erg
Suche
© iStock.com/zefirchik06

Von Switchel bis Gemüse-Eis: 5 gesunde Sommererfrischungen

Wer auf seine Gesundheit und Figur achtet, lässt lieber die Finger von Softdrinks und Sahneeis. Hier kommen fünf gesunde Alternativen zur Erfrischung an heißen Tagen!

Switchel: Trendgetränk mit Gesundheitspower

Kennst du schon Switchel? Der erfrischende Drink wird als das In-Getränk 2017 gefeiert. Dabei gibt es ihn schon richtig lange: Bereits im 17. Jahrhundert sollen Farmer in Nordamerika ihren Durst damit gelöscht haben. Damals nannte man den Drink noch „Haymaker’s Punch“. Ein klassischer Switchel besteht aus Wasser, Ingwer, Zitronensaft, Apfelessig und etwas Honig. Eine kalorienarme und gesunde Kombination, denn der Apfelessig wirkt verdauungsfördernd, leicht appetithemmend und kurbelt den Stoffwechsel an. Ingwer und Honig wirken antibakteriell und entzündungshemmend und unterstützen das Immunsystem.

Gemüse-Eis: sommerlicher Genuss ohne schlechtes Gewissen

Schokolade, Kirsch-Sahne und Stracciatella waren gestern: Jetzt erobert Gemüse-Eis die Herzen gesundheitsbewusster Genießer. Der Trend kommt aus den USA, wo Rote Bete, Spinat, Gurken, Süßkartoffeln, Avocado & Co. schon länger zu gesundem Eis verarbeitet werden. Erfrischend, vitamin- und nährstoffreich und kalorienarm sind die Kreationen, die du ohne schlechtes Gewissen ruhig häufiger genießen und auch ganz leicht selbst machen kannst. Am einfachsten funktioniert das mit Gemüsesäften (z.B. Tomate, Rote Bete, Gurke), die du nach Belieben einzeln oder gemischt in Eisförmchen gießt und gefrieren lässt. Aus Avocado wird im Mix mit etwas Limettensaft und Kokosmilch in der Eismaschine ein Superfood-Eis, leckere Kombis für Gemüse-Eis sind auch Gurke-Limette-Minze, Tomate-Granatapfel oder Karotte-Orange-Ingwer.

Du magst es lieber fruchtiger und trotzdem gesund? Dann schneide eine Wassermelone in Stücke, stecke einen Holzstiel hinein und lasse die Fruchtstücke gefrieren. Auch gefrorene Weintrauben am Spieß erfrischen und stillen deine Lust auf Süßes.

© iStock.com/ehaurylik

Infused Water: Wasser mit Geschmack

Wasser ist und bleibt der gesündeste Durstlöscher überhaupt. Aber kann auf Dauer auch ein bisschen langweilig sein … Die Lösung für mehr Geschmack: Infused Water – aromatisiertes Wasser. Mineralwasser erhält durch die Zugabe von Früchten, Gemüse oder Kräutern mehr Aroma, ohne zur kalorienhaltigen Zuckerbombe zu werden. Außerdem gehen so auch ein paar Vitamine und Antioxidantien ins Wasser über.

Als Faustregel gilt: Gib pro Liter Wasser gut eine Handvoll deiner Lieblingszutaten in eine Karaffe und lasse den Mix mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen. Leckere Kombinationen sind zum Beispiel Wassermelone mit Gurke und Minze; Zitrone mit Ingwer und Minze; Zitrone mit Basilikum; Blaubeeren mit Zitrone und Gurke; Granatapfelkerne mit Orangen und Zimt, Erdbeeren mit Limetten und Minze oder auch Himbeeren mit Thymian.

Übrigens: Du kannst nach diesem Prinzip auch aromatische Eiswürfel auf Vorrat herstellen, indem du ein paar frische Kräuter und Beeren mit etwas Wasser in einem Eiswürfelbehälter einfrierst. Die verleihen Wasser dann jederzeit einen Geschmacks-Kick. Funktioniert auch super mit zu Eiswürfeln gefrorenem Saft!

