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Andrea ist mittlerweile in der 36. Schwangerschaftswoche und ihr Leben hat sich bereits grundlegend geändert. | © Andrea Diethers

Mama in Bewegung – Andrea’s Baby-Lauftagebuch #6

Die ganze Schwangerschaft über fit, beweglich und entspannt bleiben – die angehende Mama Andrea gibt dir hier Tipps, wie du dich in der Schwangerschaft wohlfühlst.

Ich bin nun in der 36. Schwangerschaftswoche und mein Leben hat sich schon bis hierhin grundlegend geändert. Der Mutterschutz hat begonnen, und da ich nicht mehr meiner Vollzeitstelle im Sportmarketing nachgehe, habe ich viel mehr Zeit für andere Dinge. Entspannung, Nestbau, mir selbst etwas Gutes tun – denkst du vermutlich. Nein, in meinem Fall ist doch Trubel angesagt. Positiver Trubel, denn mein Freund Jan Erik, seine Tochter Juna und ich sind in unser Traumhaus umgezogen. Neben aussortieren, Kisten packen und Möbel schauen halte ich mir aber dennoch Oasen zum Entspannen frei. Hier meine Top-5-Tipps, um in der Schwangerschaft die Balance zu halten.

Bewegung – na klar, die bleibt wichtig

In meinem letzten Bericht habe ich schon erwähnt, dass ich mit meiner fēnix 5S Plus von GARMIN meine Schritte im Blick behalte und mein Tagesziel von etwa 10.000 Schritten in der Regel erreiche. Zudem halte ich nach wie vor meine „Eine-Stunde-Bewegung-Regel“ ein. Wie diese Bewegung aussieht, entscheide ich ganz nach meinem Gefühl und dem Tagesplan. Seit ich im Mutterschutz bin, bleibt erst recht ausreichend Zeit für Bewegung. Momentan bin ich wegen der vielen organisatorischen Dinge, die der Umzug mit sich bringt, schon aktiv genug. Sobald im neuen Heim aber alles fertig ist, werde ich meine Aktivitäten wieder mehr auf sportlicher Ebene fortführen.

Andrea hält nach wie vor ihre „Eine-Stunde-Bewegung-Regel“ ein. | © Andrea Diethers

Ernährung – Medizin von innen

Mittlerweile kann ich zum Glück wieder so gut wie alles essen und habe nur noch eine Abneigung gegen wenige Dinge wie Kaugummis, Knoblauch oder besonders Scharfes. Ich kann es wieder richtig genießen, mich gesund zu ernähren. Ich liebe Obst und Gemüse in allen Variationen und deshalb stehen diese Dinge wieder jeden Tag auf meinem Speiseplan – je bunter der Teller ist, desto besser. Und ich wechsele gerne ab. Ich starte am liebsten mit frischem Obst (meist Apfel, Kiwi, Banane), Sojajoghurt, Walnüssen und viel Zimt in den Tag. Mittags gibt es einen knackigen Salat oder etwas anderes Leichtes und abends gerne Gemüsepfanne mit Reis, Kartoffeln oder Quinoa und dazu Tofu oder einen Bratling. Yummie!

Innere Vorbereitung – bald ist da noch jemand

In meiner 35. Schwangerschaftswoche haben wir einen Kurzurlaub in einer Ferienanlage in den Niederlanden mit unseren Verwandten verbracht – Jan Eriks Mama feierte ihren Geburtstag. Wir waren acht Erwachsene mit sechs kleinen Kindern im Alter von neun Monaten bis fünf Jahren und wohnten alle in einem großen Ferienhaus. Wir hatten eine großartige Zeit! Und der Gedanke daran,  dass zu dieser warmherzigen Familie bald noch ein kleines Mädchen stößt, lässt mein Herz jedes Mal höher springen.

Vorfreude ist die schönste Freude: Meine Lieblingsbeschäftigung ist es, mich zu fragen, wie es wohl sein wird, wenn unsere kleine Tochter auf der Welt ist. Ich merke schon jetzt, wie ich die Nähe zu anderen Mamas suche und mich gerne mit diesen austausche, ihren Tipps und Erfahrungen lausche.

