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10 coole Wintersportarten, die du ausprobieren solltest

In der kalten Jahreszeit kann man im Freien nichts machen? Von wegen! Wir zeigen dir 10 coole Wintersportarten – sowohl für abenteuerlustige als auch für gemütliche Frischluftliebhaber.

Hundeschlittentour durch verschneite Landschaften

Hunde in perfekter Symbiose mit Menschen – wenn du das erleben möchtest, solltest du eine Hundeschlittentour ausprobieren. Die Tiere rackern sich mit Freude ab, unbeeindruckt von Schnee, Kälte oder Regen, um den Schlitten durch die romantische Schneelandschaft zu ziehen. Für das Erlebnis musst du nicht zwangsläufig nach Skandinavien. In Deutschland kannst du eine Hundeschlittenfahrt etwa im Thüringer Wald, in Franken oder sogar in Brandenburg machen. Liegt kein Schnee, ist das auch nicht weiter tragisch. Dann wird der Radwagen genutzt.

© Agentur Rationomics

Skispringen im Skisprung-Simulator

Zu den beliebtesten Wintersportarten im Fernsehen gehört Skispringen. Zugegeben, bis du eine Schanze 100 Kilometer pro Stunde mit Skiern hinunterbrettern kannst, benötigst du neben viel Mut auch ein zeitintensives Training. Die ebenso spannende, aber deutlich ungefährlichere Alternative: ein Skisprung-Simulator! Hier bist du mit Gurtzeug an einem Rollschlitten befestigt, der über den ganzen Sprung mit einem Stahlseil verbunden ist. Gut gesichert kannst du so bis zu 150 Meter weit springen, den Adrenalinkick inklusive. Einen solchen Simulator gibt es beispielsweise im Thüringer Wald beim Rennsport-Outdoor-Center (Foto).

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Speedflying: Mix aus Skifahren und Fliegen

Coole Sportarten in den Lüften gibt’s natürlich auch. Eine ganz besonders aufregende Aktivität für den Winter nennt sich Speedflying. Das ist ein Mix aus Skifahren, Kitesurfen und Gleitschirmfliegen. Mit einem modifizierten Gleitschirm, der am Rumpf befestigt ist, sowie Skiern unter den Füßen, rauschst du den Hang halb fliegend, halb fahrend hinab. Genau das Richtige für all jene, die temporeiche Wintersportarten bevorzugen. Mittlerweile bieten einige Skischulen in Wintersportregionen der Alpen entsprechende Kurse an.

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Beim Eisangeln, die Seele baumeln lassen

Für die gemütlicheren Winteraktivisten ist Eisangeln eine gute Alternative. Das klappt natürlich im hohen Norden Europas am besten. Dort gilt auch das sogenannte „Jedermannsrecht“ – einen Angelschein brauchst du fürs Eisfischen also nicht. Voraussetzung: Du arbeitest mit natürlichen Ködern. Aber auch in Deutschland kannst du deiner Angelleidenschaft im Winter frönen. Allerdings nur an bestimmten Orten wie zum Beispiel auf der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern oder am Oberuckersee in der Uckermark. Wichtig: Das Eis sollte um die 15 Zentimeter dick sein – Sicherheit geht vor.

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Schneeschuhwandern durch Winterparadiese

Wenn du gerne wanderst, dann schnapp dir ein paar Schneeschuhe und stapf damit durch beschauliche Wintermärchenwälder. Die Original-Treter ähneln optisch Tennisschlägern. Heute verwendet man aber auch Hartplastik-Fabrikate mit Harschkrallen und Steighilfen. Damit bist du für alle Gebiete gut ausgerüstet. Schneeschuhwandern ist grundsätzlich überall möglich, wo ausreichend Schneefall gegeben ist.

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Wintersportarten für Abenteuerlustige: Eisklettern

Fürs Eisklettern solltest du schwindelfrei sein und am besten Nerven aus Stahl besitzen. Zu deiner Ausrüstung gehört unter anderem ein Eispickel, der dir bei deinem Weg hinauf einen großen Dienst erweist. Das Eisklettern zählt definitiv zu den anstrengenden Wintersportarten, aber der Blick auf die eisige Kulisse ist die Mühe wert. Zumal die Verausgabung beim Erreichen des höchsten Punktes ein unnachahmliches Lebensgefühl hervorruft. Über Gebiete, die aktuell zum Eisklettern genutzt werden können, informieren beispielsweise Bergsteigerschulen in alpinen Regionen.

© Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Bobfahren – wie Achterbahnfahren auf dem Eis

Einmal wie die jamaikanische Bobmannschaft in „Cool Runnings“ den Eiskanal hinuntersausen – das kannst du auch! Voraussetzung dafür ist ein Ort, an dem Bobfahren möglich ist, beispielsweise Innsbruck, Berchtesgaden oder Lettland. Gemeinsam mit einem erfahrenen Bobfahrer stürzt du dann mit bis zu 130 Kilometer pro Stunde die Bobbahn hinunter. Angeboten wird Rennbob-Taxifahren etwa auf der Weltcup- und Weltmeisterstrecke Berchtesgadener Land (Foto).

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Beim Schneegolfen entspannen

Für ruhige Schneehasen genau das Richtige: Schneegolf. Im Unterschied zum normalen Golf wird die Winterdisziplin auf Schnee- oder Eiswiesen gespielt. Damit du den Ball nach deinem fulminanten Schlag auch wiederfindest, ist der Ball rot oder grün gefärbt. Positiver Nebeneffekt: Du bewegst dich im Freien, bringst deinen Stoffwechsel in Schwung und kannst die winterliche Landschaft genießen. Eine permanente Anlage gibt es im schweizerischen Unterengadin, in der Nähe vom bekannten Schloss Tarasp.

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Temporeiche Schneemobil-Tour

Die Alternative zum Skifahren: eine Schneemobil-Tour. Die ist weitaus weniger anstrengend, aber mindestens genauso aufregend und temporeich. Entdecke unglaubliche Landschaften, während du gemütlich auf deinem schnellen Mobil sitzt. Solche Fahrten werden je nach Wetterlage beispielsweise in Sachsen, Bayern und Österreich angeboten.

Heliskiing: Zwei Abenteuer miteinander verknüpft

In schwindelerregende Höhen begibst du dich beim Heliskiing. Hier wirst du mit einem Helikopter auf etwa 2.000 Meter Höhe an deinen Abfahrtsort befördert. Sobald du an deinem Destinationsort gelandet bist, kannst du den ultimativen Tiefschnee-Kick erleben. Obacht: Du solltest sicher auf deinen Skiern unterwegs sein. Für Anfänger ist das außergewöhnliche Sporterlebnis daher nicht geeignet. Aufgrund hoher Auflagen ist Heliskiing nur in einigen Regionen verfügbar. Ein beliebtes Angebot besteht beispielsweise in Lech Zürs am Arlberg in Österreich.

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Veröffent­lichungsdatum: 24.11.2016
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