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Selbst bei heftigster Hektik helfen dir bestimmte Rituale, entspannt zu bleiben. I © iStock.com/Mkovalevskaya

Ab sofort entspannt: So streichst du Stress aus deinem Leben

Schluss mit dem Stress! Von „Ohhm Inklusive Urlaub“ über entschleunigtes Essen bis hin zu neuen Vokabeln, mit dem richtigen Know-how wirst du gegen Trubel immun.

Heute geht es mal wieder hoch her? Na dann: hoch die Tassen! Selbst bei heftigster Hektik helfen dir bestimmte Rituale, entspannt zu bleiben. Wie zum Beispiel Tee in deine Tasse zu schütten. Zudem gibt es eine besondere Technik, die dir überall und immer dabei hilft, Stress abzubauen. Alles was du dafür brauchst, ist dein Körper. Warum du den Abbau unterstützen solltest, liegt auf der Hand: zu viel Überforderung macht krank. Wie du einen gesunden, ausbalancierten Lifestyle hinbekommst, wird dir nach den folgenden Artikeln garantiert klar. Wichtig zu wissen: das Stresshormon Cortisol ist nicht zwingend dein Feind. Verständnis für das Hormon zu entwickeln, fällt dir bestimmt leichter als gedacht. Die Skandinavier sind ein perfektes Vorbild dafür. Sobald du ihre Sprache sprichst – 4 Vokabeln genügen – lebt es sich gelassener. Die Entdeckung der Langsamkeit gehört unbedingt zu entspannteren Zeiten dazu. Wo du die suchen solltest? Zum Beispiel auf einer Yoga-Reise oder im Kloster.

Rasant entspannt – mit diesen Infos schaltest du auf Knopfdruck ab.

Stress-weg-Strategien – für mehr Ohhhmmm in OMG-Phasen

© iStock.com/Ridofranz

Ahhh!!!! Du musst gleich in ein mega wichtiges Meeting und die Präsentation stürzt ständig ab. Dabei sollen da laut Ansage vom Big Boss noch unzählige Infos rein. Dein Herz rast, die Hände werden feucht und du fühlst dich wie im Tunnel. Schließlich bist du gerade neu in der Firma und willst eigentlich punkten, anstatt zu paniken. Stopp! Atme erstmal tief durch und stehe am besten auf. Warum du das tun solltest und was dir sonst noch hilft, in heißen Phasen cool zu bleiben, erfährst du hier.

So engagierst du einen Killer, pardon, Stress-weg-Killer.

Progressive Muskelrelaxation – zwei Fäuste für ein entspanntes Halleluja

© iStock.com/gpointstudio

Klingt verrückt, klappt aber wirklich: Je fester du deine Muskeln ganz bewusst anspannst, desto besser entspannst du dich. Das Prinzip dahinter heißt Progressive Muskelrelaxation, das auch unter dem Namen Progressive Muskelentspannung bekannt ist. Erfunden hat diese Entspannungstechnik der amerikanische Psychologe Edmund Jacobsen. Seine Idee dahinter war, dass dem Kopf nichts anderes übrig bleibt, als zu relaxen, wenn der Körper eine ruhige Kugel schiebt. Damit das passiert, werden die Muskeln maximal gefordert, in dem du beispielsweise deine Hände so fest wie möglich zur Faust ballst. Beim Loslassen spürst du kleine Wellen durch deinen Körper rollen. Keine (zusätzliche) Panik, so fühlt sich Entspannung an!

Runterkommen durch (eine bestimmte) Technik – die Bedienungsanleitung.

Work. Life. Bestens in Balance

© iStock.com/lolostock

Gefühlt kannst du es keinem Recht machen – die Kollegen spotten, ob du einen halben Tag Urlaub machst, weil du fast pünktlich gehst. Trotzdem kommst du zu spät zum Date. Der Liebste reagiert angesäuert und als er sich dann beruhigt hat, kreisen deine Gedanken nur um die liegengebliebene Arbeit. Irgendwas stimmt da doch nicht!?! Genau, deine Work-Life-Balance ist aus den Fugen geraten. Um die wieder in ausgeglichene Bahnen zu bringen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon lautet: Feierabend ist Feierabend und das Wochenende wird heilig gesprochen.

Dein Weg aus dem Hamsterrad.

Die ganze Wahrheit über Cortisol

© iStock.com/mick2au

Stresshormone sind schlecht. Stimmt, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Klar, Cortisol gehört zu den Dickmachern – in hektischen Phasen führt ein hoher Spiegel zu Heißhungerattacken, der Körper legt Reserven an Bauch und Hüften an. Aber: Ohne Cortisol geht es nicht. Ein Mangel führt zu Müdigkeit und krankhaftem Gewichtsverlust. Du brauchst Stresshormone, um in brenzligen Situationen über dich hinauszuwachsen. Die haben jedoch nur noch selten mit der Flucht vorm Mammut zu tun. Genau da liegt das Problem: Dein Körper wäre bereit, etwas Extremes zu tun, aber wenn das aufs stundenlange Sitzen hinausläuft, krankt das System. Sport ist ein super Kompensator, um Cortisol angemessen abzubauen. Aber dabei darfst du nicht übertreiben, sonst ist dein Körper mit einer neuen Überforderung konfrontiert.

