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Die sieben besten Wintergewürze

Sie geben unserem Essen den besonderen Kick: Gewürze veredeln unsere Speisen und sind dazu echte Gesundheitsturbos. Die besten Wintergewürze – von Anis bis Zimt.

Kleine Prise, große Wirkung: Gewürze kurbeln unser Immunsystem an, stoppen unseren Heißhunger auf Süßes, regen den Kreislauf an und lindern Schmerzen – diese sieben Wintergewürze sind nicht nur in der Küche der Hit:

Anis

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Weihnachten ohne Anis – wie soll das gehen? Mit seinem süßen, lakritzartigen Aroma gehört er fest in die Weihnachtsbäckerei wie etwa in Plätzchen und Lebkuchen. Doch Anis punktet nicht nur mit Geschmack, sondern auch als Heilgewürz – als Tee wirkt er krampflösend bei Bauchbeschwerden (gerade nach üppigem Essen), auch gegen Husten kann Anis helfen.

Rezept:
Einen halben Teelöffel gestoßene Anissamen in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Auch bei Schlafschwierigkeiten soll der Tee (mit etwas Honig gesüßt) helfen können.

Kardamom

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Im Orient gelten die Gewürzkapseln als Aphrodisiakum – hierzulande kennen wir Kardamom im Winter unter anderem als Gewürz in Lebkuchen, Punsch und Marzipan. Mit seiner leicht zitronigen Geschmacksnote sorgt Kardamon für einen frischen Atem. Daneben regt er den Kreislauf an, soll die Laune heben können und die Verdauung verbessern. Seine ätherischen Öle wirken gegen Erkältungen.

Rezept:
Einen halben Teelöffel frisch gemörserte Samen in einer Tasse mit kochendem Wasser aufgießen, abdecken. Alles nach 10 Minuten durch ein Sieb gießen und langsam trinken.

Extra-Tipp:
Eine kleine Prise Kardamompulver soll den Morgenkaffee bekömmlicher machen.

Muskat

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Sie ist eine echt harte Nuss – und hat es in sich! Muskat würzt nicht nur besonders intensiv, sondern kann darüber hinaus noch die Nerven beruhigen. In der Weihnachtszeit ist sie ein fester Bestandteil von Lebkuchen und Plätzchen – aber die Muskatnuss hat das ganze Jahr einen festen Platz in der Küche verdient: etwa für Kartoffelpüree, Saucen und Suppen. Auch deftigen, überbackenen Speisen wie Gratins oder Aufläufen verleiht sie eine besondere Note. Die Muskatnuss kann bei Durchfallerkrankungen helfen und den Fettabbau anregen. In großen Mengen soll sie berauschend wirken.

Rezept:
Gib einfach eine kleine Prise Muskatnuss in einen Tee deiner Wahl – etwa grünen Tee oder einen Kräutertee.

Extra-Tipp:
Wird sie gemahlen, verliert die Muskatnuss recht schnell (etwa nach 15 Minuten) an Aroma und Heilwirkung. Deshalb sollte sie möglichst frisch über Gerichte gerieben werden und nicht bereits zu Pulver gemahlen im Gewürzregal stehen.

(Gewürz-)Nelken

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Ihr leicht scharfes Aroma veredelt Wildgerichte, Braten und Lebkuchen. Zudem hat der Stoff Eugenol im Nelkenöl eine leicht betäubende und antiseptische Wirkung – das kann bei Zahnschmerzen und Halsweh helfen. Auch Magenbeschwerden und Migräne können Nelken lindern. Spanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Gewürznelken viel Phenolverbindungen enthalten – sie haben eine antioxidative Wirkung und schützen vor freien Radikalen.

Rezept:
Zwei Gewürznelken in einen Tee deiner Wahl (etwa grüner Tee oder Rooibostee) geben und langsam trinken.

Extra-Tipp:
Bei Zahn- und Halsschmerzen über den Tag verteilt ab und an langsam auf einer Gewürznelke kauen.

Safran

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Er ist das teuerste Gewürz der Welt – kein Wunder: Für ein Kilo Safranfäden werden bis zu 200.000 Krokusblüten geerntet. Auch deshalb wird er in der Küche nur sparsam eingesetzt – er würzt (und färbt) beispielsweise Risotto, Kuchen und Gebäck. Sein positiver Nebeneffekt für die Gesundheit: Safran fördert die Aufnahme und Verdauung von Eiweiß, soll sogar das Herz stärken können und die Stimmung und Konzentration verbessern.

Übrigens:
Aufgrund seines Preises sind viele Fälschungen auf dem Markt – im Mittelalter wurde dieser Betrug sogar mit der Todesstrafe geahndet.

Rezept:
Eine Tasse Milch in einem Topf erhitzen, eine Messerspitze geriebenen Safran dazugeben, alles zwei Minuten vorsichtig köcheln lassen und dann langsam trinken.

Vanille

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Kaum ein Gewürz weckt mehr Kindheitserinnerungen: Der süßliche Geschmack von Vanille gibt Desserts, Schokolade. aber auch herzhaften Saucen den besonderen Kick. Doch Vanille kann noch mehr. Sie wirkt beruhigend, stärkt die Abwehrkräfte und ist wohltuend für die Verdauung. Außerdem kannst du dir mit Vanille die Lust auf Süßes einfach wegschnuppern! Mit dem ätherischen Öl können wir unser Gehirn austricksen. Der Duft stoppt unseren Appetit auf Süßes und lässt den Serotonin-Spiegel im Gehirn steigen. Zudem soll es aphrodisierend wirken – na, dann, fröhliche Weihnachten!

Tipp:
Gib einfach ein paar Tropfen Vanille-Öl auf ein Taschentuch oder schnupper direkt am Fläschchen.

 

Zimt

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Gesünder kann ein Energydrink kaum sein: Als leckere Geschmacksnote im morgendlichen Smoothie verleiht Zimt Energie und kurbelt den Stoffwechsel an.

Antioxidantien wirken zudem Entzündungen entgegen, die ätherischen Öle sind pilzhemmend und krampflösend. Zimt verlangsamt zudem die Aufnahme von Zucker während der Verdauung und kann so den Blutzucker-Spiegel senken. Neueste Studien haben ergeben, dass das Gewürz das Demenz-Risiko senken kann. In der Küche kommt Zimt zum Würzen von Weihnachtsgebäck, aber auch in herzhaften und süßen Speisen zum Einsatz. In vielen Teilen der Welt wird er gern in Würzmischungen verarbeitet und ganzjährig eingesetzt.

Rezept:
Eine Zimtstange zerkleinern, einen Teelöffel davon mit einem Viertel Liter heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Abseihen und dann nach dem Essen trinken – so hilft Zimt bei Völlegefühl und gegen Bauchkrämpfe.

Extra-Tipp:
Kauf lieber Ceylon-Zimt (Kaneel, meist in Stangenform), Cassia-Zimt hat zwar ein intensiveres Aroma, enthält aber oft den schädlichen Stoff Cumarin.

Bruntje Thielke

Über Bruntje Thielke


Job und Familie halten die Hamburger Journalistin Bruntje Thielke (44, verheiratet, ein Sohn) ordentlich auf Trab. Was früher nur Bauchgefühl war, spiegelt sich in Zahlen wider, seit die Food-Expertin eine Fitness-Uhr trägt. An den meisten Tagen zeigt das Gerät weit mehr als die empfohlenen 10.000 Schritte an, die wir pro Tag zurücklegen sollten.

Veröffent­lichungsdatum: 20.11.2017
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