KH • 0,4 g Fett

Einkauf/Lagerung

So frisch wie möglich genießen, lautet das Motto. Welke Blätter solltest du gar nicht erst kaufen und Spinat am besten direkt am Einkaufstag essen. Zur Not hält er sich im Kühlschrank zwei Tage. Dann wird er welk und verliert Vitamine. Und: Bio ist bei Spinat tatsächlich besser. Denn Bio-Spinat enthält weniger Nitrat als konventionelle Ware.

Zubereitungstipp

Ob als Salat, in Superbowls oder in grünen Smoothies: Babyspinat schmeckt am besten roh oder nur kurz gedünstet. So bleiben auch alle Inhaltsstoffe erhalten. Da die Oxalsäure aus Spinat die Aufnahme von Eisen im Körper behindern kann, kombinierst du zu ihm am besten immer ein Lebensmittel, das viel Vitamin C enthält. Das hebelt diese Wirkung aus.

© Martin Szymanski

Über Nicole Benke


Nicole Benke (37) liebt gutes Essen – am liebsten selbst gekocht aus frischen Produkten der Saison. Von Crash-Diäten hält die Food-Journalistin gar nichts. Sie findet: Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen, darf nicht verkrampft sein und muss auch mal Raum für Genuss bieten. Denn strikte Verbote machen nur schlechte Laune. Und wer kann die schon gebrauchen?

Veröffent­lichungsdatum: 09.05.2017
Bewerte diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4,001
Loading...
Garmin Forerunner 935
07.09.2018

Highend GPS-Multisportuhr

  • Ideal für Triathleten und ambitionierte Läufer
  • Umfangreiche Lauffunktionen – wie Pace, Distanz, Auto Lap, Intervalltraining u.v.m
  • Erweiterte Performance Analyse – Übersicht von VO2max., Trainingsbelastung, etc.
  • Akku hält im Trainingszustand bis zu 24 Stunden
  • 24/7 Herzfrequenzmessung am Handgelenk

zu Garmin.com
Mehr laden
loader