© iStock.com/bhofack2

Eistee: Ja, aber bitte zuckerfrei!

Eistee erfrischt an heißen Tagen besonders gut. Aber die Fertigvarianten aus dem Supermarkt enthalten oft verdammt viel Zucker. Bis zu 30 Stück Würfelzucker können in einem Liter stecken. Das sind gut 90 Gramm Zucker. Und damit fast vier Mal so viel, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) pro Tag empfiehlt. Deshalb mach den Tee lieber selbst. Das ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt auch besser!

Und so geht’s: Für selbst gemachten Eistee eignet sich fast jede Teesorte. Am besten schmecken schwarzer Tee, Früchte- oder Rooibostee und grüner Tee. Pro Liter brauchst Du 4–5 Teebeutel. Den aufgebrühten Tee füllst du in eine mit Eiswürfeln gefüllte Karaffe, lässt ihn im Kühlschrank gut durchkühlen und servierst ihn dann nach Belieben mit einigen Zitronenscheiben, frischer Minze, Pfirsichspalten, Heidelbeeren oder auch einem Schuss Traubensaft. Noch ein Tipp: Inzwischen gibt es im Supermarkt auch spezielle Tees zum „Aufbrühen“ mit kaltem Wasser, die noch ein wenig aromatischer schmecken und viel schneller zubereitet sind, weil die Kühlzeit entfällt.

© iStock.com/iuliia_n

Kokoswasser: isotonisch, kalorienarm, lecker

Das trübe Wasser der noch unreifen grünen Kokosnuss (nicht zu verwechseln mit der fettreichen Kokosmilch) ist ein beliebter Durstlöscher, den es inzwischen in jedem gut sortierten Super- oder Biomarkt gibt. Kokoswasser ist kalorienarm (100 ml enthalten nur 10 kcal und 0,4 g Fett), wirkt isotonisch und reguliert dank der reichlich enthaltenen Mineralstoffe Natrium und Kalium unseren Wasserhaushalt. Mitunter wird Kokoswasser auch als Geheimwaffe beim Abnehmen gehandelt. Eine wissenschaftlich belegte Wirkung auf den Stoffwechsel fehlt aber bisher. Außerdem enthält Kokoswasser von Natur aus Fruchtzucker, und der kann genauso dick machen wie normaler Zucker. In Maßen genossen ist Kokoswasser im Sommer aber eine gesunde Alternative zu Softdrinks und schmeckt am besten eisgekühlt. Wenn du den leicht herben Eigengeschmack nicht ganz so gern magst, gib einfach ein paar Spritzer frischen Zitronensaft hinzu.

© Martin Szymanski

Über Nicole Benke


Nicole Benke (37) liebt gutes Essen – am liebsten selbst gekocht aus frischen Produkten der Saison. Von Crash-Diäten hält die Food-Journalistin gar nichts. Sie findet: Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen, darf nicht verkrampft sein und muss auch mal Raum für Genuss bieten. Denn strikte Verbote machen nur schlechte Laune. Und wer kann die schon gebrauchen?

Veröffent­lichungsdatum: 18.07.2017
Bewerte diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4,001
Loading...
Garmin Forerunner 645 Music
19.04.2018

GPS-Performance Laufuhr mit Musik

  • Integrierter Musikplayer – höre 4GB Musik direkt über Bluetooth Kopfhörer
  • Umfangreiche Lauffunktionen – wie Pace, Distanz, Auto Lap, Intervalltraining u.v.m
  • Erweiterte Performance Analyse – Übersicht von VO2max., Trainingsbelastung, etc.
  • Garmin Pay™ ready – Mobile Payment via NFC
  • 24/7 Herzfrequenzmessung am Handgelenk

zu Garmin.com
Mehr laden
loader