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Auch wenn du noch nie Yoga praktiziert hast oder stehend auf dem Wasser gepaddelt bist, kannst du SUP-Yoga ausprobieren. | © iStock.com/Romanno

SUP-Yoga: Auf dem Wasser die Sonne grüßen

Es gibt Dutzende Yoga-Arten. Darunter schräg anmutende – wie zum Beispiel SUP-Yoga. Erfahre hier, was den Mix aus Stand Up Paddling und Yoga so besonders macht.

Was ist SUP-Yoga?

SUP-Yoga steht für Stand-Up-Paddling-Yoga. Kein ganz neuer Sport, schon seit einigen Jahren praktizieren Sportbegeisterte Asanas wie Sonnengruß und Krieger auf einem SUP-Board auf dem Wasser und nicht auf der Yogamatte im Studio oder zu Hause.

Fürs SUP-Yoga tauschst du die Yoga-Kleidung gegen Badehose oder Badeanzug – oder ziehst dir einen Neoprenanzug an. Der ist insbesondere im Frühling und Herbst sinnvoll, damit du nicht auskühlst. Auf dem SUP-Yoga-Board, das du dir zum Ausprobieren vielerorts für zehn bis 15 Euro pro Stunde ausleihen kannst, stehst du barfuß. Ideal für Einsteiger ist ein breites Allround-SUP-Board mit abgerundetem Bug. Je breiter und dicker das Brett ist, desto mehr Stabilität bietet es dir auf dem Wasser.

In Großstädten wie Hamburg, Berlin und München gibt es SUP-Yoga-Gruppenkurse. Für Anfänger eine hervorragende Möglichkeit, um in den Wasser-Trendsport reinzuschnuppern. In der Regel paddeln die SUP-Yoga-Teilnehmer zunächst mit ihrem Yoga-Lehrer zu einem ruhig gelegenen Ponton und machen dort fest, um nicht abzutreiben. Oder sie knoten ihre Boards mit Seilen aneinander, ankern und bilden so eine eigene Yogainsel.

Tipp: Wellen bringen das SUP-Yoga-Board zum Schaukeln, Anfänger sind mit ruhigen Gewässern gut beraten. Denn zusätzlich zu den Übungen musst du die Bewegungen des Wassers ausgleichen.

SUP-Yoga ist herausfordernd und abwechslungsreich

SUP-Yoga eignet sich für Stand Up Paddler, die Abwechslung in ihren Sport bringen wollen, genauso wie für Yogis, die eine neue Herausforderung suchen. Auch wenn du noch nie Yoga praktiziert hast oder stehend auf dem Wasser gepaddelt bist, kannst du SUP-Yoga ausprobieren.

Im Sommer können Yogis zwar auch draußen auf der Wiese trainieren, doch auf dem Wasser ist es weitaus schwieriger, die Balance zu halten. Selbst einfache Asanas sind auf dem wackligen SUP-Board nicht so leicht umzusetzen – davon profitieren auch erfahrene Yoga-Fans.

Wenn du mit den SUP-Yoga-Übungen beginnst, musst du dich gut konzentrieren, um dein Gleichgewicht zu finden und zu halten – und um nicht vom Board zu fallen. Wenn du doch mal im Wasser landest, nimm’s sportlich und mit Humor.

Kein Wasser weit und breit? Es gibt zahlreiche SUP-Yoga-Camps an traumhaften Urlaubsorten, einfach mal googeln. Oder verbinde als Aktiver deinen nächsten Sporturlaub mit einigen Yoga-Stunden auf einem See oder dem Meer. In der kalten Jahreszeit kannst du zudem in Hallenbädern Indoor-SUP-Yoga praktizieren.

Warum nicht mal die Yoga Session aufs Wasser verlagern. | © iStock.com/avemario

SUP-Yoga steigert Gleichgewicht und Koordination

Was bringt SUP-Yoga für deine Fitness? Eine ganze Menge! Du kombinierst automatisch zwei Sportarten, Paddeln und Yoga. Beim Stand Up Paddling trainierst du den ganzen Körper bis in die Fußspitzen. Deine Muskeln in Füßen, Beinen und Gesäß arbeiten die ganze Zeit, um dich auszubalancieren. Das geschieht unbewusst. Beansprucht wird vor allem die Tiefenmuskulatur, die im Alltag häufig vernachlässigt wird. Selbst ganz harte Kerle spüren das innerhalb von Minuten!

Du stärkst Kondition, Koordination und Kraftausdauer im Oberkörper. Jedes Mal, wenn du mit dem Stechpaddel in das Wasser tauchst und dich kraftvoll nach vorn bugsierst, spürst du, wie deine Arm-, Rumpf- und Rückenmuskulatur arbeitet – ein sehr funktionelles Training. Beim SUP-Yoga selbst bestimmen die Übungen, wie sehr du dich anstrengen musst. Die Dysbalance durch das Brett im Wasser macht die SUP-Yoga-Übungen in jedem Fall automatisch intensiver.

SUP-Yoga-Übungen für Einsteiger

Die SUP-Yoga-Übungen solltest du als Neuling langsam und bewusst ausführen. Wähle Positionen, bei denen du nah am Brett bist. Setze dich in den Lotussitz und stehe wieder auf, wechsle vom sicheren Stand in den Vierfüßlerstand oder in die Liegestützposition, hebe ein Bein an. Die folgenden Asanas straffen deine Muskeln, dehnen, entspannen und aktivieren deinen Kreislauf:

  • Sonnengruß
  • Bogen
  • herabschauender Hund
  • Halbmond
  • gerader und seitlicher Krieger

Lust auf eine erfrischende Abkühlung zum Abschluss? Probiere den Baum. An Land ist das Stehen auf einem Bein keine große Herausforderung – auf dem Wasser schon. Eine Landung im Nassen ist also nicht ausgeschlossen. Aber Übung macht bekanntlich den Meister! Bleibst du trocken, kannst du dich noch an Kopfstand und Handstand herantasten – beides echt knifflige Übungen auf dem SUP-Board.

Veröffent­lichungsdatum: 27.07.2018
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