Fange an, den Stress zuverstehen.

Hygge, Sisu, Lykke und Lagom – Gelassenheit abgucken

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Alles ganz schön hygge hier! Äh, was? Gemeint ist gemütlich, der Begriff stammt aus Dänemark und beschreibt die Lebenseinstellung der Skandinavier. Die Nordlichter machen sich nämlich nichts aus Stress. Sie setzen lieber auf Gelassenheit und das Leben im Moment. In eine Decke eingekuschelt lesen oder mit Freunden gemeinsam kochen sind beste Beispiele. Und da solche Momente im direkten Zusammenhang mit Happysein stehen, solltest du dir das Wort Lykke merken. Schließlich schmeckt der Cappuccino viel besser, wenn du ihn in Gesellschaft trinkst und nicht to go mit klammen Händen im U-Bahn-Chaos. Aber bitte nicht falsch verstehen: die Dänen sind keine Weicheier. Vielmehr rufen sie mit ihrem Begriff Sisu dazu auf, sich nicht unterkriegen zu lassen. Indem du dich (auf den ersten Blick unnötigen) Herausforderungen stellst, wie mit dem Rad zur Arbeit fahren. Obendrein zeigen uns die Skandinavier mit dem Wort Lagom, dass ein Leben in Balance locker möglich ist. Dort gibt es sie nämlich, die steilen Karrieren, die ohne unzählige Überstunden auskommen.

Die 4 Vokabeln der Zufriedenheit, die du draufhaben solltest.

Höchste Zeit fürs Slow-down

© iStock.com/fizkes

Einen Gang zurückschalten, um danach wieder voll durchzustarten: Manchmal liegt eben in der Ruhe die Kraft und die kleinen Schritte bringen dich weiter nach vorne. Achtsamkeit im Alltag gehört dazu. Konzentriere dich doch mal nur auf deinen Atem oder schaue dir die Wolken an. Solche Auszeiten sind kein Quatsch, sondern eine perfekte Re-Fill-Möglichkeit für deine Energiereserven. Ähnlich ist es mit dem Essen: Statt auf Fast solltest du bei der Foodwahl auf Slow drücken. Der bewusste Umgang mit dem was du zu dir nimmst, tut nicht nur dir, sondern auch der Umwelt gut. Schließlich wird beim Slow Food großen Wert auf Nachhaltigkeit gesetzt. Obendrein tut es gerade besonders gestressten Läufern gut, eine Runde langsam anzugehen. Slow Jogging heißt der Trend aus Japan, der ohne Zeitdruck zu mehr Wohlbefinden und obendrein zu einer besseren Technik oder weniger Gewicht führt.

Wie du einen auf langsam machst.

Me Time: Auf ein Date mit dir

© iStock.com/AntonioGuillem

Kündige es ruhig allen an: morgen bist du auf Kur und zwar auf Digitaler Detox Kur. Heißt: Handy und Laptop aus, Entspannung an! Nachweislich tut es der Seele extrem gut, wenn du mal was allein unternimmst. Und zwar etwas Schönes. Zum Beispiel kannst du dein Badezimmer in ein Private Spa verwandeln oder anstatt im Club vor deiner Couch so richtig abzappeln. Wenn Zeit und Geld für einen Urlaub fehlen, lädt ein ausgedehnter Spaziergang deine Akkus wieder auf. Dabei hilft dir ein simpler Trick: Ziehe deine Mundwinkel nach oben! Selbst wenn dir absolut nicht danach ist, das gute Gefühl entsteht trotzdem.

9 Ideen für eine Happy-Me-Auszeit.

Du reist gerne? Na Yogisch!

© Tao's Center/Facebook

Manche Dinge sind einfach für einander geschaffen: Yoga und Reisen belegt auf der Top-Duo-Liste den Platz 1. Dich einfach nur auf die Asanas und deren Philosophie einlassen zu können, ohne nach einer Stunde wieder in den hektischen Alltag zurück zu müssen, ist Chill-out hoch tausend. Die 10 schönsten Ziele für Yoga-Reisen von Costa Rica über Thailand bis Neuseeland findest du hier. Und bitte kein Stress. Wenn du nicht in die Ferne schweifen möchtest: In Österreich schaltest du ebenfalls bestens yogisch ab.

Ohhm Inklusive Urlaub: Die 10 schönsten Reiseziele für Yogis.

Wurf ins stille Wasser: Ab ins Kloster!

© Bruder Johannes Tebbe OSB

Ferien in feierlich: Wie wäre es mit einer Auszeit unter Mönchen? Das Kloster kann eine enorme Kraftquelle sein, auch für Menschen, die nicht streng gläubig sind. Eine vielbeschäftigte Moderatorin hat es ausprobiert, von 100 auf 0 zu gehen. Nur zum Singen, Beten oder einem kurzen Austausch beim Mittagessen etwas zu sagen, war extrem ungewohnt. Ihr Fazit lautet dennoch: „Das macht den Kopf frei“ – und öffnete ihr einen Weg raus aus der Lebenskrise. Vielleicht ist dieser Wurf ins stille Wasser auch etwas für dich?

Einfach mal den Mund halten – was ein Urlaub im Kloster mit dir macht.

 

Veröffent­lichungsdatum: 19.11.2018
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