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Nicecream: das gesunde Eis

Alle lieben Nicecream: Sie besteht aus nur zwei Zutaten und verzückt gerade Foodies auf der ganzen Welt. Unsere Autorin Nicole Benke verrät, wie du das gesunde Eis selber machst.

Sommer, Sonne, Eis. Das gehört doch irgendwie zusammen. An heißen Tagen braucht man Erfrischungen – und seit Kindertagen steht Eis bei vielen auf Platz 1 der sommerlichen Snack-Rangliste. Das Problem ist nur: Herkömmliches Eis enthält oft viel Fett, zugesetzten Zucker und zum Teil künstliche Aromen. Nährstoffe und Vitamine? Fehlanzeige! Gesund geht anders, das ist klar. Aber ich habe gute Nachrichten: Komplett auf Eis verzichten brauchst du trotzdem nicht.

Eis ohne Reue: Nicecream

Denn jetzt gibt es Nicecream. Ein veganes, fettarmes Eis ohne zugesetzten Zucker, das gerade Foodies in der ganzen Welt in pure Verzückung versetzt. Allein auf Instagram gibt es aktuell mehr als 490.000 Beiträge unter dem Hashtag #nicecream. Tendenz steigend.

Nicecream ist aber auch eine coole Sache: schnell gemacht, richtig lecker und noch dazu gesund. Das Grundrezept besteht lediglich aus gefrorenen Bananen (deshalb wird Nicecream manchmal auch „Nana Cream“ oder „Nana-Eis“ genannt) und etwas Pflanzenmilch. Die Süße kommt allein aus den Bananen. Und die haben noch ein paar andere gute Dinge im Gepäck: Sie liefern unter anderem Kalium (z.B. wichtig für die Regulation des Wasserhaushaltes), Magnesium (für die Muskulatur und Regeneration unserer Zellen), B-Vitamine (für einen gesunden Stoffwechsel) und etwas Vitamin C (stärkt unser Immunsystem). Außerdem enthalten sie so gut wie kein Fett. Bedeutet: Nicecream kannst du ohne schlechtes Gewissen und so oft essen, wie du magst.

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Das Nicecream-Grundrezept

Zutaten für 2 Portionen Nicecream:

  • 2–3 Bananen (je reifer, desto besser, denn dann lassen sie sich leichter pürieren und das Eis wird später cremiger und süßer)
  • ca. 50–100 ml Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch, Hafermilch, fettarme Kokosmilch, Sojamilch). Das Rezept funktioniert aber auch nur mit gefrorenen Bananen und ohne Milch.

Und so geht’s:

  1. Die Bananen in Scheiben oder Stücke schneiden und in einem Gefrierbeutel, auf einem Teller oder in einer Tupperdose für mindestens 2–3 Stunden, besser über Nacht, einfrieren.
  2. Gefrorene Bananen in einem Standmixer mit der Pflanzenmilch pürieren und pur oder getoppt mit frischen Früchten, gehackten Nüssen, Hanfsamen oder Kakao Nibs genießen.

Tipp:

Am besten funktioniert das Rezept mit einem leistungsstarken Standmixer. Wenn du einen Pürierstab benutzt, lasse die Bananen vor dem Mixen ein paar Minuten antauen. Die Nicecream solltest du immer direkt essen. Zum erneuten Einfrieren eignet sie sich nicht so gut, da dadurch die cremige Konsistenz und auch viel vom Aroma verloren gehen können.

© iStock.com/YelenaYemchuk

Pimp your Nicecream: mit Beeren, Gewürzen & Co.!

Das Grundrezept schmeckt wirklich verdammt lecker. Sogar zum Frühstück! Aber für einen zusätzlichen Geschmackskick oder als Variation kannst du es nach Lust und Laune variieren und ergänzen, indem du eine oder mehrere der folgenden Zutaten mit in den Mixer gibst:

  • gefrorene Heidelbeeren
  • gefrorene Himbeeren
  • gefrorene Erdbeeren
  • gefrorene Mango
  • Kakao Nibs (das sind kleine Stückchen getrockneter Kakaobohnen)
  • Kakaopulver
  • Schokoladencreme (auf den Zuckerzusatz achten)
  • Matcha Pulver
  • Acai-Pulver
  • Erdnussbutter (wenn du es crunchy magst, nimm die mit Stückchen)
  • Kokosmus
  • ungesüßtes Vanillepulver
  • gemahlener Zimt

Also dann: Ran an den Mixer mit dir, der Sommer ist schließlich noch nicht vorbei!

Unsere #BeatYesterday-Fitnessbohne Gino hat sich übrigens auch schon erfolgreich am selbstgemachten Bananeneis versucht – schau einfach mal hier in Folge 27 rein:

© Martin Szymanski

Über Nicole Benke


Nicole Benke (37) liebt gutes Essen – am liebsten selbst gekocht aus frischen Produkten der Saison. Von Crash-Diäten hält die Food-Journalistin gar nichts. Sie findet: Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen, darf nicht verkrampft sein und muss auch mal Raum für Genuss bieten. Denn strikte Verbote machen nur schlechte Laune. Und wer kann die schon gebrauchen?

Veröffent­lichungsdatum: 25.08.2017
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