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Surfurlaub: Sonne, Strand und Meer im Winter. | © iStock.com/Daniel_Goldin

Surfurlaub im Winter: Die 6 schönsten Orte weltweit

Du möchtest mit einem Surfurlaub dem ewigen Winter-Schmuddelwetter entkommen? Die schönsten Optionen von November bis März findest du hier.

1. Die Mutter aller Surfspots: Oahu, Hawaii

Hawaii gilt nicht umsonst als Mekka für Surfer: Hier wurde der Wassersport 1779 erstmalig von verwunderten britischen Forschungsreisenden bezeugt. Mittlerweile gibt es dort zahlreiche Surfcamps, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind – vom blutigen Anfänger bis zum Vollprofi. Von November bis April sind die Wellen besonders hoch und versprechen multiple Adrenalinkicks. Allerdings kann es auch zu starken Stürmen kommen. Daher solltest du dich an den einheimischen Surfern orientieren: Bleiben sie an Land, tust du das besser auch.

  • Außentemperatur November bis März: 24 bis 25 Grad
  • Wassertemperatur November bis März: 23 bis 25 Grad
  • Besonderheiten: öffentliche Telefonnummer zum Abfragen des aktuellen Surf-Reports
  • Geeignet für: Anfänger (Waikiki), Fortgeschrittene (Chun’s Reef) und Profis (Velzyland)
Surfen galt im 19. Jahrhundert auf Hawaii als "heidnischer" Sport und war verboten. | © iStock.com/Daniel_Goldin

Surfen verboten
Nachdem das Surfen in der polynesischen Kultur und speziell auf Hawaii lange Zeit eine große Rolle gespielt und beträchtlichen Einfluss auf das gesellschaftliche Gefüge gehabt hatte, verboten christliche Missionare den „heidnischen“ Sport im Jahr 1823. Zeitweise verschwand er fast völlig. Als 1908 jedoch der weltweit erste Surf-Club auf Hawaii gegründet wurde, gewann das Surfen wieder an Popularität.

2. Surfen im Paradies: Uluwatu, Bali

Glitzerndes Wasser wartet auf dich, wenn du die siebzig Meter vom beeindruckenden Tempel Pura Luhur Uluwatu auf dem Felsen über dem Meer herabsteigst. Immer mehr Menschen zieht es auf ihren Surfreisen hierher. Denn vor einer derartig beeindruckenden Kulisse auf den Wellen zu reiten, macht doppelt Spaß. Direkt am Wasser findest du kleine Kioske, die häufig von Familien geführt werden. Hier bekommst du neben Snacks auch Massagen angeboten.

  • Außentemperatur November bis März: 26 bis 30 Grad
  • Wassertemperatur November bis März: ca. 28 Grad
  • Besonderheiten: Surfen unter dem Tempel
  • Geeignet für: Fortgeschrittene

3. Große Welle in Down Under: Byron Bay, Australien

Nach Byron Bay zieht es nicht nur Surfer, sondern ein bunt gemischtes Publikum: Hier, am östlichsten Zipfel Australiens, finden Weltenbummler und Spirituelle zusammen. Backpacker triffst du hier überall. Möchtest du deinen Surfurlaub im Winter hier verbringen, kannst du dich in einer Surfschule anmelden oder einfach selbst loslegen. Ein besonders beliebter Spot ist „The Wreck“ nördlich des traumhaft schönen Main Beach: Ein Schiffswrack, das hier liegt, bricht das Wasser in vielfältige, aufregende Wellen.

  • Außentemperatur November bis März: 23 bis 25 Grad
  • Wassertemperatur November bis März: ca. 26 Grad
  • Besonderheiten: Taxis vor Ort haben Dachträger für Surfbretter
  • Geeignet für: Anfänger und Fortgeschrittene (je nachdem, wo du die Wellen vom Wrack angehst)
Byron Bay - beliebter Surfspot in Australien. | © iStock.com/Camila1111

4. In Europa bleiben: Praia do Amado und Praia da Bordeira, Portugal

Nicht umsonst zieht es in den Wintermonaten immer wieder Menschen aus Nord- und Mitteleuropa an die Algarve: Hier herrscht ein mildes Klima, das die Kälte daheim vergessen lässt. Es ist kühler als auf der Südhalbkugel, aber für Hartgesottene trotzdem warm genug zum Surfen. Vor allem lohnt sich hier ein Surfurlaub für Anfänger, denn an den Praia do Amado rollen herrlich gleichbleibende Wellen, auf denen du die richtigen Bewegungen und die perfekte Haltung üben kannst. Hast du die längst drauf, fährst du fünf Kilometer weiter nach Norden und reitest am Praia da Bordeira die höheren Wellen, die der Nordwind in die Bucht drückt. Surfschulen findest du an beiden Stränden.

  • Außentemperatur November bis März: 15 bis 20 Grad
  • Wassertemperatur November bis März: ca. 15 Grad (Neoprenanzug!)
  • Besonderheiten: ein geschützter und ein den Winden ausgesetzter Strand direkt nebeneinander
  • Geeignet für: Anfänger (Praia do Almado) und Fortgeschrittene (Praia da Bordeira)

5. Surfen im Indischen Ozean: Jeffreys Bay, Südafrika

Du kannst deinen Surfurlaub im Winter in den südafrikanischen Sommer verlegen. Rund eine Stunde entfernt von Port Elizabeth findest du in Jeffreys Bay ideale Voraussetzungen zum Wellenreiten. Manche Wellen laufen hier mehrere Hundert Meter an der Küste entlang und versprechen einen besonders langen Surfspaß. Der weiße Strand ist traumhaft schön, und je nachdem, wo du ins Wasser gehst, kannst du unterschiedliche Anforderungen finden. Mit etwas Glück siehst du nebenbei auch Delfine.

  • Außentemperatur November bis März: ca. 22 Grad
  • Wassertemperatur November bis März: ca. 22 Grad
  • Besonderheiten: einmal im Jahr Highlife beim Surf-Contest der Billabong Pro ASP World Tour
  • Geeignet für: Fortgeschrittene und Profis

6. Spektakuläre Wellen: Northshore, Fuerteventura

Die am dünnsten besiedelte Kanareninsel gilt nicht umsonst als Surferparadies: Vor allem die Northshore fängt ein, was der Atlantik an Wind und Wellen zu bieten hat. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten sind die Wellen besonders spektakulär und bieten auch erfahrenen Surfern eine Herausforderung. Allerdings solltest du wegen der scharfkantigen Steine besser Surfschuhe tragen. Fuerteventura ist das ganze Jahr über ein Anlaufpunkt für Wassersportler. Hier kannst du deinen Surfurlaub auch problemlos pauschal buchen.

  • Außentemperatur November bis März: ca. 20 Grad
  • Wassertemperatur November bis März: ca. 18 bis 22 Grad
  • Besonderheiten: Stars und Sternchen des Surfsports
  • Geeignet für: (gute) Fortgeschrittene und Profis
Veröffent­lichungsdatum: 19.02.2018
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