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Mann beim Saunieren
Saunieren macht gute Laune - am besten zwei Saunabesuche pro Woche in den Alltag integrieren. | © iStock.com/nd3000

Richtig saunieren: So schwitzt du dich gesund

Er sorgt für Tiefenentspannung und ist ein Fitness-Booster: der regelmäßige Saunagang. Allerdings nur, wenn du richtig saunierst. Wir zeigen dir, wie's geht.

Du hast beim Workout alles gegeben und bist ebenso ausgepowert wie happy? Dann wäre eine XL-Runde Entspannung jetzt genau das Richtige! Eine Serie gucken und auf der Couch fläzen ist in so einem Fall vielleicht ein naheliegender Gedanke. Aber probier’s stattdessen doch mal mit einem Saunagang. Dabei kannst du nicht nur abschalten und runterkommen, sondern tust sogar deiner Gesundheit etwas Gutes. Vorausgesetzt, du saunierst richtig! Ob zu Hause, im Fitnesscenter oder im Schwimmbad: In unserem Sauna-Guide findest du heiße Tipps, was es beim professionellen Schwitzen zu beachten gibt und wie du dabei wirklich entspannen kannst.

Saunieren für Anfänger: Das richtige Equipment

Bevor es losgeht, packst du deine Saunatasche. Dabei sollten folgende Dinge keinesfalls fehlen:

  • ein großes Badetuch, das fast deiner Körperlänge entspricht
  • ein Handtuch zum Abtrocknen
  • ein Bademantel· Badeschlappen
  • Duschgel und Shampoo
  • Wasser zum Trinken
  • Lesestoff (kein Smartphone oder Tablet)

Nimm dir außerdem ausreichend Zeit (ca. zwei Stunden), um deinen Saunagang richtig zu zelebrieren und zu genießen.

Vorbereitung auf die Schwitzkur

Bist du sportlich aktiv und hast einen gesunden Kreislauf, wird dich ein Saunagang direkt nach dem Sport zwar nicht gleich aus den Latschen kippen – besser ist allerdings eine kurze Pause. Gib deinem Kreislauf ein paar Minuten Zeit, um runterzukommen und die Herzfrequenz auf Normallevel sinken zu lassen. Generell ist ein Besuch nach dem Training sogar empfehlenswert, da die Wärme die Muskelregeneration fördert.

Leg Ketten, Uhren und Armbänder ab, bevor du in die Sauna gehst, damit es nicht zu Verbrennungen kommt. Metall erhitzt sich bei den hohen Temperaturen sehr schnell. Ebenfalls ein Muss vor dem Saunagang: eine gründliche Dusche inklusive Abseifen, damit der Schmutz des Tages abgewaschen wird. Danach gründlich abtrocknen. Dann kommst du besser und effektiver ins Schwitzen.

Welche Temperatur du für deinen Saunagang wählst, entscheidest du selbst. Als Neuling startest du am besten bei 50 bis 60 Grad. Später sind dann auch Temperaturen um 70 oder sogar zwischen 90 und 100 Grad drin. Für alle Temperaturen gilt: Am besten teilst du deinen Saunabesuch in zwei bis drei Sessions ein, um deinen Kreislauf nicht zu überlasten.

Um den Kreislauf nicht zu überlasten, sollte der Saunabesuch nach Möglichkeit in zwei bis drei Sessions eingeteilt werden.
Um den Kreislauf nicht zu überlasten, sollte der Saunabesuch nach Möglichkeit in zwei bis drei Sessions eingeteilt werden. | © iStock.com/Ridofranz

So kommst du richtig ins Schwitzen

Jetzt geht es mit der ersten Saunarunde los: Schnapp dir dein Handtuch im XL-Format und leg oder setz dich auf eine der oberen Bänke. Dort entspannst du für ca. 8 bis 15 Minuten, bis dir der Schweiß in Strömen am Körper herunterläuft. Warum eine der oberen Bänke? Dort ist die Temperatur höher, da warme Luft nach oben steigt. Und grundsätzlich gilt die Devise: Lieber kürzer, aber dafür knackig. Auf den unteren Bänken kommst du eventuell nicht richtig in Wallung. Aber Vorsicht vor falschem Ehrgeiz: Hör auf deinen Körper, um deinen Kreislauf nicht unnötig zu strapazieren. Er gibt dir eindeutige Zeichen, wann es genug ist. Wird dir schwindelig, übel oder gar schwarz vor Augen, verlässt du die Sauna besser umgehend.

Saunieren als Gesundheits-Booster

Wer richtig sauniert, tut seinem Körper damit nachweislich etwas Gutes. Dein Körper profitiert auf viele verschiedene Weisen davon:

  • Du regst deinen Stoffwechsel an.
  • Du stärkst dein Immunsystem.
  • Saunieren verbessert deine Kondition.
  • Es trainiert deine Gefäße.
  • Du reinigst deine Haut.
  • Durch den Saunagang werden Giftstoffe und überschüssiges Kochsalz mit dem Schweiß ausgeschieden.

Saunieren macht gute Laune. Die vielen positiven Effekte bekommst du allerdings nur dann richtig zu spüren, wenn du Saunagänge regelmäßig in deinen Alltag integrierst – am besten zweimal pro Woche.

So nicht! Der Sauna-Knigge

Unter Sauna-Fans gibt es absolute No-Gos, mit denen du zuweilen mehr als nur genervte Blicke ernten könntest. Ganz oben auf der Sündenliste: Wenn du mit einem zu kleinen Handtuch in die Sauna gehst und dadurch jede Menge Schweiß auf die Bänke tropft.

Außerdem gilt das Gebot, dass die Sauna eine Oase der Ruhe ist. Verkneif dir Gespräche über Fußball, Urlaubsplanung oder das Wetter, bis du wieder draußen bist. Ein weiterer Fauxpas: Wenn es in der Sauna sehr voll sein sollte, dann quetsch dich lieber nicht ungefragt zwischen die anderen Besucher. Besser: Vorher nachfragen oder warten, bis es wieder etwas leerer wird.

Wer richtig sauniert, tut seinem Körper damit nachweislich etwas Gutes.
Wer richtig sauniert, tut seinem Körper damit nachweislich etwas Gutes. | © iStock.com/Wavebreakmedia

Lieber sein lassen: Saunieren bei Erkältung

Auch wenn sich dieser Mythos bis heute hartnäckig hält: Eine Erkältung oder einen grippalen Infekt kannst du nicht durch einen Saunabesuch ausschwitzen. Im Gegenteil: Wenn du gesundheitlich angeschlagen bist, ist das Saunieren für deinen Körper viel zu anstrengend. Vor allem dann, wenn du Fieber hast. Schlüpf lieber unter die Bettdecke und kurier dich aus.

Wann du den Saunagang ebenfalls vermeiden solltest:

  • auf komplett leeren Magen
  • bei einer offenen Hautentzündung
  • bei einer Nierenerkrankung oder starkem Bluthochdruck (Zumindest, wenn du vorher nicht mit deinem Arzt gesprochen hast.)

Und noch ein Tipp:
Achte vor allem in den Wintermonaten darauf, dass du nach dem finalen Saunagang komplett abgekühlt bist. Sonst könntest du dir auf dem Heimweg durch starkes Nachschwitzen schnell eine Erkältung einfangen.

Veröffent­lichungsdatum: 18.12.2017
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