Außerdem lese ich momentan viel. Sehr zu empfehlen ist „Kinder verstehen: born to be wild – wie die Evolution unsere Kinder prägt“ von Remo Largo. Ein 500 Seiten starkes Buch, in dem alle wichtigen Themen rund um Kinder und deren Verhalten ausführlich beleuchtet werden. Zudem liefert es Input bei der Entscheidungsfindung, ob beziehungsweise wie lange man sein Kind stillt, ob man einen Schnuller anbietet, wie man auf schreiende Kinder reagiert und noch weitere nützliche Informationen.

Vorfreude ist die schönste Freude: Andrea denkt gerne darüber nach, wie es sein wird, wenn die kleine Tochter auf der Welt ist. | © Andrea Diethers

Dehnungsstreifen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen – nein, danke!

Wassereinlagerungen sind ein häufiges Problem von Schwangeren. Durch die regelmäßige Bewegung habe ich diese Beschwerden nicht und brauche auch keine Kompressionsstrümpfe. Zudem pflege ich meine Faszien und nutze regelmäßig unterschiedliche Faszien-Rollen und -Kugeln. Hierfür reichen schon 15 bis 20 Minuten intensives, aber behutsames Rollen – nach Möglichkeit täglich.

Um meine Haut zu pflegen und Dehnungsstreifen zu vermeiden, trinke ich viel Wasser und Tee, esse Lebensmittel mit hohem Wasseranteil (Salat, Gurke, Tomaten, Suppen etc.) und reibe mich nach jeder Dusche mit einem speziellen Mama-Öl gegen Dehnungsstreifen ein. Diese Eigenmassage tut nicht nur gut, sondern sorgt auch noch für eine vermehrte Durchblutung der Haut und einen Abtransport von Stoffwechselendprodukten aus dem Gewebe.

Um Rückenschmerzen zu vermindern, liebe ich Entspannungsbäder. Normalerweise bevorzuge ich eher die Dusche, da kurzer Wasserkontakt grundsätzlich schonender für die Haut ist. In der Schwangerschaft allerdings ist ein gemütliches Bad ab und zu zur Entspannung empfehlenswert. Ich bin mir sicher, dass die viele Bewegung am Tag mir zu einem guten Schlaf verhilft. Mein absolutes Must-have für einen erholsamen Schlaf mit Babykugel ist allerdings ein riesiges U-förmiges Still- und Schwangerschaftskissen: Es ist unheimlich bequem mit dem großen Bauch in Seitenlage auf dem Kissen zu liegen. So nimmt es den Druck vom Rücken und beugt Rückenschmerzen vor.

Me Time – Zeit ganz für mich

Im Mutterschutz habe ich noch ausreichend Zeit, mich um Dinge zu kümmern, für die nach der Geburt unserer Tochter vermutlich erst einmal keine Zeit bleibt – und die dann auch nicht ganz so wichtig sind. Dabei gehört in Ruhe fürs Baby shoppen genauso dazu wie mir die Nägel machen zu lassen, und vor allem der Sport – mein persönlicher Luxus. Dazu kommen noch ein paar To-dos, die ich schon länger vor mir herschiebe, wie eine Brille besorgen. Ich bin Kontaktlinsen-Trägerin. Nur ist es nachts, wenn das Baby mehrfach wach ist, sicher praktischer, schnell eine Brille aufzusetzen als ständig Linsen einzusetzen. Außerdem nutze ich meine freie Zeit, die neue Umgebung unseres Hauses zu erkunden. Welcher ist der schönste Weg zum Rhein? Wo gibt es die leckersten Brötchen? Welche Spielplätze sind in der Nähe?

Du merkst, bei mir regiert die Ruhe vor dem Sturm, gepaart mit unbändiger Vorfreude auf das, was kommt. Im nächsten Teil erfährst du unter anderem, wie ich mich konkret auf die Geburt vorbereite.

Andrea Diethers
© Andrea Diethers

Über Andrea Diethers


Andrea Diethers lebt mit ihrem Freund in der Nähe von Köln und arbeitet als Digital Marketingmanager für Asics Deutschland und Österreich. Die ehemalige Sprinterin läuft heute erfolgreich Langstrecken – auf 10, 21 und 42 Kilometer Distanzen. Laufen und Reisen sind ihre größten Leidenschaften. Jetzt ist die promovierte Biochemikerin zum ersten Mal schwanger und berichtet in den nächsten Wochen von den Dingen, die sie in ihrem neuen Lebensabschnitt am meisten beschäftigen.

Veröffent­lichungsdatum: 21.02.2019
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